Himmlische Konstellationen von Markus Jehle - KGS Berlin 2021

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Himmlische Konstellationen von Markus Jehle

Service
Himmlische Konstellationen Januar/Februar 2023
von Markus Jehle, dem Leiter des Astrologiezentrums Berlin
Allgemeine Trends
Das neue Jahr beginnt mit alten Themen. Wir haben es mit Angelegenheiten zu tun, die uns schon länger beschäftigt halten und die nicht einfach zu bewältigen sind. Neben Missverständnissen und anderen Pannen in der Kommunikation sind es vor allem innere und äußere Widerstände, mit denen wir zu kämpfen haben. Endlosdebatten und mühsame Rückzugsgefechte spitzen sich dramatisch zu. „Genug geredet, jetzt wird entschieden und gehandelt“, so lautet das Motto, um erfolgreich durch diesen Winter zu kommen (Zwillinge-Mars direktläufig am 12. Jan.). Jede Form von Freiheit braucht Grenzen. Welche das sind, wird uns einmal mehr in aller Deutlichkeit vor Augen geführt (Wassermann-Sonne Konjunktion Saturn am 16. Jan.) Um respektiert zu werden, müssen wir auch die Autonomiebedürfnisse anderer anerkennen.

Spirits
Wenn wir uns nach paradiesischen Zuständen sehnen, dürfen wir keine Bedingungen stellen. (Fische-Venus Konjunktion Neptun am 15. Feb.). Das Ideal der himmlischen Liebe und menschlichen Güte hält der Realität nicht immer stand. Das hat, nüchtern betrachtet, auch Vorteile. Es ist schon viel gewonnen, wenn sich unser Glück nicht als trügerisch erweist.

Kommunikation
In der ersten Januarhälfte gilt es, bereits getroffene Entscheidungen zu überdenken und dafür zu sorgen, dass funktionierende Lösungen daraus werden. Wir sind dazu aufgefordert, Wort zu halten und zu den Konsequenzen unsere Weichenstellungen zu stehen (rückläufiger Steinbock-Merkur Konjunktion Sonne am 7. Jan.). Wir haben es mit Tatsachen zu tun, an denen kein Weg vorbeiführt. Solange wir die Dinge mit aller Macht erzwingen wollen, werden sie sich umso heftiger gegen uns wenden (Steinbock-Sonne Konjunktion Pluto am 18. Jan). Wo wir schwer von Begriff sind, ist Umdenken angesagt (Steinbock-Merkur direktläufig ab 18. Jan.). Die Wahrheit zeigt sich uns von ihrer schmerzhaften Seite und hat dennoch etwas Befreiendes (Steinbock-Merkur Konjunktion Pluto am 10. Feb.). Um uns aus Zwangsvorstellungen zu lösen und unseren Kopf wieder freizubekommen, müssen wir Dinge ansprechen, die eigentlich tabu und verboten sind. Bekennen wir Farbe, ehe andere uns ins Kreuzverhör nehmen. In der zweiten Februarhälfte sind zunehmend zündende Ideen gefragt (Merkur in Wassermann ab 11. Feb.). Es ist unsere Frechheit, die siegt, sofern sie klug zum Einsatz kommt. Paradoxe und widersprüchliche Ideen stellen meist eine gute Lösung dar (Wassermann-Merkur Quadrat Stier-Uranus, Trigon Zwillinge-Mars am 21./22. Feb.).

Was zu tun ist
Wir können auch anders, müssen jedoch erst herausfinden, wie. Was auch immer wir zu tun gedenken, es sollte uns nicht allzu sehr bekannt vorkommen und dennoch einigermaßen realistisch sein. Je mehr unser Sein vom Haben bestimmt wird, desto größer ist die Gefahr, die Nerven zu verlieren und verrückt zu spielen (Stier-Uranus direktläufig ab 22. Jan.). Unsere Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen, kann zur inneren Zerreißprobe werden (Wassermann-Sonne Quadrat Stier-Uranus am 4. Feb.). Bisweilen genügt ein Tropfen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Statt überall anzuecken, gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und uns selbst zu überraschen, ehe andere es tun.

Lust und Liebe
Verlustängste sind eine Bedrohung für alles, was uns lieb und teuer ist. Je weniger wir sie in den Griff bekommen, desto mehr können sie uns zu falschen Vorstellungen verleiten, die genau das gefährden, was wir um jeden Preis schützen und bewahren möchten (Steinbock-Venus Konjunktion Pluto am 1. Jan.). Jede Unaufrichtigkeit ist eine Gefahr für unser Glück. Liebe gedeiht am besten in Freiheit. Durch jeden Versuch, sie uns verfügbar zu machen, entzieht sie sich uns (Venus in Wassermann ab 3. Jan., Opposition Lilith-Pol in Löwe am 5. Jan.). Wo keine Gleichberechtigung herrscht, sind die Fliehkräfte stärker denn je. Geben und Nehmen in Einklang zu bringen, scheint im Februar ein Ding der Unmöglichkeit. Unsere romantische Seite steht in Widerspruch zu unserem Verstand (Fische-Venus Quadrat Zwillinge-Mars am 5. Feb). Dennoch ist unsere Hingabebereitschaft gefragt, auch wenn wir sie uns nicht erklären können. Uns aus emotionalen Abhängigkeiten zu befreien, macht uns verfügbar für uns und unverfügbar für andere (Lilith-Pol nochmals in Krebs vom 5.-18. Feb.).


Der Sonne-Mond-Zyklus
Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Sonne-Mond-Zyklus, der zu Vollmond, wenn Sonne und Mond sich gegenüberstehen, einen Höhepunkt erreicht. Neumondphasen sind Keimsituationen, in denen unbewusste Prozesse ihren Anfang nehmen, die uns bis zum Vollmond zunehmend bewusst werden. In der abnehmenden Mondphase von Vollmond zu Neumond steht dann die Verarbeitung und Integration im Vordergrund.

Abb. o.l. Vollmond in Krebs (07.01.) in Opposition zum rückläufigen Merkur: Gelingende Selbstfürsorge setzt neben Eigenverantwortung auch Selbsterkenntnis voraus.
Abb. o.r. Neumond in Wassermann (21.01.) am Priapus-Pol in Konjunktion zu Pluto: Freiheit kann nicht auf Zwängen beruhen, dennoch muss sie bisweilen erzwungen werden.
Abb. u.l. Vollmond in Löwe (05.02.) im Quadrat zu Stier-Uranus: Was wir uns freiwillig zu Herzen nehmen, hält vieles von uns fern, das uns nichts angeht.
Abb. u.r. Neumond in Fische (20.02.) in Konjunktion zu Saturn: Was sich von selbst ergibt, kann dennoch anstrengend sein. Nüchtern zu bleiben hilft, unsere Sehnsucht zu leben.


Veranstaltungshinweis
Alle Veranstaltungen im Astrologiezentrum siehe Webseite:
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