Astroservice - KGS Berlin 2021

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Astroservice

Service
Himmlische Konstellationen November/Dezember 2021
von Markus Jehle, dem Leiter des Astrologiezentrums Berlin
Allgemeine Trends
Zum Jahresende hin zeigt sich zunehmend deutlicher, mit welcher Vergangenheit wir brechen müssen, damit das, was uns frischen Schwung verleiht, eine Zukunft hat (Wassermann-Saturn im Quadrat zu Stier-Uranus am 24. Dez.). In den Wochen davor lassen wir uns schnell dazu verleiten, übertriebene Erwartungen zu hegen und uns Illusionen zu machen (Schütze-Merkur und Schütze-Sonne im Quadrat zu Fische-Neptun am 7. und 12. Dezember). Selbst wenn die Götter es grundsätzlich gut mit uns meinen, kann es verstärkt zu Missverständnissen, Fehldeutungen und undurchschaubaren Tricksereien kommen. So manche Mogelei wird uns wohl gänzlich verborgen bleiben.
Große Ziele schwungvoll in Angriff zu nehmen, und dabei realistisch zu bleiben, stellt eine interessante, jedoch auch schwierige Herausforderung dar (Mars wechselt in Schütze und Merkur in Steinbock am 13. Dez.). Vielleicht gelingt es uns, den Tatsachen nüchtern ins Auge zu schauen und dennoch mit Zuversicht zu handeln. Chancen und Gelegenheiten, unsere Willenskraft zu schulen und Gutes zu tun, bieten sich überall. Entscheidend ist, dass wir die für uns richtigen und wichtigen Vorhaben verfolgen, damit unser Handeln Sinn ergibt.

Spirits
Unser Handeln bedarf gegenwärtig einer klaren spirituellen Orientierung, damit wir nicht Gefahr laufen, uns und anderen mit radikalen Alles-oder-Nichts-Aktionen Schaden zuzufügen (Skorpion-Mars im Trigon zum stationär direktläufigen Fische-Neptun am 29. Nov. und 1. Dez.) Bei der Verwirrung, die sich derzeit breitmacht, wird nicht immer auf Anhieb klar, welches Vorgehen für alle Beteiligten das Richtige wäre. Rein egoistisch motivierte Ziele zu verfolgen, dürfte für Zündstoff sorgen.
Es ist immer von Vorteil, nicht nur für uns, sondern auch für unsere Mitmenschen Verständnis aufzubringen. Selbstgerechtigkeit und Rechthaberei sind auch in karmischer Hinsicht wenig förderlich (Schütze-Sonne und Merkur am absteigenden Mondknoten am 23. und 25. Nov.). Es gilt verstärkt darauf zu achten, dass es im Widerstreit der Meinungen nicht zu Ungerechtigkeiten kommt und unbequeme Standpunkte einfach ignoriert werden. Der Wert des positiven Denkens zeigt sich nun ebenso wie die Grenzen, die es hat.

Kommunikation
Es sind unser Forscherdrang und unsere Neugier auf die Geheimnisse des Lebens, die unsere detektivischen Instinkte wecken und uns auf Fährten bringen, die nicht immer appetitlich sind (Merkur im Quadrat zu Steinbock-Pluto am 2. Nov.).
Es gilt den Dingen auf den Grund zu gehen (Merkur in Skorpion ab 5. Nov.). Dennoch sollten wir uns gut überlegen, was wir damit bezwecken möchten. Nicht alles, was wir jetzt in Erfahrung bringen, ist für uns gleichermaßen gut verkraftbar. Es kann uns zudem leicht passieren, dass wir falschen Vorstellungen erliegen und mit Scheuklappen vor den Augen nach vermeintlichen Wahrheiten suchen. Unser Misstrauen ist derzeit unser größter Feind, selbst dort, wo es uns gerechtfertigt erscheint.
Meinungen, die wir als wahr erachten, können sich schnell in ihr Gegenteil verkehren (Skorpion-Merkur in Opposition zu Stier-Uranus am 13. Nov.). Was wir derzeit über uns und andere in Erfahrung bringen, kann manches in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Seien wir also darauf gefasst, dass die Dinge sich anders entwickeln als gedacht.

Was zu tun ist
Je mehr wir uns und andere unter Druck setzen, desto schwieriger wird die Lage. Es kommt nun weniger auf unsere Entscheidungen, sondern vielmehr auf unsere Entschiedenheit an. Knoten, die uns derzeit noch unlösbar erscheinen, können sich schon in Kürze als irrelevant erweisen. Es sind die überraschenden Wendungen, die uns auf Trab halten und unser flexibles Handeln herausfordern. Hüten wir uns vor Befreiungsschlägen, die alles nur schlimmer machen. Je weniger wir unsere Möglichkeiten überschätzen, desto größer sind unsere Erfolgsaussichten (Skorpion-Mars im Quadrat zu Wassermann-Saturn am 11. Nov. und in Opposition zu Stier-Uranus am 17. Nov.).

Lust und Liebe
Es ist das Unerledigte aus unserer Beziehungsvergangenheit, das uns zur Weihnachtszeit mit Nachdruck in Erinnerung gerufen wird (Steinbock-Venus rückläufig ab 19. Dez. in zweifacher Konjunktion mit Pluto am 11. und 25. Dez.). Was wir uns und anderen schuldig geblieben sind, verlangt nun nach Ausgleich und Gerechtigkeit. Dabei gilt es darauf zu achten, nicht unsere Liebsten von heute für das haftbar machen, was unsere Liebsten von einst versäumt oder uns angetan haben. Wahre Liebe ist bedingungsfrei und ohne Schuld.


Der Sonne-Mond-Zyklus
Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Sonne-Mond-Zyklus, der zu Vollmond, wenn Sonne und Mond sich gegenüberstehen, einen Höhepunkt erreicht. Neumondphasen sind Keimsituationen, in denen unbewusste Prozesse ihren Anfang nehmen, die uns bis zum Vollmond zunehmend bewusst werden. In der abnehmenden Mondphase von Vollmond zu Neumond steht dann die Verarbeitung und Integration im Vordergrund.

Abb. o. l. Neumond in Skorpion (04.11.): Wer Tiefen auslotet, tappt die meiste Zeit über im Dunkeln.
Abb. u. l. Vollmond in Stier (19.11.): Genuss ist eine Frage des Verzichts.
Abb. o. r. Neumond in Schütze (04.12.): Zuversicht beruht auf der Gabe, das Gute für möglich zu halten.
Abb. u. r. Vollmond in Zwillinge (19.12.): Was wir nicht wissen, macht uns nicht klüger.


Veranstaltungshinweis
Alle Veranstaltungen im Astrologiezentrum siehe Webseite:
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