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Ausgabe Oktober 2015
Yoga gegen Burnout


Für die Yogalehrerin Tanja Seehofer ist Burnout ein gesunder Selbstregulationsversuch von Menschen, die den Dialog zu sich selbst und zu ihrer Umwelt verloren haben. Es ist die Aufforderung zu leben anstatt zu funktionieren. „Yoga bedeutet das Zur-Ruhe-kommen-des Geistes.“ Diese Aussage stammt aus einem Grundlagenwerk, dem Yogasutra des Patanjali, und bringt zum Ausdruck, worum es sowohl beim Yoga als auch beim Weg aus dem Burnout geht: Nur wenn unser Geist zur Ruhe kommt, werden wir uns unserer eigenen Bedürfnisse bewusst, können Grenzen setzen, unsere Wünsche leben – und auf ganzer Linie ins Leben hinein entspannen. Übungssequenz Liebe (S. 46): "Sie sitzen auf dem Boden. Das Gewicht ist auf beiden Sitzhöckern gleichermaßen verteilt. Stellen Sie die Füße auf. Beugen Sie die Knie nach außen und bringen beide Fußsohlen zusammen, sodass sich eine Raute bildet. Die Füße sind nun etwa 30 cm vom Damm entfernt. Überkreuzen Sie Ihre Oberarme und legen Sie die Hände auf den Knien ab. Halten Sie die Knie gut, jedoch entspannt fest und verlagern Sie nun ihr Gewicht auf die Vorderkante Ihrer Sitzhöcker. … Entspannen Sie nun sanft in diese Beugung hinein. Achten Sie darauf, dass Ihr Gesäß gleichmäßig auf dem Boden oder der Unterlage bleibt, während Sie in dieser Haltung verweilen. Sie können den Kopf leicht Richtung Brustkorb ziehen, um den Bereich der Halswirbelsäule zu schonen. Schließen sie die Augen und verweilen Sie hier für 1 bis 2 Minuten." HS

Tanja Seehofer: Yoga gegen Burnout, 160 S., Broschur, Windpferd Verlag 2015


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