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Ausgabe Dezember 2011
Bewegte Zeiten


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Was gestern noch unvorstellbar schien, kann heute schon Realität sein, was heute gilt, hat vielleicht morgen schon keinen Bestand mehr. Immer mehr Menschen fragen sich: In welcher Welt wollen wir leben? Können wir noch so weitermachen wie bisher? Konstantin Wecker, der sich seit Jahrzehnten auf und hinter der Bühne für Zivilcourage und soziale Gerechtigkeit einsetzt, und Zen-Meister Bernard Glassman, eine der eindrucksvollsten Persönlichkeiten des sozial engagierten Buddhismus, machen sich auf die Suche nach Antworten. Bernie Glassman gilt dabei als einer der rebellischsten und kreativsten Freigeister des Zen. Lieber als in die Meditationshalle geht er in die Elendsviertel der Großstädte oder führt Menschen zum Meditieren nach Auschwitz. Die zwei Männer verbindet viel: ihre geradezu ungebändigte Kraft, sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Eine durch Krisen und Schicksalsschläge gereifte Lebenserfahrung. Und die Erkenntnis, dass wir einzig durch liebevolles Handeln und tätiges Mitgefühl die Welt verändern können. Sie entwerfen die Vision einer Revolution aus Liebe: eine leidenschaftliche Anstiftung, sich einzumischen und aktiv zu werden.


Konstantin Wecker, Bernard Glassman und ChristaSpannbauer (Hg), „Es geht ums Tun und nicht ums Siegen“, gebunden mit Schutzumschlag, 176 Seiten, mit zahlreichen s/w-Fotos, ISBN: 978-3-466-30919-1, 19,99 Euro, Kösel Verlag


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