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Ausgabe Juni 2011
Im Raum der Stille

Nach seinem großen Erfolg „Warum Denken traurig macht. Zehn (mögliche) Gründe“ legt George Steiner mit diesen Essays ein weiteres Werk vor. Darin folgt der Meister des Lesens in literarisch-philosophischen Essays einem Zug glanzvoller Namen: Beckett und B

Die Mehrzahl von ihnen verbindet sich mit dem von Steiner selbst geprägten Begriff der ›Suhrkamp-Kultur‹. Geheimnis und Wunder, aber auch die Abgründe künstlerischer Schöpfung sind es, die den Kritiker anziehen. Unter seinem scharfen Blick können intellektuelle Masken fallen. Und doch ist George Steiner vor allem eines: ein Liebender. Versessen auf die Lektüre, auf den physiognomischen Klang der jeweils ganz eigenen Stimme, zieht er sie hinein in einen »Raum des Geistes, wo dieser seine Flügel öffnen kann: in die Stille« (Antoine de Saint-Exupéry).

Georg Steiner: Im Raum der Stille, 272 Seiten, 22,90 EUR, Suhrkamp Verlag, Berlin


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