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Ausgabe April 2011
Walking in your shoes

Indianische Ureinwohner haben das Sprichwort: “Du kannst niemals einen anderen Menschen verstehen, bevor du nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bist.“ Diese Weisheit haben der Schauspieler Joseph Culp und der Psychologe John Cogswell Mitte der 1

„Walking-in-your-shoes“ ist eine Methode, die für Schauspieler entwickelt wurde, aber auch therapeutisch einsetzbar ist. Sie besteht darin, „in den Schuhen eines anderen zu gehen“, wobei die Gabe der spontanen Empathie geweckt wird. Personen, die „gegangen“ werden, fühlen sich in ungeahnter Weise akzeptiert und verstanden, während diejenigen, die für andere „gehen“, eine spontane Befreiung von einschränkenden Konzepten und ein Gefühl von höherer Selbstachtung und Offenheit erleben. H.S.

Christian Assel: Gehen heißt verstehen – die Alternative zur Familienaufstellung, Windpferd, Oberstdorf, 2010, 152 Seiten, 12,95 Euro


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