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Ausgabe November 2010
Die Magie des Zufalls

Wir betrachten Zeit horizontal und linear. Wir sehen sie als Linie, die sich von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft fortsetzt. Doch die Zeit besitzt ebenso eine vertikale Dimension. Jeder Punkt, jeder Moment auf dieser horizontalen Linie

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Welches dann in der Realität von Zeit und Raum tatsächlich eintreffen, hängt möglicherweise von unserer emotionalen Verfassung ab. Synchonizität lässt sich nicht mithilfe von Ursache und Wirkung erklären. Jedes Ereignis bildet den Mittelpunkt eines gigantischen Spinnennetzes, dessen Fäden sich immer feiner verästeln und in alle Richtungen ausbreiten. Wir können Synchronizitäten nicht geschehen lassen. Die „Zufälligkeit“ ihres Auftretens liegt in ihrer Natur. Wir können die Welt nicht kontrollieren oder manipulieren, um Parallelereignisse zu erschaffen, denn ihr Ursprung ist nicht von dieser Welt. Aber wir können ihr Auftreten begünstigen, wir können uns ihnen öffnen. Das erreichen wir, indem wir uns für uns selbst öffnen, unserer eigenen inneren Ganzheit.
Die geschilderten Geschichten sind spannend und schaffen eine gewisse Demut vor der Komplexität unserer Wirklichkeit. H.S

Jan Cederquist: Die Magie des Zufalls, Kailash, München, 2010, 286 Seiten, 17,95 Euro


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