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Ausgabe Dezember 2009
Hingabe und Mitgefühl

Der neue Film „Buddha‘s Lost Children“ dokumentiert das Leben eines thailändischen Mönchs, der entwurzelten Kindern neue Lebensperspektiven bietet.

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Der Film spielt in Nordthailand, an der Grenze zu Myanmar und Laos, in einer von Armut geprägten Bergregion. Dort hilft der ehemalige Kickboxer und jetzige Wandermönch Phra Khru Bah Waisenkindern, körperlich und seelisch Kraft zu entwickeln, um ihr Leben zu meistern. Er ist dort eine Berühmtheit. Im „Tempel des Goldenen Pferdes“ nimmt er verlassene Kinder auf, die meist von skrupellosen Rauschgifthändlern zum Drogenschmuggel missbraucht wurden und die Verfolgung durch die Junta in Myanmar überlebt haben. Phra Khru Bahs einzige Waffen im Kampf gegen die Drogenmafia sind dabei sein Charisma, sein Glaube und der Kampfsport.
In überwältigenden, zugleich einfühlsamen Bildern ist diese Dokumentation ein persönliches Porträt einer ungewöhnlichen Tempelgemeinschaft, zugleich eine Reise in eine fremde Welt. Einfühlsam, bewegend, zu Recht preisgekrönt.



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