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Ausgabe Juni 2009
Illuminati


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So heißt der US-amerikanische Thriller mit Tom Hanks als Robert Langdon, nach dem Bestseller-Roman „Illuminati“ von Dan Brown, der den Film mit produzierte.
lluminati (lat. die Erleuchteten) bezeichnet die Mitglieder des Illuminatenordens, der am 1. Mai 1776 vom Philosophen und Kirchenrechtler Adam Weishaupt in Ingolstadt gegründeten Geheimgesellschaft. 1784/1785 wurde er in Bayern verboten und stellte seine Aktivitäten ein.
Zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien ranken sich um eine angebliche Weiterexistenz des Ordens und seine vermeintlichen Tätigkeiten.
Zur Filmgeschichte: Während im Vatikan gerade der verstorbene Papst zu Grabe getragen wird, gelingt der Physikern Vittoria Vetra gemeinsam mit ihrem Kollegen Silvano ein wissenschaftlicher Durchbruch, indem sie durch eine Kollision im Large Hadron Collider erstmals Antimaterie erschafft.
Doch kurz darauf muss sie schockiert feststellen, dass jemand Silvano ermordet und den Antimaterie-Behälter, der eine enorme Sprengkraft besitzt, gestohlen hat.
Ein Vetreter des Vatikan berichtet dem Symbologen Robert Langdon an der Universität Harvard von einer Botschaft der Illuminati, die die vier favorisierten Kardinäle der Papstwahl entführt haben und mit der Zerstörung des Vatikans drohen. Langdon und Vittoria kommen nach Rom, um den Vatikan zu retten.
Wie bereits The Da Vinci Code – Sakrileg sorgte auch dieser Film für kontroverse Diskussionen. Vertreter der katholischen Kirche kritisierten das Werk wegen der kritischen Inhalte der Geschichte. Regisseur Howard wehrte sich persönlich gegen Vorwürfe und verwies darauf, dass Langdon die Kirche rettet und mehrere Anzeichen für eine Verbindung von Religion und Wissenschaft zu sehen sind. Großes Kino, bombastische Bilder, schöne Musik und Tom Hanks eben.



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