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Ausgabe September 2010
Die Symphonie des Augenblicks

Der Titel hält, was er verspricht: Das Buch ist eine einzigartige Symphonie - es ist bewegend, voller Vielfalt und reichhaltiger Klänge. Erzählt wird das Leben von Green Talbot, der mit den beiden herausragenden Eigenschaften Neugier und Vertrauen in der

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Hin und wieder völlig verrückt, aber zeitweise auch sehr poetisch beschreibt die Geschichte die verschiedenen Stationen auf seinem Lebensweg. "Am Abend zuvor hatte sich Green von Eddie Winter verabschiedet. Mit einem kräftigen Händedruck, wie er unter Männern üblich ist. Sie sahen sich an, ohne sich etwas von dem zu sagen, was sie sich gern gesagt hätten. "Hoffe, du wirst deinen Weg finden." "Er lag schon immer vor mir, Eddie, ich muss ihn nur gehen." Als er am Ende seinen Lebens angekommen ist - nachdem er auch das Glück und die Liebe kennen gelernt hatte - fasst er das, was für ihn wichtig war, so zusammen: "Ich will Ihnen noch sagen, was ich aus all dem gelernt habe: dass der Anfang und das Ende einer Geschichte nicht zählen, ebenso wenig wie die zurückgelegte Strecke. Wissen Sie, worauf es wirklich ankommt? Auf die einzelnen Stationen, an denen man anhält."
H.S.


Mattia Signorini: Die Symphonie des Augenblicks, Kailash, München, 2010, 218 Seiten, 17,95 Euro


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