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Ausgabe Februar 2010
Beten ist fühlen

Wenn wir beten, bitten wir in der Regel um etwas. Doch nach dem Gesetz der Resonanz kann auf einen Zustand von Mangel keine Fülle erfolgen. Deshalb funktioniert Beten nur, indem wir uns vorstellen, dass das Gewünschte bereits eingetreten ist.

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie man positiv beten kann, wenn man negative Emotionen wie Traurigkeit, Wut oder auch Rachegelüste in sich trägt, dann lesen Sie dieses Buch von Gregg Braden. Es ist ein kleines Juwel, das meiner Meinung nach viel bewirken und Menschen Frieden und damit Heilung schenken kann.
Wir glauben, dass Gebete dann stattfinden, wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen und bestimmte Worte sprechen und eventuell die Hände falten. Für tibetische Mönche ist Beten Fühlen. Damit ist Fühlen gleich Beten. Und da wir ständig fühlen, beten wir ununterbrochen. Und deshalb ist Beten mehr als das, was wir tun: Beten ist das, was wir sind. Gebet bedeutet Bewusstsein. Es ist ein Seinszustand und nicht etwas, das wir zu einer bestimmten Tageszeit tun. Wir müssen erst in unseren Herzen erleben, wie es sich anfühlt, wenn der Wunsch unseres Gebetes erfüllt wurde, bevor er sich in unserem Leben manifestieren kann.
Gregg Braden spannt einen großen Bogen weit über die Kraft des Gebetes hinaus und beschäftigt sich auch mit der Frage, warum wir eigentlich mit spätestens 100 Jahren sterben, wo sich doch die Zellen ständig erneuern. Wie schon gesagt, ein beeindruckendes Buch. H.S.

Gregg Braden: Verlorene Geheimnisse des Betens, EchnAton Verlag, Taufkirchen, 2008, 180 Seiten, 14,95 Euro


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