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Ausgabe Januar 2009
Familienaufstellungen


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Die systemische Arbeit ist längst etabliert und wird als therapeutische Methode in breiten Kreisen ganz selbstverständlich angewandt. Trotzdem bestehen immer noch Unsicherheiten sowohl bei Psychologen und Therapeuten wie auch bei interessierten Laien – nicht zuletzt durch die Person Bert Hellinger, die das Familienstellen erst populär gemacht hat, in den letzten Jahren aber sowohl in Fachkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit zunehmend auf Kritik gestoßen ist.Das neue Buch von Peter Orban kommt hier zur rechten Zeit. Es bietet eine fundierte und trotzdem leicht verständliche Einführung ins Thema Aufstellung. Es ist ein gutes Arbeitsbuch für Therapeuten, die auch Einzelaspekte der systemischen Arbeit gezielt nachschlagen können. Aber auch Laien, die mehr über diese Methode erfahren möchten, erhalten mit diesem gut aufgebauten und leicht verständlich geschriebenen Buch fundierte und differenziert dargestellte Informationen. Anhand konkreter Aufstellungsbeispiele wird dem Leser zunächst das „Feld“ erklärt, das jede Aufstellung auf individuelle Weise umgibt. In den folgenden Kapiteln geht es um den Auftrag, ob und in welcher Form der Therapeut helfend eingreifen darf, um die Seele, das Gewissen und die Ordnungen, die für jede Aufstellung zentrale Bedeutung haben. Am Ende runden konkrete Beispiele für Familienaufstellungen dieses Kursbuch ab. Dr. Peter Orban wurde 1944 geboren, arbeitet seit 1978 als Astrologe und Psychotherapeut (in eigener Praxis) sowie als Gruppenleiter und Ausbilder in beiden Bereichen. 1983 dort Gründung zusammen mit Ingrid Zinnel ‚Symbolon‘, eine „Anwaltsfirma für die Seele“.

Peter Orban: Kursbuch Aufstellungarbeit: Grundlagen – Methoden – Beispiele, Kösel Verlag, 2008, 228 Seiten


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