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Ausgabe Oktober 2008
Der Krebs ist ein Teil von mir


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Wir haben mehr Kraft, mehr Weisheit, mehr Heiterkeit und Heilungsfähigkeit, als wir uns selbst zutrauen ... In jeder Lebenssituation ist es wichtig, in sich hineinzuspüren und das zu tun, was für einen selbst richtig ist.” Angesichts einer lebensbedrohlichen Krankheit ist dies jedoch eine schwierige Gratwanderung. Als Luisa Francia erfährt, dass sie einen Tumor hat, zieht sie sich in ihre eigene Kraft zurück, tut nicht, was ihr geraten wird, sondern geht den Weg, den sie tief innen spürt, aber nicht erklären kann.
Sie fährt in die Türkei, um in Kontakt zu kommen mit ihren spirituellen Helferwesen und mit der Göttin Kubaba. Sie weiß für sich, dass es noch zu früh ist für eine Operation, dass der Tumor hinterher weiterwachsen würde. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit führt zu der Erkenntnis, dass es wesentlich ist, die eigenen Träume verwirklicht zu haben. Zurück aus Anatolien fährt sie deshalb zum Tanzen nach Paris. Erst danach begibt sie sich ins Krankenhaus, um wie auf einer schamanischen Initiationsreise hinabzusteigen in die Unterwelt und geheilt daraus hervorzugehen.
Dieses Buch überzeugt durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin im Umgang mit Ihrer schweren Erkrankung und durch die Authenzität dessen, was sie dabei erfährt.

Luisa Francia: Kubabas Granatapfel, nymphenburger, München, 2008, 205 Seiten


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