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Ausgabe Dezember 2006
Jeremy Narby: Intelligenz in der Natur – Eine Spurensuche an den Grenzen des Wissens

Sachbuch

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Der Anthropologe beweist in diesem Buch seine These, dass nicht nur der Mensch über eine unabhängige Intelligenz verfügt, sondern auch Tiere, Bakterien und Pflanzen. Um seine Hypothese zu testen, begleitete er Molekularbiologen ins peruanische Amazonasgebiet und traf Biologen und Hirnforscher in den verschiedensten Forschungsinstitutionen und Universitäten rund um den Globus. Bei diesen Reisen und Gesprächen ließ sich seine These der intelligenten Natur untermauern und er wurde mit neuen Beobachtungen bekannt gemacht: So fressen Papageienvögel Lehm, um das Gift bestimmter Früchte zu neutralisieren; kleine, einzellige Schleimklümpchen ohne Gehirn können sich in einem Labyrinth orientieren und Bienen sind mit ihren stecknadelkopfgroßen Gehirnen in der Lage, mit abstrakten Begriffen umzugehen. Dieses Buch bietet eine interessante Bestandsaufnahme der Grenzgebiete wissenschaftlicher Verhaltens- und Kognitionsforschung, die viele gängige Vorurteile beiseite wischt und die menschliche Hybris als Krone der Schöpfung zurechtstutzt.



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