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Ausgabe Oktober 2001
Aufruf zu weltweiten Meditationen und Gebeten

Gleichzeitige Meditationen und Gebete sind die stärkste Kraft, die wir in dieser Stunde des Bewusstseinswandels auf Erden einsetzen können.“

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Kurz vor Fertigstellung dieses Heftes erreichte uns die Ankündigung eines Aufrufes: „Angesichts der Terrorakte in den USA und der sich abzeichnenden globalen Gewalt rufen spirituell und ganzheitlich orientierten Magazine in Deutschland alle an Liebe, Mitgefühl und Frieden interessierten Menschen zu weltweiten Meditationen und Gebeten an jedem Sonntag zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr auf! Gleichzeitige Meditationen und Gebete sind die stärkste Kraft, die wir in dieser Stunde des Bewusstseinswandels auf Erden einsetzen können.“

Kein Zweifel - der unfassbare Terror in Amerika hat die ganze Menschheit bis ins Mark getroffen. Erstarrt wie im Koma saßen wir nach diesem 11.September 2001 rund um den Globus vor dem Fernseher und sahen uns diese Bilder brutalster Gewalt an. Aus Hollywood.-Filmen kannten wir sie bisher und - geben wir es zu - wir haben uns längst daran gewöhnt.

Sie haben uns abgestumpft, uns vergessen lassen, wie sich Mitgefühl anfühlt.


Die TV-Bilder von Katastrophen, Millionen Hungertoten in Afrika und Bangladesh, vom tagtäglichen Terror im Nahen Osten, von der Gewalt in Tschetschenien, Kosovo, Irak, Sudan, Äthiopien, Irland, Südafrika oder Tibet, Indonesien, Kolumbien, Mexiko - sie alle haben unsere Herzen schon lange nicht mehr erreicht. Wir haben zugemacht für den Schmerz, den wir offensichtlich nicht glauben, ertragen zu können.


Doch am 11.September ist uns unser innerer Horror - den wir so lange erfolgreich verdrängen und auf andere projizieren konnten - wie auf einer riesigen Leinwand förmlich ins Auge gesprungen. Nicht mehr zu übersehen. Nicht mehr wegzudrücken.. Nicht mehr wegzudiskutieren.


Alle aufgestauten Ängste, aller in uns hineingefressener Haß, all unser gedanklicher Streß scheinen sich auf einmal entladen zu haben. Die Lektion dieses Dramas - und da sind sich die spirituellen Seher und Lehrer einig - lautet:

Der Krieg im Äußeren kann jetzt gestoppt werden, wenn wir zuerst die Gewalt in uns stoppen!



Die Terrorakte in New York und Washington sind eine ultimative Aufforderung für jeden Menschen in dieser Welt zur Einkehr. Zum "inneren Hausputz" wie es der US-Autor Donald Walsch ausdrückt.

Jetzt gilt es nicht, nach Schuldigen zu suchen, sondern den Krieg im Inneren ungeschminkt und ohne Ausflüchte anzuschauen, wie schmerzlich es auch sein mag. Jetzt gilt es nicht weiter in gewohnter Manier seine eigene Gewalt auf andere zu projizieren und zu verdrängen.

Krieg hatte bisher immer nur Krieg zur Folge, und wer jetzt in den USA und der westlichen Welt nach Rache und Vergeltung ruft , ist nicht nur nach Meinung des spirituellen Lehrers Drunvalo Melchizedek "kein Stück besser, als die Attentäter, die jetzt als teuflisch bezeichnet werden".


Jetzt gilt es nicht, dem Guten gegen das Böse zum Sieg zu verhelfen, sondern beide Pole zusammenzubringen.


Trotz allen Entsetzens über das Geschehene - die Menschheit hat jetzt die Chance, zu einem gewaltigen Bewußtseinssprung. Die gesamte Menschheit scheint nach der Ankunft der "apokalyptischen Reiter" in New York und Washington jetzt die ersten Schritte zu globalen, völlig neuen Wegen machen zu können.


Der Weckruf scheint von vielen gehört worden zu sein: Nicht nur im weltweiten Kommunikationsnetz des Internet überstürzen sich förmlich die Aufrufe zur Besinnung und zum Betreiben der eigenen Seelenhygiene.


Apokalypse oder spirituelles Erwachen - vor dieser Wahl steht die Menschheit. Wollen wir wirklich Rache und Vergeltung und damit das weitere Anheizen der Gewaltspirale oder haben wir den Wink verstanden, aus der Angst in die Liebe zu gehen. Aus unseren eingeprägten Gedankenmustern der Minderwertigkeit und des Mangels hin zur Verwirklichung der Aufgabe, unsere Göttlichkeit in diese dreidimensionale Welt hineinzutragen.


Drunvalo fordert uns auf, "wieder lebendig zu werden, um Dinge tun zu können, die einen Unterschied machen!"

"Ersetzen wir die Gewalt durch die Liebe", so heißt die weltumspannende Botschaft.


Nehmen wir die Herausforderung an, sich über den Zorn zu erheben. Ein Weiser läßt uns wissen: "Mit dem Jahrhundertwechsel kam neue Verantwortung". Und er fragt die Menschenfamilie: "Was werdet ihr nun tun? Könnt ihr in den Ereignissen mehr als nur Wut erkennen? Seid im Begriff zu verbinden oder zu trennen? Die Kluft öffnet sich und die Wahlmöglichkeiten auf Erden werden härten... das ist der Beginn für neue Weisheit auf dem Planeten".


Halten wir nicht verzweifelt nach Schuldigen irgendwo da draussen Ausschau, heißt die Botschaft, sondern übernehmen wir die ganze Verantwortung für uns selbst. Wahre Sicherheit, so hallt es vermehrt von vielen Seiten, finden wir nur in uns selbst.


"Wir sind all (e) eins", sagt Donald Walsch, der Autor der bekannten Buch-Trilogie "Gespräche mit Gott". Es war die Illusion der Getrenntheit vom anderen, so meint er, die uns in die Angst und damit in den Krieg geführt hat. "Wir haben nicht nach den grundlegendsten Wahrheiten des Menschseins gelebt", schreibt er im Internet. Jetzt erforschen wir Wege, "uns neu zu erschaffen". Walsch ruft dazu auf, anderen Menschen das zu schenken, "was Du wünscht zu erfahren".


"Wenn Du Frieden wünscht, sei Frieden für andere."



Die meisten Menschen scheinen sich im Glauben einig, vor den größten Schwierigkeiten und weitreichendsten Herausforderungen in der Geschichte unserer Spezies zu stehen. Schön langsam aber sicher sickert die Einsicht in unsere Herzen: Solange wir uns gegenseitig weiter so behandeln wie bisher, wird sich der Terror tagtäglich wiederholen. So jedenfalls können wir nicht weiterleben und erschaffen, was wir bisher erschaffen haben - Gewalt.


Wieviele Terrorakte, wieviel Gewalt, brauchen wir noch um den spirituellen Wandel auf Erden einzuleiten? Diese Frage stellen sich in diesen Tagen offensichtlich Millionen von Menschen. Schauen wir nicht länger wie das Kaninchen vor der Schlange hypnotisiert in die CNN-Nachrichten, die ihr Programm 24 Stunden pro Tag mit dem Slogan "America`s New War" untertiteln.


Mentales schafft Reales: Wachen wir auf aus der Erstarrung, bringen wir Vorstellungen von einer friedlichen, liebevollen Welt voller Mitgefühl für den Nächsten in die Manifestation. Diese Botschaften ziehen sich in diesen Tagen wie ein Leuchtfeuer über den Globus.

Im Moment der Finsternis rufen viele Visionäre zu weltweiten Meditationen auf. Die Welt könne nur verändert werden, wenn sich Menschen mit Gleichgesinnten auf ihren inneren Frieden besinnen und dann aus einem friedvollen Herzen heraus jene Taten setzen, die die Welt verändern.

Wir erschaffen die Welt täglich neu, durch das, was wir denken und durch das, was wir leben. "Wir haben die Kraft", heißt es in einer Mitteilung, "eine Welt ohne Terror zu schaffen, wenn wir es wirklich wollen und uns darauf fokussieren".


Wir sind reif für den spirituellen Aufstieg, vermelden die Lehrer und fordern uns auf, die Schöpferkraft unserer Gedanken einzusetzen, um jetzt, in dieser Stunde, in dieser Minute, in dieser Sekunde die Welt in neue Bahnen zu lenken.



Da der Heilungsweg so offensichtlich über unser Innerstes führt und da die Macht der Gedanken so stark ist, rufen wir nicht nur spirituelle Gruppen, sondern alle an Liebe, Mitgefühl und Frieden interessierten Menschen zu einer

regelmässigen, weltweiten Meditation an jedem

Sonntag, zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf!



Wir wollen eine Ursache für die Veränderungen setzen und sehen uns da in einem Boot mit vielen anderen Magazinen, die ihre Leser ebenfalls zur gemeinsamen Meditation aufrufen.

Die Wirkung von Gebeten und Meditationen hat nach neuesten Forschungen einen nützlichen, hilfreichen und wirksamen Effekt. Wenn der vereinigte Geist vieler Menschen etwas bewirken kann, dann ist er jetzt an der Arbeit wie noch nie zuvor auf diesem Planeten.


Die Bestseller-Autorin Bärbel Mohr schreibt in ihrem Buch "Nutze die täglichen Wunder": "Wissenschaftler des PEAR-Forschungslabors in New Jersey stellten fest, daß viele Menschen, die ihre Aufmerksamkeit auf dasselbe Ereignis richten, damit gemeinsam eine gedankliche Ordnung erzeugen, die auch auf labile, zufällige Systeme in der Natur oder auf Zufallsgeneratoren im Computer wirkt".


Diese Systeme, die sich aufgrund ihrer Labilität normalerweise rein zufällig verhalten - wie beispielsweise das Wetter - verhalten sich plötzlich weniger zufällig. Weihnachten beispielsweise erzeugt Ordnung und große Gruppenmeditationen ebenfalls."

Laßt uns ein Lichtnetz von Volk zu Volk, von Zentrum zu Zentrum, von Mensch zu Mensch bilden! Jeder einzelne kann etwas auslösen! Laßt uns zusammen eine neue Realität schaffen!


" Und wenn das Volk Gottes versammelt ist, werden seine vereinten Kräfte so mächtig werden, daß ihre Gebete und Mantren - gemeinsam ausgeführt - tatsächlich Kriege und terroristische Aktivitäten vereiteln werden."

(Aus "Das Buch des Wissens. Die Schlüssel des Enoch.Kap.319, Vers 55)


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