aktuelle Seite: ARCHIV   
Jahr:
2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 |

Ausgabe Oktober 2016
In die Fülle kommen. Wenn sich der äußere Erfolg nicht zeigt... Von Tatjana Magda

Kennst du das? Du affirmierst oder visualisierst und bekommst trotzdem nicht das, was du dir wünschst? Alltagstaugliche und erprobte Tipps, wie es besser geht.

Wenn wir zu jedem Tag unseres Lebens „Danke“ sagen können, wenn wir erfolgreich das tun, was wir gerne tun, wenn wir voller Lebensfreude sind, dann leben wir in Fülle.
Doch ganz ehrlich: Lebst du schon die Fülle, die du dir wünscht? Wenn du schon länger auf dem spirituellen Weg bist, hast du vielleicht schon einige Methoden ausprobiert und trotzdem bist du nicht da, wo du sein möchtest.
Mir erging es so: Ich habe unzählige Ausbildungen hinter mir und viele verschiedene Ansätze kennengelernt. Trotz regelmäßiger Anwendung der Methoden habe ich nicht das Leben gelebt, das ich mir erträumt habe. Heute sieht es anders aus. Mein Leben ist tatsächlich erfüllter geworden.
Stelle dir folgende Fragen: „Was ist für mich Fülle? Was wünsche ich mir konkret? Und dann, warum habe ich diesen speziellen Wunsch? Warum möchte ich z.B. das Geld, die Beziehung oder die veränderte Situation?“ Ich habe diese Übung mit meinen Klienten in unzähligen Coaching-Sessions gemacht. Irgendwann kommt immer die Antwort: „Weil ich mich dann besser fühle.“ Letztendlich geht es nicht um das Geld oder die Situation, sondern immer um ein Gefühl. Wir wollen uns gut fühlen. Und das ist der Schlüssel. Gefühle begleiten uns in jedem Moment unseres Lebens und sind das beste Navigationsgerät auf unseren Weg zur Fülle.

Wenn Affirmationen oder Visualisierungen nicht funktionieren
Nach dem Gesetz der Anziehung ziehen wir das an, was wir ausstrahlen. Und damit meine ich, wir ziehen nicht an, was wir sagen, sondern das, was wir wirklich meinen und fühlen. Und es ist eine Gratwanderung. Oft denken wir, wir sind positiv, aber das dahinter liegende Gefühl ist voller Mangel, Angst oder Zweifel. Und somit ist auch das Resultat mangelhaft.

Achte auf deine Gefühle
Denn sie geben dir in jedem Moment Auskunft, was du ausstrahlst und anziehst. Das bedeutet, wenn du dich richtig gut fühlst, dann ist es der beste Zeitpunkt, deine Affirmationen oder Visualisierungen zu machen. Umgekehrt, wenn du z.B. zweifelst oder das Gefühl hast, dir fehlt etwas, dann ist es der falsche Augenblick für Affirmationen & Co. Um Fülle in unser Leben zu ziehen, müssen wir darauf achten, dass wir uns gut fühlen. Es ist ganz wichtig, sich das immer wieder klar zu machen. Denn nur dann haben wir die richtige Ausstrahlung und senden auf der richtigen Frequenz.

Wie ziehe ich mehr Fülle in mein Leben?
Ganz konkret? Achte darauf, dass du Freude lebst. Klingt erstmal simpel, doch seien wir ehrlich, klappt nicht immer. Es gibt einfach Tage, Situationen oder Momente, die ätzend sind. Das kenne ich gut. Wenn mich die Negativität, die Wut oder der Zweifel so richtig packt, dann könnte ich jeden an die Wand klatschen, der mir mit positivem Denken kommt. Und das ist ok, wir müssen nicht immer nur gut drauf sein. Auch negative Gefühle dürfen sein. Nicht nur das. Manchmal kann sich z.B. Wut sehr viel besser anfühlen als Ohnmacht. Das können wir nutzen. Jede noch so kleine Verbesserung in unserer Gefühlsskala verändert unsere Anziehung und bringt uns näher zu Fülle und Erfolg.

Welcher Gedanke fühlt sich ein klein wenig besser an?
Wann immer du im Mangel oder Zweifel bist, finde neutralen Gedanken, die sich ein bisschen besser anfühlen und nichts mit deinem Thema zu tun haben wie z.B. „irgendwie habe ich schon viel in meinem Leben hinbekommen“. Dabei ist jeder Gedanke richtig, der dir Erleichterung bringt: z.B. gibt Zweifel ein besseres Gefühl als Hilflosigkeit.

Was kann ich segnen?
Es gibt eine wunderbare Übung aus dem Huna (Schamanismus aus Hawaii): Segne alles, was das für dich repräsentiert, was du willst. Zum Beispiel: wenn du dir mehr Geld wünscht, dann segne den weiten Himmel über dir. Oder das fließende Wassers aus deinem Hahn. Deiner Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Der Trick an diese Übung ist, dass du dir neutrale Aspekte suchst, die für dich Fülle bedeuten und nichts mit dem Thema Geld zu tun haben.

Wen oder was liebe ich? Für was bin ich dankbar?
Wenn dir die letzte Übung zu abstrakt ist, denke einfach an etwas oder jemanden, der dir ein gutes Gefühl gibt. Für das du dankbar bist. Es kann eine Person aus deinem Leben sein, dein Hund, deine Katze oder etwas ganz anderes. Bei wem oder was musst du automatisch lächeln?
Für alle Übungen gilt: Ein bis zwei Minuten genügen, dann hat sich deine Ausstrahlung und deine Anziehungskraft verändert. Das Ziel der Übungen ist immer ein Gefühl, dass sich ein klein wenig besser anfühlt und das ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Leben.

Topfschlagen mit den Gefühlen
Vielleicht kennst du noch das Spiel „Topfschlagen“. Ein Geschenk wird unter einem Topf platziert und im Raum versteckt. Mit verbundenen Augen muss den Topf gefunden werden, während die anderen im Raum heiß oder kalt rufen, als Hinweis, ob die eingeschlagene Richtung richtig oder falsch ist. Genauso ist es mit den Gefühlen. Sie weisen dir in jedem Moment die Richtung. Und du kannst entscheiden, welchem Weg du folgst.

Freiheit, Glück und Fülle
Je mehr du dich um deine Gefühle kümmerst und dich unabhängiger vom Außen machst, desto glücklicher wirst du sein. Und sich (nur) ein klein wenig besser zu fühlen, geht fast immer. Dann kommen die Geschenke des Lebens - die günstigen Gelegenheiten, die richtigen Impulse und die scheinbaren „Zufälle“, die alles verändern. Probiere es aus - mit kleinen, aber konstanten Schritten und du wirst schon bald große Veränderungen erleben.

Tatjana Magda unterstützt als spiritueller Business-Coach vor allem Frauen, erfolgreich zu sein. In ihrer Arbeit verbindet sie alte spirituelle Weisheiten mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Hirnforschung. Weitere Informationen: www.tatjanamagda.de


Weitere Informationen werden im Archiv nicht angezeigt.