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Ausgabe November 2015
Beitragsreihe 2015 von Andreas Krüger Experiment: Drachenfeuer

Die Magie der Frauen. Andreas Krüger experimentiert als Homöopath mit Drachenfeuer

Sie aktuell beschäftigt, ist meine Frage wie immer: Um was geht es heute?
Andreas Krüger: Ich möchte heute über ein Experiment sprechen, das in der Homöopathie zwar umstritten ist, aber das wir immer mal wieder machen und meine Erfahrung zeigt, dass man damit viel Gutes bewirken kann.
Vorweg möchte ich eine Geschichte von dem Homöo-pathen Arthur Lutze erzählen. Er war ein Nachfolger von Hahnemann und soll angeblich der Homöopath gewesen sein, der am meisten Menschen mit Erfolg behandelte. Von ihm wird erzählt, dass wenn er mal nicht das passende Mittel zur Hand hatte, ein Glas Wasser in die Hand nahm, den Namen von dem gewünschten Mittel laut aussprach und anschließend dem Patienten das Glas Wasser gab. Es hat fast immer gewirkt. Wenn es allerdings nicht das richtige Mittel war, passierte auch nichts. Es war nicht so, dass der große Magier Arthur Lutze was sagte, sondern er musste schon das rechte Wort sagen – in dem biblischen Sinne: „Oh Herr, sprich nur ein Wort und meine Seele wird gesund.“
Ich war diesen Dingen gegenüber skeptisch und habe lieber Mittel verschrieben, von denen ich wusste, dass sie aus einer ordentlichen pharmazeutischen Produktion stammen. Dann habe ich Rosina Sonnenschmidt kennengelernt und sie erzählte mir, dass sie ihre Arzneien in Notfällen selbst herstellen würde, wenn sie nicht zur Hand waren. Sie schreibt dann das Mittel auf einen Zettel, nimmt ihn in die linke Hand und in die rechte Hand ein Glas Wasser und dann liest sie diese Arznei eine Minute lang, so dass der Geist des Mittels in das Glas Wasser fließt. Ich habe es angewandt, aber obwohl es klappte, war ich immer noch skeptisch.

Und gab es ein Ereignis, das Sie überzeugt hat?
Ja, wir haben ein Experiment mit Orkamilch gemacht. Da sich Orkaweibchen schlecht melken lassen, haben wir Kügelchen mit der Information dieser Orkamilch beschwungen. Rosina hat alles mit ihrer Rute überwacht, ohne zu wissen, was ich vorhatte. Sie testete, dass es sich um ein Lebewesen aus dem Meer handelte, dass es ein Säugetier war, aber kein Wal. Da habe ich ihr widersprochen – denn ich dachte, dass Orkas zu der Gattung der Wale gehören – sie aber sagte, dass es ein Delphin sei. Und sie hatte Recht: Der Okra ist der größte Delphin, der auf dieser Erde lebt. In dieser Zeit begegnete ich Professor Masaru Emoto, der photografisch nachgewiesen hat, dass wir Wasser mit Informationen beschwingen können. Die Struktur des Wassers ist völlig unterschiedlich, je nach dem, mit welcher Information sie bereichert wurde. Wer mehr dazu wissen möchte, seien die Bücher von Masaru Emoto empfohlen oder meine webside unter „patientenCDs“, da halte ich einen Vortrag über die Wunder des Wassers. Seit Professor Emoto war mir klar, dass es funktioniert, Informationen auf Wasser zu übertragen, die dann auch heilsam wirken.

Damit haben Sie ja viele Türen geöffnet.
Und was für welche! Da ich mich viel mit Fantasieliteratur wie z.B. „Der Herr der Ringe“ beschäftige, habe ich mich irgendwann gefragt, ob man diese archetypischen Kräfte nicht als Phönixfeder, Einhornträne oder Pegasusschweif aufschlüsseln und Menschen diese Informationen als Heilströme zufügen könnte. Das habe ich immer mal wieder probiert und teilweise spannende Reaktionen erlebt. Vor einem Jahr ist mir ein Thema begegnet, das mich seitdem sehr beeindruckt: das Thema des Drachens. Das Christentum tabuisiert das Thema, aber für mich ist der Drache ein Symbol für weibliche Energie – man sagt ja auch „der alte Hausdrache“ – und für große Freiheit. Die Christen haben Angst davor, denn sie wollen lieber Frauen haben, die Marien sind. Männerreligionen wollen keine Drachenfrauen. Es gibt ein Buch, das heißt „Drachenzeit“, das mich damals sehr berührt hat, in einer Zeit, in der ich meine ersten Gedichte schrieb, die von Drachen handelten.

Arbeiten Sie denn auch mit dieser Drachenenergie?
Wir machen Seminare mit Daniela Krämer, die die Fähigkeit hat, dieses Krafttier Drache in sich hinein zu holen und dann wirklich als Drache mit ihrem Feuer zu heilen. Ich habe sie bei einem Seminar erlebt, wo sie sich mit diesen Drachen verbunden und Menschen behandelt hat, die daraufhin ihre Verbundenheit spüren konnten, was für diese Menschen ein großes Erlebnis war und viele Leben verändert hat. In meiner Praxis habe ich inzwischen einige Patienten, denen ich auf Grund meiner Wahrnehmung von immanenter Drachenenergie und auch auf Grund wollüstiger Energie – man könnte fast sagen großer tantrischer Ressource – dieses Mittel gegeben habe. Dabei habe ich festgestellt, dass Frauen, die sonst sehr liebevoll waren, immer nur um den anderen besorgt und ein schlechtes Selbstbewusstsein hatten, mit einem Mal anfingen, wie ein Drache zu brüllen und ihr Recht einforderten. Drachen sind nicht unbedingt soziale Wesen. Ihnen fehlt als Reptilien der menschliche Vorderlappen.

Und was heißt das?
Dass sie sehr stammhirnisch sind und damit eher bei sich und ihren Trieben. Da ich mich – seitdem ich vor 40 Jahren Wilhelm Reich gelesen habe – gerne mit dem Thema „das Heilen in der Sexualität“ beschäftige, glaube ich, dass Heil und gelebtes Liebesleben ganz eng zusammenhängen.
Wenn mich Schüler fragen, was sie tun sollen, um ein guter Heiler zu werden, rate ich ihnen, erst einmal ihr Liebesleben in Ordnung zu bringen. Wilhelm Reich hat mal gesagt, ein orgastisch potenter Mensch MUSS heilen, sonst platzt er vor lauter Energie. Ich habe im Moment viele Patientinnen, die orgastisch impotent sind. Wenn ich dann mal nachfrage, sind es fast immer Frauen, die sich mehr um ihre Partner als um sich kümmern und bemüht sind, es dem anderen Recht zu machen. Wenn man aber ganz beim anderen bleibt, erlebt man sich nie orgastisch. Um uns orgastisch zu erleben, müssen wir bei uns sein. Ich habe jetzt vielleicht 20 Mal kraftvollen und magischen Frauen, wo diese Power und Wollust total unterdrückt war, Drachenfeuer gegeben. Diese Patientinnen haben mir anschließend erzählt, dass sie zu sich gekommen oder angekommen sind. Hellinger sagte „der Mann wird zum Mann durch den Dienst an der Frau“ und der Drache ist etwas, dem man dient. Der Drache lässt sich nicht benutzen. Der Drache ist autonom und lustvoll und schenkt Frauen ihre Magie und ihr lustvolles Sein.

Was empfehlen Sie?
Schreiben Sie einen Zettel: Drachenfeuer – die für mich optimale verleugnungsfreie Potenz. Malen Sie ein Y drüber, nehmen Sie es in die linke Hand, nehmen Sie in die rechte Hand ein Glas Wasser, sprechen Sie es eine Minute empathisch, stellen Sie es sich vor, wie es von dem Zettel in das Glas übergeht, stellen Sie das Glas auf den Zettel und trinken Sie es eine Woche lang. Und wenn Sie dann kraftvolle Orgasmen erleben, schicken Sie mir eine Mail. Natürlich empfehle ich unsere Drachenseminare, weil wir dort an der Erweckung und Entzündung und Endtabuisierung dieser Kräfte arbeiten.


Andreas Krüger ist Heilpraktiker, Schulleiter und Dozent an der Samuel-Hahnemann-Schule in Berlin für Prozessorientierte Homöopathie, Leibarbeit, Ikonographie & schamanischer Heilkunst. Sein letztes Buch „Heiler und heiler werden – Gespräche über die Heilkunst“ erschien im Verlag Simon + Leutner, 2013.
Weitere Informationen: www.Samuel-Hahnemann-Schule.de


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