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Ausgabe Oktober 2013
Karma und Gesundheit. Albert Ignatenko

„Lebte der Mensch voll und ganz im Einklang mit den Gesetzen der Evolution, so wäre er noch mit hundert Jahren gesund, normal sexuell aktiv und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte.“ So der russische Lebenslehrer Albert Ignatenko, Begründer des neuen Par

Tagtäglich nötigt uns die Lebenswelt, in der wir existieren, negative Information aller Art aufzunehmen. Dem können wir nicht ausweichen, selbst wenn wir uns in den hintersten Winkel Sibiriens verkriechen würden. Indes: Sich darüber aufzuregen, ist nicht hilfreich. Und es entspricht nicht der Würde unseres Rangs als kosmische Wesen mit einem evolutionären Auftrag. Der Schöpfer hat uns das Leben auf diesem Planten geschenkt, und wir sind für die hiesige Misere selbst verantwortlich. Letztlich geht es für jeden Einzelnen von uns darum, mit der allgegenwärtigen Negativität fertigzuwerden. Das ist von überragender Bedeutung für unser körperliches und seelisches Wohlergehen, unsere geistige Stärke und Frische und unsere seelisch-spirituelle Entwicklung.
Das harmonische Funktionieren des Organismus und die Entwicklung unseres Bewusstseinssystems wird durch einen machtvollen Faktor ausgebremst: Karma. Es sind die Konsequenzen unserer Taten der Vergangenheit, unter denen wir in der Gegenwart leiden, weil wir durch sie gegen die kosmischen Gesetze verstoßen haben. Doch wir können uns davon befreien, wir können die faulen Früchte aller Taten der Vergangenheit einsammeln und rückstandslos entsorgen. Nur wie?
Die indische Philosophie lehrt, dass wir uns vom Tun abwenden müssen, um kein neues Karma mehr anzusammeln. Der Kosmohumanismus vertritt die entgegengesetzte Meinung, nämlich dass der Mensch durch die Befreiung vom Karma dafür frei wird, richtiges Tun zu praktizieren, das heißt ein Tun gemäß den kosmischen Gesetzmäßigkeiten. Ob wir dabei nun weiteres Karma ansammeln oder nicht ist zweitrangig. Erstens wäre es dann ja „gutes Karma“. Und zweitens geht es uns nicht um ein wie auch immer geartetes Weiterleben im Jenseits („Nirwana“), sondern um unsere maximale Selbstrealisation im Hier und Jetzt, das heißt als Träger des vom Schöpfer gesetzten evolutionären Prozesses.Aufgrund massiver zivilisatorischer Fehlentwicklungen ist der allgemeine Gesundheitszustand des Menschen, allen Fortschritten der modernen Medizin zum Trotz, nicht etwa besser, sondern deutlich schlechter geworden. Und es gibt Grund zu der Annahme, dass er die ihm eigentlich zugedachte Lebensspanne durch eigene Fehler drastisch verkürzt. Letzteres ist keine wilde Vermutung aufgrund von mythischen Erzählungen über das „biblische“ Alter der Urväter der Menschheit, sondern eine zwingende Annahme auf wissenschaftlicher Grundlage. Warum?
Alles, was auf uns einwirkt, ist Information, auch die Nahrung, die wir essen, und die feinstofflichen Schwingungen, die wir aus der Umwelt empfangen. Und vieles davon ist schädlich.
Es zwingt unseren Organismus zu Schutzreaktionen, die von der Evolution nur für bestimmte Extremsituationen vorgesehen sind.
Jede negative Emotion ruft auf biochemischer Ebene einen Adrenalinausstoß hervor. Das gesamte Blutbild wird davon beeinflusst, wie medizinische Untersuchungen zweifelsfrei besagen. Vor allem aber wird unser feinstoffliches System, mit Aura und höheren Bewusstseinskörpern, dadurch geschädigt. So kommt es zu Reaktionen des „Systems Mensch“ auf grob- und feinstofflicher Ebene, die unsere Gesundheit untergraben, unsere mentale Leistungsfähigkeit schmälern und unsere Lebenserwartung herabsetzen.
In jedem Moment der Selbstvergessenheit, da der Mensch den Kontakt zu seiner göttlichen Essenz und seine Bindung an die unaufhörlich zu seinem Wohl aus kosmischen Quellen fließende, positiv-evolutionäre Information verliert, vergeudet sein System eine riesige Menge Energie. Energie, die für die Transformation negativer Information in positive bitter nötig wäre! Der unbearbeitete, nicht-transformierte Teil der negativen Information wird aus dem offenen System Mensch in den Raum (Atmosphäre, Kosmos) ausgestoßen. Dies geschieht durch den „Makrokosmischen Kanal“, ein lebenswichtiges feinstoffliches Organ, das seinen Sitz dort hat, wo im physischen Körper die Wirbelsäule verläuft.
Doch damit ist der Schaden nicht etwa repariert. Denn gemäß dem universellen Erhaltungsgesetz (Erhaltung der Energie, der Materie und auch der Information) müssen wir die von uns ausgegangene Information wieder zurück erhalten. Nur hat sie danach ihren Charakter verändert, weil sie durch kosmische Kräfte „nachbearbeitet“ worden ist. Der Unterschied besteht darin, dass es sich jetzt um eine ausgesprochen dauerhafte und wirkungsmächtige, weil feinstoffliche Information handelt. Durch dieses „kosmische Recycling“ wird dem Menschen gleichsam seine eigene Vergangenheit wieder zur Verfügung gestellt. Eben genau das ist „Karma“!
Die östlichen spirituellen Traditionen treffen den Nagel auf den Kopf, wenn sie davon ausgehen, dass dieser Recyclingprozess sich so lange immer wieder selbst erneuert, bis dass der Mensch seine karmischen Bindungen gelöst hat. Oder, um es zeitgemäßer auszudrücken: bis dass die antigeistige, spiritualitätslose Information innerhalb seines Systems endgültig in evolutionär-positive Information transformiert worden ist. Und das kann nur bewusst geschehen. Wir müssen einen Weg finden, um unser hundertprozentiges evolutionäres Potenzial abzurufen! Der Schüssel liegt darin, Zugang zu den positiven feinstofflichen Informationsmustern der Evolution zu erlangen. Sobald unser Gehirn die geeigneten Gedankenprogramme erhält, diese speichert und im täglichen Leben umsetzt, erneuert sich die Zellmatrix unseres physischen Körpers auf natürlichem Wege. Wir werden angeschlossen an das Leben als ein evolutionär-informatives System, das sich naturgesetzlich in Richtung Harmonie und Ganzheitlichkeit bewegt.

Prof. Albert Ignatenko ist ein renommierter, mehrfach ausgezeichneter Wissenschaftler und Kosmologe. Seine Forschungsarbeiten beziehen sich auf die Bereiche Kosmologie, Psychologie, Biologie, Quantenphysik, Medizin und Pädagogik. Er ist Autor vieler wissenschaftlicher Publikationen und Bücher und hat es wie kein anderer geschafft Spiritualität und Wissenschaft zu verbinden.

Buchtipp:
Albert Ignatenko, Kosmohumanismus - Ganzheitliche Evolution des Menschen im Einklang mit dem Universum, Allinti Verlag, veröffentlicht Ende Oktober 2013


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