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Ausgabe Juni 2013
Yoga als spirituelle Disziplin. Auszug aus dem Buch von Elena Brower

Bewusstheit und die Kunst der Aufmerksamkeit - die erfahrene Yogalehrerin Elena Brower ist anlässlich ihres neuen Buches erstmalig in Berlin

Die Autorin und Yogalehrerin Elena Brower ist Gründerin des New Yorker Yogastudios Virayoga. Sie unterichtete zahlreiche Stars und bietet mit ihrer Art des Yogaunterrichts einen Ansatz, um die Schönheit des Yoga auch im Alltag zu leben. Sie ist bekannt für ihre beeindruckenden Yoga-Großveranstaltungen. Sie unterrichtete bereits im Museum of Modern Art, im Central Park und am Eiffelturm in Paris vor Tausenden von Menschen. Dadurch hat sie sich auch in der deutschen Yogaszene einen Namen gemacht. Ihre Yogaklassen unterichtet sie auch online und da nun ihr großes Yogabuch, Die Kunst der Aufmerksamkeit, auch hierzulande auf deutsch erhältlich ist, besucht sie erstmalig Deutschland und auch Berlin. Im Vorwort zu ihrem neuen Buch schreibt sie:
„Der spirituellste und stärkste Aspekt der menschlichen Natur ist unsere Fähigkeit zur Aufmerksamkeit. Unsere Aufmerksamkeit ermöglicht es uns, uns selbst zu erkennen und zu lernen, wie wir uns jeder Situation elegant nähern können. Unsere Fähigkeit zur Selbsterkenntnis und zu sehen, wie wir reagieren, ist der Schlüssel, um Unstimmigkeiten zwischen dem inneren und äußeren Dialog zu harmonisieren. Wir lernen, uns selbst zu lieben. Mögen die folgenden Sequenzen diese Harmonie in dir wecken.
Unsere Aufmerksamkeit kunstvoll zu gestalten bedeutet, nachsichtig und ehrlich mit uns zu sein. Dann können wir unseren Mitmenschen in der gleichen Weise begegnen. Nicht immer wissen wir, wie wir in manchen Situationen angemessen reagieren sollen. Wir vergessen, entspannt zu bleiben. Inspiriert durch das Studium der Yogaphilosophie, der Handel Coaching-Methode, verschiedenen Traditionen des Hatha Yoga und die Lehren des Vierten Weges, beschreibt dieses Buch fünf Yogasequenzen, die uns gezielt zur inneren Arbeit führen. Es ist eine Arbeit des Zuhörens, des Respekts, des Vertrauens und Heilens.
„Wenn wir unsere Ängste und Unsicherheiten loslassen und unsere wahre Natur annehmen, so lernen wir, was es bedeutet, am Leben zu sein. In diesem Akt des Vertrauens kultivieren wir einen Geist, der uns die göttliche Essenz in allen Wesen sehen lässt - einschließlich in uns selbst.“ Linda Sparrowe, Chefredakteurin Yoga International
Während wir uns in den Asanas (Yogahaltungen) und in deren Übergängen befinden, lösen wir die Spannung auf und finden Vergebung. Wir wandeln Schuld und Scham in friedliche Dankbarkeit um. Wir betrachten unsere Gedanken mit einem gewissen Abstand. Sanft lösen wir uns von ihnen und sehen stattdessen die Einheit, die wir bilden. Statt uns blind von unseren Annahmen leiten zu lassen, erfahren wir die höchsten Möglichkeiten in unserem Handeln und unserem Denken. Wir kultivieren eine Umgebung der Dankbarkeit in unserem Dasein, unserem Zuhause und unserer Übungspraxis. Wir wollen ein Beispiel für die Menschen in unserem Leben sein.“
Wenn wir die Kunst der Aufmerksamkeit in unsere Praxis mit einbeziehen, wird all das Biegen und Dehnen, das Drehen und Auf-den-Kopf-stellen, was wir Yoga nennen, zu einem kraftvollen Weg für einen klareren Geist und für ein offeneres Herz. Dann geschieht Magie. Die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen, ohne Bewertung, gibt uns die Möglichkeit, unsere Beziehung zu uns selbst zu transformieren und unsere angeborene Güte zu erkennen. Diese drei Aspekte - physische Praxis, Selbsterkenntnis und die Aufgabe zu dem zu kommen, was Yogis „müheloses Sein“ nennen - fließen zusammen, um aus Yoga zu aller erst eine spirituelle Praxis zu machen.

weitere Infos auf www.yogatribe.de


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