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Ausgabe Februar 2013
Identitätsaufstellungen, Erkennen, was einen Menschen im Innersten zusammenhält - Ein Gespräch mit Dr. Peter Orban über Aufstellungen der Identität


Seit vielen Jahren ist die Arbeit eines Familienaufstellers am Haus der Seele hauptsächlich beschäftigt mit dem Gegenwarts- und dem Herkunftssystem seines Klientels. So, als hätte dieses Haus nur zwei Etagen: Die erste beherbergt die Gegenwart (Freunde, Tiere, Partner, Kinder, Enkelkinder meines Lebens). Die zweite die manchmal drückende Last der Vergangenheit (Geschwister, Eltern, auch Adoptiveltern, Großeltern, schließlich die gesamte Sippe derer, die vor mir waren und auf deren Schultern mein Sein aufgebaut ist). Nicht zu vergessen - quer durch die Zeit und beide Etagen - Traumata wie Kriege, Unfälle, Katastrophen, Schuldigwerden etc.
Mit diesen Ensemblemitgliedern hatten die Aufsteller viele Jahre vollauf zu tun.
Heute jedoch - 20 Jahre später - ist bei vielen Menschen dieses Seelenhaus (auch durch die Aufstellungen) in einem guten Zustand. Woher kommt es dann, dass dennoch Inseln in der Seele unbefriedet scheinen?
Seit etwa vier Jahren erprobt Dr. Peter Orban eine Arbeit an Wesenheiten in der Seele des Menschen, die sich noch tiefer hinab im Inneren der Zeit aufhalten. Platon spricht hier von "Eidolon" (Bildern) und der Schweizer Therapeut Jung von "Archetypen". Peter Orban entwickelte das System der "Archetypen-Aufstellungen" und zeigte in seinen Seminaren mit großem Erfolg, wie man diese uralten Menschheitsbilder (der alte Weise, der Schatten, Kore - das Mädchen oder Anima, die weibliche Seite der Seele etc.) in einer Gruppe aufstellen kann.
In einem zweiten Schritt beweist Peter Orban nun, dass man auch die bereits vergangene Lebenszeit aufstellen kann, indem man mit "Identitätsaufstellungen" die aktuellen Sinnfragen in den Blick nimmt. Darüber führten Peter Orban und Thomas Simon-Weidner folgendes Gespräch:

Thomas Simon-Weidner: Was meinst du, ist eigentlich Identität?
Peter Orban: Auf jeden Fall eine nicht einfach zu beantwortende Frage. Identität ist ein soziologischer und psychologischer Fachterminus, mit dem die wenigsten etwas anzufangen wissen. Auf meiner Suche nach einer einfachen Beschreibung bin ich - wie schon so oft - bei Goethe fündig geworden. In seinem Stück "Faust" lässt Goethe diesen das Thema seines Lebens folgendermaßen beschreiben: Faust möchte "…erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält." Das ist ein großer Satz. Und ich konnte ihn leicht übertragen auf mein Projekt der Identität. Für mich bedeutet Identität jetzt: "Ich möchte mit den Teilnehmern des Seminars herausfinden, was den einzelnen Menschen im Innersten zusammenhält." Und natürlich auch: Was kann man tun, wenn Teile dieser Identität geschädigt sind.

Wie kam dieses Thema der Identitätsaufstellungen zu dir?
Nun, Themen kommen oft zu mir, wie Jungfrauen zu einem Kind: Ich dachte an nichts Böses und fuhr mit meinem Motorroller in Frankfurt den Öderweg - eine etwas abschüssige Straße - herunter, als unmittelbar vor mir eine Autotür eines geparkten Wagens ruckartig aufflog. Nur Dank meines Schutzengels konnte ich der Tür um Millimeter ausweichen, so dass nichts passierte. Nachdem ich die Übeltäterin in meinem Schreck erst einmal heftig beschimpft hatte, tauchte in mir die Frage auf: "Was muss diese Frau für eine Identität haben, dass sie glaubt, die ganze Welt gehöre nur ihr und sie könne Türen aufstoßen, wohin sie wolle? Ist das überhaupt eine Identität und wenn ja, ist es nicht eine ziemlich beschädigte Identität?"
Natürlich entstand dann schnell auch die Frage, woraus eigentlich eine Identität bestehe. Und über welche Segmente ich in meiner täglichen Arbeit, der Aufstellungsarbeit, von meinen Klienten etwas erfragen und erfahren müsste. In diesem Zusammenhang fand ich das Bild eines Holzbaukastens sehr schön, wie er vor hundert Jahren unter dem Christbaum eines braven Jungen lag. Es waren Kästen mit verschieden farbigen Bausteinen, die unterschiedliche Formen hatten und von einem hölzernen Kasten passgenau umhüllt waren. Schon wieder hatte ich eine wunderbare Metapher für meine Vorstellung von Identität: Der leere Kasten ist die Umhüllung meines Lebens - gleichsam mein Körper - und die Steine sind die verschiedenen Themen, aus denen meine Identität besteht.

Identität - also das, was uns im Innersten ausmacht?
Ja, und der menschliche Körper ist der Rahmen oder der Kasten.

Und die Kraft, die uns im Innersten zusammenhält, ist eine geistige Kraft?
Das weiß ich nicht. Ich weiß nur eins: Wenn in deinem Körper durch eine Krankheit die Leber zerstört wird - oder du verlierst einen der wichtigsten Bausteine im Leben, sagen wir einmal deine Arbeit - dann leidest du sehr stark unter dem Verlust eines großen Teils deiner Identität und daran kann man sogar sterben. Ich habe es mehrfach erlebt, dass wenn Menschen in wirklich einflussreichen Positionen rausgeworfen werden oder ein Alter erreicht haben, wo sie gehen müssen, nur zwei Möglichkeiten haben: Entweder sie füllen das entstehende Loch mit etwas, was schon vorher da war - ein Segelboot kaufen und um die Welt segeln - oder sie werden sehr krank und manchmal sterben sie auch und zwar sehr schnell.
Nehmen wir den folgenden Fall an: Man verliert seinen Job und fängt daraufhin an zu meditieren und fragt sich etwas später, ob die Arbeit denn wirklich die eigene Identität war, denn ohne sie kommt man auch ganz gut über die Runden.
So funktioniert das leider nicht. Der Verlust des Jobs ist wie eine große Wunde für das Ego, auf die man nicht einfach ein Pflaster kleben kann. Es sei denn, du hast schon 20 Jahre lang davon geträumt, endlich im Schneidersitz irgendwo im Himalaya ohne Frau zu sitzen - dann könnte es sein. Aber so geschieht es selten. Man fällt in ein Loch.

Wann macht man eine Identitätsaufstellung?
Nur dann, wenn dir die Felle davonschwimmen. Wenn die alten Gestalten deines Lebens nicht mehr zählen. Im Grunde fängt eine Identitätsaufstellung erst in der Mitte des Lebens an, wichtig zu werden. Wenn ich z.B. als Therapeut das Gefühl habe, die Person, die sich neben mich gesetzt hat, hat kein Thema mit dem Vater, kein entscheidendes mit der Mutter, auch nicht mit Partnern und auch nicht mit den Archetypen, sondern es geht insgesamt um die Frage, welche Felle sind der Person davongeschwommen, dann ist es sinnvoll, eine Identitätsaufstellung zu machen. Das mache ich nicht mit einer jungen Frau, die erst 25 Jahre alt ist, sondern mit reifen Menschen.

Warum?
Astrologisch ist mit 42 Jahren das halbe Thema des Lebens gegessen. Bei Männern und Frauen stellt sich gleichermaßen die Frage: War es das? Ich wollte doch noch die Weltreise machen und auf den Himalaya. Im Moment wollen alle Menschen gleichzeitig auf den Everest. Ich muss prüfen, ob das eine Frage der Identität ist. Ob das, was diesen Menschen bisher ausgemacht hat, ob das noch da ist oder nicht.

Was stellst du auf, um eine Lösung zu finden?
Ganz einfach. Ich stelle erst einmal alle anderen Bausteine auf um zu prüfen, was ist an Energie noch da und dann kommt eine Person ins Spiel, die nenne ich "das Projekt". Denn wenn die Identität - sprich Arbeit oder Partnerschaft oder Kinder aus dem Haus - zerfasert, dann hast du kein Projekt mehr. Also würde ich ein imaginäres Projekt aufstellen - etwas, was du heute noch nicht benennen kannst, was dir aber Kraft geben kann, das, was du verloren hast, in einen neuen Bereich hinein zu verfolgen.

Identität - es gibt durchaus Bausteine, die schwer zu erfassen sind. Bei mir war es so, dass die Mutter mir ständig sagte, dass ich nicht höre. Mit drei Jahren hatte ich die erste Ohrenentzündung, mit 30 die nächste und mit 45 wieder und heute höre ich wirklich relativ schlecht. Ist das Teil meiner Identität?
Das scheint mir mehr in den Bereich der normalen Familienaufstellung zu fallen, in dem Sinne, dass du bereit warst, aus Liebe die Bedürfnisse deiner Mutter zu bedienen. Wenn die Mutter sagt, das Kind hört nicht, dann sagt sich das Kind, na gut, dann höre ich halt nicht. Dann geht es meiner Mama gut.

Ich habe es eher als Kritik aufgenommen und noch nie so gesehen.
Nun, das ist ja meistens so. Wir machen uns einen Reim auf unsere Macken. Doch der Therapeut weiß: Das, was der Klient erzählt, was also für ihn der Grund oder die Ursache für sein Verhalten ist, das ist es mit 100%iger Sicherheit nicht. Wäre es der Grund, wäre das Symptom bereits verschwunden.

Und das ist kein Widerspruchsgeist, sondern Erfahrung?
Die Erfahrung des Therapeuten sagt: Wenn er das wüsste, was ich wüsste, dann wäre er gesund. Und das ist das Schöne bei Aufstellungen: Du stellt die Stellvertreter hin und die sagen dir, wie es anders ist. Und zwar ganz anders. Und auch der Klient, der da sitzt, sagt: "Das hätte ich nie gedacht." Aber er stimmt sofort zu und sagt "Ja".

Man kann sich als Aufstellungsleiter also so weit zurücknehmen, dass man im Grunde nicht Antworten auf die Fragen gibt, sondern dass das aufgestellte System und die Stellvertreter, die involviert sind, die richtigen Antworten geben.
Ja, aber das musst du lernen. Denn Therapeuten sind in erster Linie Menschen, die zu allem eine Meinung und eine Erklärung haben. Wenn sie gute Therapeuten sind, haben sie ganz viele gute Erklärungen und schreiben 18 Bände darüber. Aber wissen sie, woran ihr Gegenüber krankt? Niemals!

Das heißt, dass du als Aufstellungsleiter deine Sichtweise, die du über einen Gegenstand hast, ein Stück weit zurücknehmen musst.
Ja, es geht um Selbstvergessenheit. Bert Hellinger (der die Familienaufstellungen entwickelt hat, die Red.) hat nie eine Erklärung gegeben. Er hat sich immer auf die Stellvertreter verlassen, die ihn auf den Weg geführt haben und einmal auf dem Weg, war das Thema gelöst.

Ein Ziel der Ausbildung ist also, Therapeuten zu schulen, Fragen zu hören um zu verstehen, um was es eigentlich geht.
Nein, der Therapeut muss nicht verstehen, um was es geht. Wenn er glaubt, es zu verstehen, ist er schon auf der falschen Spur. Er muss nur irgendetwas finden, was er aufstellen kann. Im Grunde muss der Therapeut in dem, was der Klient erzählt, nur innerlich das Gefühl haben: Wen stell ich jetzt auf?

Was heißt wen
Stell ich den Vater auf, stell ich die Mutter auf? Oder den Bruder des Vaters, der in Stalingrad gefallen ist. Und das herauszudestillieren aus dem, was der Klient sagt, ist nicht so leicht. Aber der Therapeut muss um Gottes Willen nicht verstehen, was den Klienten bewegt. Dass er verzweifelt ist, Angst hat oder traurig ist - das ja, aber wo das herkommt, das muss er nicht wissen.

Es ist also auf keinen Fall eine Frage, die den Verstand bemüht?
Der Verstand geht in die Irre. Nehmen wir den Alkohol. Wie oft muss ich den Alkohol aufstellen. Neulich hatte ich eine Frau, die wollte das Bier aufstellen. Als Therapeut muss man wissen: Wenn das zu ihrer Identität gehört, muss man das stärken. Wenn es nicht zu ihrer Identität gehört und sie es loswerden will, muss man gucken, ob das überhaupt stimmt. Die Aufgabe des Therapeuten ist also, etwas ans Licht zu bringen, was der Klient nicht weiß. Bei der Frau war ganz klar, dass sie das Bier braucht. Das Bier war ihr bester Freund. Wer bin ich, dass ich sage, sie soll damit aufhören? Das ist etwas, worüber sich der Therapeut im Klaren sein muss: Seine Moralvorstellungen haben hier nichts verloren.

Intuition als Stichwort?
Nee, braucht man noch nicht einmal.

Genau zuhören?
Du musst das umsetzen, was der Klient sagt, hinein in die Personen, die du aufstellen wirst, weil diese Personen dir sagen - obwohl sie dich nicht kennen -, was der Hintergrund ist und dich zum nächsten Schritt führen. Und diesen Schritt macht man wieder nicht mit dem Kopf, sondern jetzt nimmt man z.B. den toten Onkel mit rein.
Die Aufsteller systematisieren und sagen, es gibt zwei Systeme. Einmal das System, das du ab der Pubertät selber gebildet hast - das ist das Gegenwartssystem mit deinen Partnern und deinen Kindern. Das zweite oder tiefere System, das bringt man mit. Man wird in Systeme hineingeboren, zu denen der Vater und Mutter bereits gehörten, aber darunter liegen noch die Großeltern und die Ahnen, auch Herkunftssystem genannt. Das sind die beiden Systeme, in denen die Familienaufsteller arbeiten. Die erste Frage, die sich ein Aufsteller stellt, ist also, ob er ins Gegenwartssystem geht oder im Herkunftssystem arbeitet. Wir haben aber herausgefunden, dass es noch eine Ebene darunter gibt und das ist die archetypische Ebene. Da hat keiner Schuld, denn jeder von uns hat auch die Archetypen z.B. den "Krieger" oder den "Trickster" oder den "Schatten" in sich, um nur ein paar zu nennen.

Aber haben wir nicht alle alles?
Ja, aber in verschiedener Gewichtung. Angenommen, jemand ist Wassermann-Aszendent, d.h. der Archetypus des Tricksters ist die Hauptperson in seinem Leben. Er fühlt sich einsam und lamentiert und dann ist es gut zu wissen, dass es zu dem Wesen des Tricksters gehört - und dann muss man den Trickster aufstellen.

Entsprechen die Archetypen den 12 Tierkreiszeichen?
Nein, ich beziehe mich auf den Schweizer Psychotherapeuten C. G. Jung. Er hat das System der Archetypen entwickelt. Wenn man die Werke von Jung durchliest, stößt man auf acht Archetypen. Aber das kann es nicht sein. Und hier kommt die Symbologie ins Spiel. Wir wissen: Es gibt 12 Jünger Jesu, es gibt 12 Ritter der Tafelrunde, es gibt 12 Monate und 12 Tierkreiszeichen - und da kann nicht einer kommen und sagen, es gibt nur acht Archetypen... Jung selber hat mal gesagt "Es gibt so viele Archetypen wie es typische Situationen im Leben gibt".

Ist es heute schwieriger, die männlichen Archetypen zu leben als die weiblichen?
Nein, denn dass sich die männlichen Archetypen heute leben lassen, ist nicht schwer. Geh mal in die Kneipe, wenn gerade ein Bundesligaspiel übertragen wird - da siehst du nur noch Krieger. Die schreien sich die Seele aus dem Leib und sehen aus, als würden sie gleich ihr Schwert ziehen, um den Fernseher zu Kleinholz zu machen.

Kann sich das bei mir verdreht haben? Dass mir die weiblichen leichter fallen als die männlichen?
Ja, natürlich kann sich das verdreht haben. Du kannst auch insgeheim eine Frau sein, wenn bei deinen wichtigen Archetypen die weiblichen überwiegen und die Hauptrollen spielen...

Wäre das schon eine Frage der Identität, wenn ich sage, dass ich mich als femininer Mann fühle?
Ja, aber es ist eine Frage nach einer Identität, die nicht unbedingt therapeutisch bearbeitet werden muss. Wenn du damit einverstanden bist, dass du dich weiblich fühlst und empfänglicher bist als normale Männer und nicht darunter leidest, dass du dir nix aus Fußball oder Sportwagen machst, dann ist das kein Problem. Ich fühle mich bei Frauen viel wohler als bei Männern - nicht, weil es um Brüste geht, sondern weil ich für ihre Themen empfänglich bin. Ich gucke keine Sportschau und ich habe auch keinen Porsche - bin ich deshalb kein Mann? Ich glaube nicht.

Du hast viele Aufsteller ausgebildet, nutzen die das dann auch beruflich?
Ich würde sagen, sie nutzen es, aber nicht unbedingt als Aufsteller. Viele arbeiten im sozialen Bereich und die nutzen die Ausbildung, um ganz andere Fragen zu stellen - selbst Astrologen oder Nonnen nutzen diese Erfahrungen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit und bei deiner Arbeit!


Die Identität: Was eine Person im Innersten zusammenhält

Die drei Ebenen, auf denen Familienaufstellungen stattfinden:
Gegenwartssystem: Dazu gehören die Partner und Kinder aus dem jetzigen Leben
Herkunftsfamiliensystem: In dieses System wird man hineingeboren und dazu gehören Mutter und Vater, die Großeltern und die Ahnen
System der Archetypen: Sie bilden die Inhalte des kollektiven Unbekannten

Dr. Peter Orban, geb. 1944, studierte in Frankfurt/M Psychologie, Soziologie und Philosophie und lehrte Gesellschaftswissenschaften, seit 94 eigene Praxis und Ausbildungen in den Bereichen Astrologie, Therapie und Familienstellen. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: Kursbuch Aufstellungsarbeit (Kösel Verlag 2009).

Buchtipp
Peter Orban: Kursbuch Aufstellungsarbeit: Grundlagen - Methoden - Beispiele, Kösel, München, 2008


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