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Ausgabe November 2011
Reisen durch die Sternentore Saganja Derißen

Von einem Leben zum nächsten Leben
Die spirituelle Lehrerin Saganja Derißen über die Sieben Sternentore der Ägypter

Für die alten Ägypter gab es keinen Tod. Jedoch auch Leben danach und somit davor. Zwischen diesen Leben befindet sich die Seele des Menschen auf Reisen durch andere Universen, in Kontakt und Austausch mit anderen Wesen, um in einem neuen körperlichen Leben auf der Erde mit mehr Wissen und Weisheit zu inkarnieren.
Wenn wir sterben, sprich den physischen Körper verlassen, gibt es sieben Sternentore, die jeder in diesen anderen Welten durchschreitet, bevor wir wieder in der Lage sind, in einer bewussten, gereiften Inkarnation und Absicht auf die Erde zu kommen. Diese sieben Sternentore befinden sich ebenso in unserem physischen Körper als Informationspunkte an der Wirbelsäule eines jeden Menschen. Ausgebildete Therapeuten der ägyptischen Heilkunst verfügen über die Fähigkeit, mit deren jeweiligen persönlichen und gespeicherten Informationen Kontakt aufzunehmen. Jeder Mensch hat im Universum eine Art Blaupausenabdruck hinterlassen, so wie er sein kann, wenn er sein ganzes Potenzial lebt, also zu 100% eins ist mit seiner Bestimmung.
Diesen Abdruck nennt man auch Sternkeimsaat. Durch eine sanfte Berührung der Wirbelsäule werden die Sternentore geöffnet und bringen den Klienten mit seinem eigenen Lichtabdruck im Universum in Verbindung.
In derSternkeimsaat sind alle Informationen über einen Menschen enthalten – alles, was sich ein Mensch vorgenommen hat in seinem Leben, ist dort gespeichert. Das sind Heilungs- und Transformationstore, wenn die Bereitschaft besteht, sie auf der Vor-Todebene zu durchschreiten. Dabei ist es egal, in welchem Alter dies gewagt wird – wichtig ist, Erkenntnisse aus den vorhergegangen Jahren zu erlangen und damit eine direkte Möglichkeit nutzen zu können, sein Leben neu auszurichten. Wir können also auf der Vor-Tod-Ebene die Reise des Lebens machen, ohne den Körper zu verlassen. Dabei ist jedes Sternentor darauf ausgerichtet, alles aus einer anderen Perspektive zu beleuchten und diese in die Heilungsphase zu bringen. (Es könnte auch als Großreinemachen im ganzen System bezeichnet werden.)

Das erste Sternentor - Lebe ich mein Leben?
Dieses Tor vermittelt Erkenntnisse über das bisher gelebte Leben. Durch dieses Tor gehend, ist eine ungeschönte und illusionsfreie Sicht auf das eigene Leben möglich. Habe ich wirklich MEIN Leben gelebt oder habe ich mich leben lassen, wurde ich fremdbestimmt oder habe ich mich irgendwelchen Zwängen unterworfen? Was war in meinem bisherigen Leben wirklich wunderbar und wurde von mir nicht geachtet und geschätzt? In dem Moment der Erkenntnis – beim Durchschreiten dieses Tores – werden gute Begebenheiten in die Ausdehnung und negative in den sofortigen Heilungs- und Transformationsprozess gebracht und somit Steine, die das Beschreiten des eigenen Lebensweges erschwerten, entfernt.

Das zweite Sternentor - Frühere Leben sehen und akzeptieren
Die Durchschreitung des zweiten Sternentores beinhaltet die Erkenntnis kausaler Ursachen aus früheren Leben, d.h. es geht um Themen, die in einem Vorleben nicht aufgearbeitet wurden – sei es das Thema Missgunst, Machtmissbrauch oder sich klein zu machen, damit man beispielsweise nicht wieder geschlagen wird oder eines gewaltsamen Todes stirbt. Es geht um Fragen wie: Bin ich damit im Frieden, dass ich Opfer war? Oder dass ich Täter war?

Das dritte Sternentor - Die Lebensaufgabe oder weshalb bin ich da?
Dieses Tor ist mit dem Weg der eigenen Schöpfungsgeschichte als Lichtwesen verbunden. Jeder von uns ist ein Schöpfer. Als Lichtwesen haben wir uns etwas vorgenommen, was wir in einem irdischen Leben erreichen möchten. Dabei blicken wir durchaus auf eine Geschichte zurück. Die Frage ist immer: Weshalb ist jemand gekommen? Bei diesem Tor geht es darum, die Aufgabe zu erfahren, für die wir gekommen sind. Nicht nur Mozart und Einstein wurden gebraucht, nein, jeder von uns ist an seinem Platz wichtig!

Das vierte Sternentor - Wer bin ich wirklich?
Hier geht es um die Selbsterkenntnis. Z.B: Ich heiße Saganja, bin spirituelle Lehrerin, Heilpraktikerin, Mutter, Geliebte und Ex-Frau und und und – und jeder hat ein anderes Bild von mir. Aber wer bin ich im tiefsten Wesen, woran erkenne ich meine Seele? Nicht bloß, welche Bilder haben die anderen von mir? Wichtiger, was ist meine Kraft und welches sind meine Qualitäten? Indem wir durch dieses Tor gehen, finden wir den Kontakt mit unserer wahrhaftigen Wirklichkeit.

Das fünfte Sternentor - Selbstliebe
Dies ist das Tor der Liebe und wirft die Frage auf, inwieweit die Liebe bisher im Leben überhaupt integriert war. Werden Menschen gefragt, wen sie lieben, dann sind da der Partner, die Kinder, die Eltern und vielleicht noch Hund und Katze – aber sich selbst zu lieben, das fällt den meisten Menschen schwer, weil Selbstliebe, also das Erkennen der eigenen Bedürfnisse oft als egoistisch verurteilt wird. (Wer kennt nicht die Situation, mit einer Freundin verabredet zu sein, aber ein dringendes Bedürfnis nach einem Mittagsschlaf zu haben? Wenn es eine wirkliche Freundin ist, wird sie Verständnis dafür haben.) Jedes Ja für einen anderen, das nicht wirklich aus dem Herzen kommt, ist ein Nein zu sich selbst. Liebe bedeutet, bei sich zu bleiben und gleichzeitig mit jemandem mitfühlen zu können. Im fünften Tor geht es um die Liebe, die man zu sich selbst gelebt hat. Auch hier geht es um die Chance eines Heilungsprozesses. Sich selbst zu lieben, heißt auch zu dienen – sich selbst zuerst und somit anderen wirklich. Wer sich selbst nicht liebt, bedient sein Umfeld und gerät so leicht in den Zustand des Burn-Outs.

Das sechste Sternentor - Das absolute Sein: Ich bin, was ich bin
Dieses Tor ist das Tor der höheren Selbsterfahrung. Wie erfahren sich Menschen, wenn sie mit ihrem absoluten Sein in Verbindung kommen? Mit ihrem absoluten Lichtwesen? Mit dem, was sie sind, wenn sie wirklich sind: absichtslos, angstfrei, licht- und liebevoll!

Das siebte Sternentor - Das Göttliche in uns: der eigene göttliche Ursprung
Hier können wir die Verbindung zum eigenen göttlichen Ursprung herstellen. Wie „fühlt“ es sich an, wenn ich göttlich bin und mein göttliches Licht lebe?

Wer auf der Vor-Tod-Ebene diese Erkenntnisse erlangen möchte, um dann eventuell eine Kursänderung oder sogar einen Neustart vorzunehmen, dem sei diese angstfreie Zone empfohlen. Damit Sie sich aufgehoben und geschützt fühlen: Wir können immer nur so weit gehen, wie wir etwas verarbeiten können. Bei jeglicher Form der Energiearbeit müssen Körper, Geist und Seele im Einklang sein. Es kann sehr spaßvoll, lichtvoll und vor allem schmerzfrei sein, von einem Leben ins nächste zu gehen.
Für mich ist es die wichtigste Reise des Lebens: sich selbst zu leben und sich aus dem Netz der Illusionen zu befreien.





Saganja Derißen ist Heilpraktikerin und spirituelle Lehrerin, Leiterin der Naturheilpraxis Saganja und Saganja Lichtzentrum Berlin, www.saganja.de


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