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Ausgabe April 2011
Wandel - Wer bin ich, wenn sich alles ändert? von Wolf Schneider

Nichts bleibt, außer dem ewigen Wandel - wie leicht sagt sich das, wie schön, wie verdächtig altklug. Es dann selbst zu erfahren, wie alles dahingeht, innerhalb des eigenen Lebens und außerhalb davon, das ist etwas anderes. Dabei sind die mir gegebene Leb

Ex: Meditation hilft uns nicht nur zu integrieren und integer zu werden, sondern auch, mit allen Abschieden gut umgehen zu können

Neben der Liebe ist der Tod eines der großen Themen, denen wir uns im Leben stellen müssen. Dem Tod, dem großen Abschied, und all den kleinen Abschieden davor. Und dem sich Annähern an diesen großen Abschied: dem Sterben.
Wann hast du zum ersten Mal einen Toten gesehen? Einen Sterbenden begleitet? Fast jeder von uns kann sich noch gut daran erinnern. Vielleicht war es dein Opa, deine Oma oder sonst ein Verwandter. Vielleicht auch ein Geliebter, oder sogar ein Kind. Oder du hast in Indien am Heiligen Fluss Ganga einer rituellen Verbrennung beigewohnt oder warst bei einem Verkehrsunfall, wo ein schrecklich entstellter Toter auf dem Asphalt lag, ehe man ein Tuch darüber legte und die Ambulanz ihn abholte. Und schon viel früher als Kind hast du eine tote Maus gesehen, die die Katze herbeigeschleppt hatte, vielleicht hat sie vorher sogar noch mit ihr gespielt.


Ein Kommen und Gehen
So beobachten wir ständig ein Kommen und Gehen: das Wechseln des Lichts am Morgen und am Abend, das Sprießen der Blätter im Mai und ihr Fallen im Oktober, wie unsere Haustiere geboren werden und wie sie sterben und irgendwann auch das Sterben von Menschen, Verwandten und Freunden. Das Sterben, das so offensichtlich unvermeidbar ist und uns doch so sehr ängstigt, und wenn es dann eintritt, uns trauern lässt. Denn zwischen allen diesen Geburten und Toden lieben oder verabscheuen wir, was da auftaucht und dann wieder verschwindet "ins Nirvana" oder sonstwo hin, wer weiß das schon. Und was wir lieben, das vermissen wir, wenn es wieder dahin ist.
Als Kinder hören wir Geschichten von Seelen, die geboren werden wollen und sich im Bauch der Mama einnisten, dort, wo ein Kind entsteht. Und wenn Oma oder Opa schließlich gehen muss, dann geht auch die Seele irgendwo hin, heißt es. An einen Ort, wo wir alle uns wiedertreffen? An einen guten oder an einen schrecklichen Ort? Wer weiß das schon.


Das Unvergängliche
Die Suche nach dem Unvergänglichen war für mich als Jugendlicher Kitsch hoch drei, ähnlich dem Gerede von der "Einheit in der Vielfalt", wie die sentimentalen Festrednern es lieben, nichts als ein glatter Ausdruck aus einer der üblichen Phrasendreschmaschinen. Die Leute, die nach der Unsterblichkeit suchten, schienen mir ein Leben zu führen, dessen Ende man doch besser herbeigesehnt hätte. Und doch ist da was dran, muss ich zugeben. Heute. Und eigentlich wusste ich das schon damals.
Denn auch damals schon war mir brennend klar, dass "Alle Lust will Ewigkeit", und das uns Schmerzende, Bedrückende, das möge bitte verschwinden, in alle Ewigkeit! So soll es sein. Aber wie kriegen wir das hin? Das eine herbeilocken, das andere verscheuchen, so versuchen es die meisten. Aber wem gelingt das? Die Erfolgsbilanz dieser Versuche ist doch sehr ernüchternd, und so suchte ich allmählich immer mehr nach einem Punkt der Ruhe inmitten von all diesem Kommen und Gehen. Nach der Nabe in dem uralten Rad des Werdens und Vergehens.


Wandernde Meme
Heute weiß ich, dass die Idee der Seelenwanderung und der Reinkarnation nur eine Metapher ist für das Werden und Vergehen unserer Identitäten innerhalb dieses einen, kostbaren Lebens und für das Übertragen von Identitäten und Anhänglichkeiten in wie auch immer verwandelter Form von einem Körper auf den anderen. Identitäten sind geistige Konstrukte, die nicht an einen Körper gebunden sind, ähnlich wie Richard Dawkins' "Meme"; sie können wandern und sich vervielfältigen.
Für wen ich mich halte, das ist meine Identität. Die wandelt sich nicht erst, wenn mein Körper stirbt, sondern schon jetzt. Genau genommen jeden Tag, jede Stunde, oder, etwas gröber betrachtet: mit jeder Lebensphase und jedem Rollenwechsel auf privaten ebenso wie beruflichen Bühnen wandelt sich meine Überzeugung, wer ich eigentlich bin.
Das Beenden einer Epoche, die sich überlebt hat und der Aufbruch in eine neue ist im individuellen Leben allerdings kaum leichter zu vollziehen als in politischen oder wirtschaftlichen Kontexten und kann mit Krisen und Zusammenbrüchen einhergehen, mit Kriegen, Konflikten, Währungs- oder Wertereformen und auch mal einer Stunde Null.


Sekunde Null
Diese Stunde Null nenne ich gerne auch die Sekunde Null. Das ist der Moment, da ich von einer Lebenshaltung in eine andere wechsle, von einer Rolle in eine andere, von einer Identität oder Zugehörigkeitsüberzeugung in eine andere. Zwischen diesen beiden Positionen im Leben nennen wir sie ruhig "Persönlichkeiten" bin ich niemand, eine Null. Oder, wie es im Tarot heißt: ein Narr, die Karte Null. Diesen Durchgang durch die Null brauche ich, um von einer Identität in eine andere wechseln zu können. Der Sufi-Dichter Hafiz hat dazu gesagt: "Bei Null beginnt der wirkliche Spaß. Überall drumrum wird so viel gezählt!", und er meinte damit wohl nicht nur das Rechnen, das durch die Null viel besser mit Verlusten, Schulden und bezifferten Verpflichtungen umgehen kann eine Rechenpraxis, die erst im Mittelalter, gegen den Widerstand der christlichen Kirche, über venezianische Händler aus dem islamischen Orient zu uns kam.
Für mich ist diese Sekunde Null (gezeichnet als Kreis, der in der Mitte leer ist) wie die Drehscheibe in einem Schienensystem: Da kann man durch den Eintritt in diese runde Mitte einen neuen Schienenweg erreichen. Rüberspringen von einem Gleis ins andere, das geht nicht, dazu sind die Loks und Wagons zu schwer. Du musst also durch diese Drehscheibe, diese Null, nur so kannst du auf neue Geleise. Auf der Bühne des täglichen Lebens ist das die Sekunde, in der du dich entscheidest, ein anderer zu sein.


Auf die Null gestoßen
Entscheiden wir uns da wirklich, oder wird da nicht eher, wie von einer dunklen Kraft, über uns entschieden? Nehmen wir ein Gespräch mit einem Menschen, mit dem ich mich gut verstehe. Da kommt ein Dritter hinzu, der für meinen Gesprächspartner ebenfalls im Leben "eine Rolle spielt" in dem Moment ändert sich der Gesichtsausdruck meines Gesprächspartners. Hat er die beiden Rollen, die er mir gegenüber und diesem Dritten gegenüber spielt, integriert? Oder erzählt er mir etwas anderes und macht mir etwas anderes vor als diesem Dritten? Der Moment der Verwirrung im Gesicht meines Gegenübers zeigt eine Annäherung, diesmal unfreiwillig, an die Null, das Niemandsein, die Lücke zwischen beiden Identitäten. Er weiß in diesem Moment zunächst nicht, wie er die beiden Rollen integrieren soll, denn normalerweise sieht er nur einen von uns beiden und die Umschaltung von einer Rolle in die andere geschieht quasi automatisch, ausgelöst durch den Wechsel der Umgebung, nicht bewusst entschieden, sondern so bewirkt wie der Speichelfluss des Pawlowschen Hundes. Ist der Dritte, der da ins Gespräch eintritt, etwa ein Feind, der gefürchtete Chef oder ein vor mir verborgener heimlich Geliebter? Dann kann es sein, das dir beim Auftauchen dieses Dritten "das Gesicht runterfällt" dann hast die beiden Rollen in dir nicht seelisch integriert. Moralisch gesprochen: Du bist nicht integer.


Integrationsprobleme
Mir fällt dazu ein, wie mir einmal als 15-jähriger auf dem Schulweg meine Eltern begegneten. Ich war gerade mit Freunden aus meiner Klasse am Rumblödeln, da sah ich plötzlich meine Eltern, denen gegenüber ich "ein anderer" war als hier und ich konnte diese beiden Rollen in diesem Moment nicht unter einen Hut bringen. Es war mir hochpeinlich, vielleicht errötete ich sogar. Unter meinen Schulfreunden, unbeaufsichtigt von meinen Eltern, war ein anderes Ich entstanden, als ich zuhause zeigen konnte, und hier kollidierten diese beiden Ichs. Um mit meinem Schüler-Ich kongruent zu bleiben, musste ich meine Eltern peinlich finden, ich schämte mich für sie (oder für die Art Sohn, die ich da war). Hätten sie mich abgeholt, und ich hätte in dem Moment meine Schulfreunde verlassen, hätte ich mich im Wahrnehmungsfeld meiner Eltern für mein schülerisches Rumblödeln geschämt (oder für meine frechen Mitschüler). Moralisch gesprochen war ich dort nicht integer.
Die Integrationsprobleme beginnen eben nicht erst dort, wo Ausländer zu uns ins Land kommen. Als Menschen sind wir ein wandelndes Integrationsproblem, besonders akut in der Pubertät und in allen Phasen des Übergangs.


Abschied als Lektion
Die Annäherung an die Null hilft uns nicht nur, uns zu integrieren und integer zu werden, sondern auch, mit allen Abschieden gut umgehen zu können. Das kann im Einüben von Rollen geschehen, im (Laien)Theater, in Therapiegruppen, im persönlichen Coaching und vor allem durch die Übung der Achtsamkeit im Alltag, denn diese schärft das Rollenbewusstsein mit all seinen, oft sekundenschnellen, Wechseln. Es gibt aber eine noch viel ältere Praxis der Annäherung an die Null, das ist die objektlose, also gewissermaßen "reine", Meditation. Das Sitzen in Stille oder einfache Beobachten dessen, was ist, ohne daran irgendetwas ändern zu wollen.
Wer das praktiziert, für den kann jeder Abschied eine willkommene Übung sein, die einem sozusagen gratis gegeben wird. Da muss ich keine Therapie bezahlen, keine Veranstaltung eines spirituellen Lehrers besuchen, für den ich vielleicht sogar noch irgendwo hinfliegen muss und mein ökologisches Wissen damit belasten, und ich brauche mir dafür kein Buch und keine Schulungs-CD zu kaufen: Jeder Abschied ist eine Lektion, die mir gratis gegeben wird. Sie bereitet mich auf den großen Abschied vor, den Tod und macht mich so fähiger, das Leben anzunehmen wie es ist, mit allen seinen Wechselfällen und Wandlungen, die ganze wilde Achterbahn.


Erik Eriksons "Generativität"
Auch das, was der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Erikson "Generativität" nannte, ist ein Weg, mit dem ewigen Wandel und der eigenen Sterblichkeit umzugehen. Diese Art "die Liebe in die Zukunft zu tragen" basiert auf einer gereiften Identität. In dieser Phase sagt der Mensch: "Ich bin, was ich bereit bin zu geben." Für Erikson ist das in seinem Acht-Stufen-Modell der menschlichen Entwicklung die mittlere von drei Stufen des Erwachsenseins. Die Stufe davor nennt er "Intimität und Solidarität", die danach, die höchste und letzte, "Integrität". Das Gegenteil der Generativität ist die Selbstabsorbtion. Wer darin hängen bleibt, stagniert. Wer die Selbstabsorbtion überwindet, kann lieben, indem er weitergibt, was er an Schätzen im Leben erworben hat, durch Unterrichten, Fürsorge, soziales Engagement oder sonst etwas, das künftigen Generationen nützt.
Die Schlüsseleigenschaft von Eriksons Generativität ist das Geben. Buddhisten nennen diese Eigenschaft "Dana", in den westlichen Religionen ist sie als "Almosen" bekannt (und verrufen) leider, denn das Geben erhebt und beglückt auch den Gebenden. Geben ist lustvoll, es macht frei, es kann den Empfangenden beglücken und dieses Glück kann sich widerspiegeln im Gebenden. Und da "das letzte Hemd keine Taschen" hat, bereitet es den Gebenden auch auf den großen Abschied vor.


"Stirb, bevor du stirbst"
Einige weise Menschen haben gesagt, das ganze Leben sei nur eine Vorbereitung auf den Tod. Jedenfalls sei die Endlichkeit unser größter spiritueller Lehrer. Im Theravada-Buddhismus spricht man von den drei göttlichen Boten (deva-duta): hohes Alter, Krankheit und Tod. Sie lehren uns Anhaftungen zu lösen, vor allem die Anhaftung an den Körper. In der Sufi-Tradition heißt es: "Stirb, bevor du stirbst" Löse dich von allen Identifikationen, um dann der letzten, großen Loslösung frei und heiter begegnen zu können.
Das Problem der meisten Wanderer auf den spirituellen Wegen ist jedoch, dass sie dort eine neue Heimat finden, die eine neue Anhaftung darstellt. Die ist zwar oft imstande, alte Anhaftungen aufzuheben. Auch Jesus soll sich von seiner Mutter und seiner Familie abgewandt, sie gar verleugnet haben, nachdem er, von Johannes dem Täufer initiiert, einen ganz eigenen Weg ging und dann neue Bindungen einging, vor allem mit denen, die ihm folgten, bis hin zu der Besessenheit von dem Gedanken, dass er durch seinen Märtyrertod sein Volk (oder gar die Menschheit) erlösen müsse.


Spiritueller Materialismus
Im Buddhismus gibt es dafür die Metapher von der Fähre, die man treiben lassen soll, wenn man mit ihr den Fluss überquert hat. Will sagen: Wenn eine Methode dich von etwas befreit hat, brauchst du sie nicht mehr und solltest keinen Kult daraus machen. Alles andere wäre das, was Tschögyam Trungpa "spirituellen Materialismus" nannte: der Bau eines neuen Gefängnisses aus den Werkzeugen, die einem die Befreiung aus dem alten Gefängnis erlaubt hatten.
Die Tatsache, dass es Religionskriege gibt, vor allem zwischen den westlichen drei großen Religionen, lässt vermuten, dass die Mittel der Läuterung oder Befreiung nach erfolgreichem Gebrauch im typischen Fall selbst zum nächsten Kerker werden. "Warum, wenn Gottes Welt doch so groß ist, bist du ausgerechnet in einem Gefängnis eingeschlafen?" fragt der Sufi-Dichter Rumi. Die frohe Botschaft hätte dich doch erwachen lassen sollen. Die Religionen bringen uns weiter von Gott weg anstatt näher zum ihm (oder ihr) hin. Und auch, dass die beiden kämpferischen Parteien im Nahen Osten, Juden und Moslems, sich in ihrem jeweiligen Lager mit dem Wort "Frieden" (Schalom, Salaam) grüßen, spricht Bände: Die Sehnsucht nach Frieden ist dort am größten, wo der Kampf am heftigsten tobt, und oft sind die Religionen selbst die Kriegsparteien und ihre Ideologien die Gefängnisse.
Sind wir heute besser wir, die wir auf den modernen spirituellen Wegen wandeln? Wir kämpfen nicht mehr so heftig gegeneinander, wie damals die Kreuzritter gegen die Moslem im "Heiligen Land". Die Anhaftung an den jeweiligen spirituellen Weg und die zugehörigen Methoden geschieht jedoch nach wie vor massenweise und ist riesengroß. Auf dem Sterbebett wird es egal sein, ob du den zweiten oder dritten Reikigrad erworben hast, von welchem Schamanen du eingeweiht wurdest, oder wann du den Lichtnahrungsprozess abgebrochen hast, weil du Durst bekamst. Da geht es dann darum, ob du alles loslassen kannst, vor allem auch die Ideen, wie etwas sein sollte und wer du überhaupt bist.


In Frieden gehen
Die Krankenschwester und Hospizhelferin Dorothea Mihm, die schon viele Menschen in den Tod begleitet hat, weiß davon zu erzählen. In ihrem Buch "Mit dem Sterben leben" berichtet sie in ungeschönter Weise von dem, was sie dabei erlebt hat. Oft sind es gerade die spirituellen und religiösen Menschen (oder die sich dafür halten), die sich mit dem Sterben schwer tun, sagt sie. Wer vorher große Töne gespukt hat, der Tod sei ja nur ein Übergang in eine andere Form der Existenz, den packt, wenn es ernst wird, manchmal doch das große Zittern. Ein befreundeter Altenpfleger sagte mir kürzlich: Die meisten sterben verbittert. Und die weitaus meisten sterben in einem höchstens halb bewussten Dämmerzustand, oft im Kampf um das letzte bisschen Leben, das ihnen als Debile, Invalide, Medikamenten- und Maschinen-Abhängige noch geblieben ist. Das friedliche Einschlafen in der eigenen Wohnung, vor dem man sich noch von seinen Lieben verabschieden kann, ist selten.
Doch auch das gibt es. "Ich geh jetzt schlafen", sagte die Großmutter einer Freundin von mir eines Vormittags. Verabschiedet hatte sie sich längst und hatte auch schon lange auf die große Gnade gewartet, geduldig und ohne Furcht. Nur ihre engsten Vertrauten spürten, dass sie es diesmal ein wenig anders gesagt hatte, und vielleicht hatten sie auch gestaunt, weil es ja Vormittag war. Als sie zur Mittagszeit nach ihr schauten, atmete sie nicht mehr.


Die Lebensphasen nach Erison
Erikson entwickelte im Jahre 1950 ein "Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung", eine Weiterentwicklung von Freuds Phasenlehre. Darin erscheinen acht Lebensphasen, die acht Lebenskrisen entsprechen. Jeder phasentypischen Eigenschaft steht ein zu überwindendes Gegenteil gegenüber.

1. Säuglingsalter: Urvertrauen / Urmisstrauen
2. Kleinkindalter: Autonomie, Scham & Zweifel
3. Spielalter: Initiative, Schuldgefühl
4. Schulalter: Werksinn, Minderwertigkeitsgefühl
5. Jugend: Identität & Ablehnung, Identitätsdiffusion
6. frühes Erwachsenenalter: Intimität & Solidarität, Isolierung
7. Erwachsenenalter: Generativität, Selbstabsorption
8. reifes Erwachsenenalter: Integrität, Verzweiflung


Wolf Schneider, Jg. 1952, Studium der Naturwissenschaften und der Philosophie (1971-75). Hrsg. der Zeitschrift connection seit 1985. 2005 Gründung der »Schule der Kommunikation«. Kontakt: schneider@connection.de, Blog: www.schreibkunst.com

Literatur:
Erikson, E.H. (1966): Identität und Lebenszyklus, Suhrkamp TB, (24. Aufl. 1973), 10 Euro
Dorothea Mihm, Mit dem Sterben Leben, Königsfurt 2003, Euro 14.90


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