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Ausgabe März 2011
Geistiges Heilen - Christine Rüdiger über geistige Heilmethoden in der Psychotherapie


Unsere persönliche Welt - so wie viele Menschen sie momentan erleben - ist geprägt von Zukunfts- und Existenzängsten, häufig mit der Folge von Depression, Burnout, Angststörungen oder psychosomatischen Leiden. Durch die täglichen Nachrichten, die keine be

Bereits im März 2004 hat das Bundesverfassungsgericht beschlossen, dass Geistiges Heilen als dritte Säule neben der Schulmedizin und der Naturheilkunde in unserem Gesundheitssystem seinen rechtmäßigen Platz hat. Ein neuer Weg ist also bereits beschritten, jetzt geht es um die Integration.

Geistige Heilmethoden basieren auf einem ganzheitlichen Menschen- und Weltbild. Dabei wird davon ausgegangen, dass jedes einzelne Wesen ein beseeltes, komplexes, natürliches und energetisches Regulationssystem darstellt, das von einem universellen Bewusstsein beeinflusst wird. Es ist ein bioenergetisches Feld, das den Zustand von Körper, Seele und Geist widerspiegelt. Wie kann man sich nun dieses bioenergetische Feld, das vom universellen Bewusstsein beeinflusst wird, vorstellen? Wie wirkt es sich auf Körper und Psyche aus?

Geistiges Heilen aktiviert z. B. durch Handauflegen die Selbstheilungskräfte, stärkt das bioenergetische Feld des Menschen und fördert somit den Heilungsprozess. Die klinische Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Hier wird die Einseitigkeit der Schulmedizin deutlich, denn trotz hochentwickelter Analysetechniken und medikamentöser Behandlung gelingt es ihr nicht, die klinischen Gründe für die Ursache und Ausbruch der Depression zu finden. Ist das nicht ein Hinweis darauf, dass der Ursprung des Problems über die Körperlichkeit des Menschen hinausgeht?

Menschen, die ihre übersinnlichen Fähigkeiten immer mehr entwickeln, also ihr Bewusstsein durch Meditation und innere Einkehr erweitern, berichten, die feinstoffliche, unsichtbare Welt sei voller Bilder und Symbole, ähnlich der Landschaft unserer Träume. Wir könnten so intuitiv viele Informationen aus unserem universellen Bewusstseinsfeld erhalten: Während einer Meditation oder Heilsitzung können in Anlehnung an den Schamanismus Krafttiere auftauchen, die uns helfend für unseren nächsten Entwicklungsschritt zur Seite stehen. Aus der Geistiges Welt heraus empfehlen Medizinmänner uns in stillen inneren Dialogen evtl. das Heilmittel, das wir für ein organisches Problem benötigen. Durch geistige Zeitreisen erfahren wir vielleicht etwas über unsere „wirkliche“ Kraft, selbst Schöpfer unserer Realität zu sein, die jedoch noch verschlossen in einer Schatztruhe liegt. Traumata aus der Kindheit tauchen als Bilder aus dem Meer des unendlichen Bewusstseins wieder auf und können „energetisch“ gelöst werden und unser Selbstheilungsprozess wird aktiviert. Sogar Versöhnungen und Klärungen mit bereits Verstorbenen können auf diese Weise geschehen.
Geistige Heilmethoden können dem Patienten helfen, sich auch intuitiv und nicht nur rein vom Verstand her seine psychischen oder physischen Schwierigkeiten wieder in Harmonie zu bringen. Und natürlich sollte es für eine Krankenkasse selbstverständlich sein, diese Methode zum Wohle der Patienten auch finanziell zu berücksichtigen.


Die Autorin Christine Rüdiger ist Juristin und hat als Personal- und Wirtschaftsreferentin viele Erfahrungen in Politik und Wirtschaft gesammelt, bevor sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie ihre Praxis in Berlin eröffnet hat. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die energetische Psychosomatik in Verbindung mit Astrologischer Psychologie.


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