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Ausgabe Oktober 2010
Bewusstseinswandel 2012
Eine Einführung von Helmar Rudolph


Mit dem Thema Bewusstseinswandel 2012 entsteht eine große Bandbreite an Meinungen und Spekulationen. Diese ranken vom apokalyptischen Weltuntergang bis hin zum Goldenen Zeitalter.

Auch die Wissenschaft, die mittels neuer Technologien zu neuartigen Erkenntnissen kommt, tritt in diese Domäne ein. Interessanterweise aber decken sich diese zunehmend mit dem, was uns durch alte Zivilisationen bereits vermittelt wurde, welche wir aber eher als haltlosen Aberglauben abgetan und somit ignoriert haben.
Genau vorhersagen, was sich um 2012 abspielen wird, kann niemand. Schon weil wir als Mitschöpfer zu jeder Zeit direkten Einfluss darauf haben. Dennoch gibt es zahlreiche Hinweise auf etwas, was wir mit dem Wort Bewusstseinswandel zu umschreiben versuchen.
Wandel impliziert Veränderung, aber auch einen Übergang, der sich stufenweise vollzieht. Bewusstsein ist ein schönes deutsches Wort und äußerst genau in seiner Bedeutung. Es bedeutet "bewusst sein", d.h. ein Wesen, das mit einem Wissen um seine Existenz und seine Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung ausgestattet ist, um sein Leben dann lebensrichtig auszurichten und zu gestalten.
Bewusstsein impliziert Intelligenz. Diese kommt aber nur durch eine sorgfältige Beobachtung unterhalb der Oberfläche. Aus der daraus entstehenden Informationsmenge tun sich Muster hervor. Diese geben einem Gewissheit. Gewissheit führt zu innerer Ruhe, da wir uns auf die erkannten Zyklen oder Veränderungen einstellen können. Das führt dann unweigerlich zu intelligenten Entscheidungen und somit zur Fortführung des Lebens selbst. So bewahrheitet sich auch eine mögliche Absicht des Universums, sich durch die Evolution immer mehr zu vervollkommnen und zu erfahren.


Das Jahr 2012

Die Vorstellungen zu diesem Datum selbst sind eine rein menschliche Schöpfung und haben auf galaktischer und kosmischer Ebene keinerlei Bedeutung. Wir sind es, die die Angewohnheit haben, etwas an einem bestimmten Datum festzumachen, obwohl uns die Natur mit ihren sanften Übergängen eines Besseren belehrt. So auch findet der Bewusstseinswandel nicht erst 2012 mit einem großen Knall statt, sondern ist bereits im Gange. Dennoch gibt es bestimmte Ereignisse, die in den kommenden zwei Jahren gehäuft auftreten werden, und es ist eben diese Häufung, die zu einer Verstärkung führt, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne - je nach Betrachtung des Einzelnen.


Aus astrologischer Sicht

Ende 2012 tritt der Neptun in das Zeichen Fische ein und bildet eine Septime zu Pluto. Neptun wurde 1846 entdeckt und hält sich in jedem Zeichen ungefähr 14 Jahre auf. 2011-2012 tritt er erstmals in das Zeichen ein, in dem er sich zur Zeit seiner Entdeckung befand. Neptun in Fische bedeutet Transzendentalismus, die Fähigkeit, durch Dinge hindurch zu gehen, sie sowohl geistig als auch körperlich zu überstehen. Es bedeutet auch Spiritualismus, die Wende vom Materialismus zum Feinstofflichen, dem Geistigen - dem, was wir durch unsere 5 Sinne nicht wahrnehmen können. Auch gehört eine Abscheu für Chauvinismus jeglicher Art dazu, und auch jegliches Militärische, was ja bislang das beste Beispiel von Machtmissbrauch, Gewalt und Herrschaft darstellte.

Am 28. Oktober 2011 soll die lange Zählung der Mayas enden, die im Jahre 3114 vor unserer Zeitrechnung begann. Schenkt man den Interpretationen Glauben, hat an diesem Tag die Schöpfung ihre Absicht beendet - anders als für uns hatte für die Mayas jeder Tag eine bestimmte Qualität. Das, was für sie vor 16,4 Milliarden Jahren mit der Entstehung des Universums begann und die Menschheit in sich beschleunigenden Stufen der Bewusstseinsentwicklung emporschwang, findet darin seinen Abschluss, dass wir zu bewussten Mitschöpfern geworden sind. Mitgeschöpft haben wir seit jeher, die wenigsten aber bewusst. Ihre Realität deckte nur einen sehr kleinen Bereich eines viel größeren Wirkungsraums ab. Das ist spätestens seit dem Internet dabei, sich drastisch zu ändern.

Im Juni 2012 sind wir dann Zeuge eines seltenen astronomischen Ereignisses, einem sogenannten Venus Transit. Dieser findet nur zweimal innerhalb eines Jahrhunderts statt - der letzte war 2004, der nächsten erst dann, wenn wir unseren jetzigen Körper bereits abgelegt haben. Zwischen der Venus und der Erde besteht eine Fibonacci Beziehung - auch Phi oder "goldener Schnitt" genannt. Nach 8 Venus Jahren sind 13 Erdenjahre vergangen. Die Venus ist im metaphysischen Sinne auch unsere nächste Station, nachdem wir evolutionstechnisch die Planeten vom äußeren zum inneren "errungen" haben. Der kriegerische, trennende, männliche Mars hat seine Rolle erfüllt; nun geht's weiter zur Venus, mit ihren sanften, weiblichen, intuitiven und verbindenden Elementen, der allumfassenden Liebe und der Schönheit - eben all das, was uns das Goldene Zeitalter verspricht.

Im Dezember 2012 findet etwas statt, was sich nur alle 26.000 Jahre ereignet: Die Vollendung eines großen Platonischen Jahres. Die Experten sind sich noch uneinig, ob dieser Rhythmus durch die Kreiselbewegung der Erdachse entsteht oder durch die vortexartige Bewegung des Sonnensystems um den Stern Alkyone im Sternbild der Plejaden. Auf jeden Fall kennzeichnet dieser Punkt den Wandel vom materialistischen Fische Zeitalter ins spirituelle Wassermann Zeitalter.

Zu guter Letzt sind für die kommende Zeit auch starke Sonneneruptionen vorausgesagt - in einem Rhythmus von ca. 11,3 Jahren. Diese Eruptionen beeinflussen sowohl die Tektonik der Erde wie auch das Magnetfeld und somit auch unser Bewusstsein - ganz abgesehen von allen elektromagnetischen Einrichtungen wie Satelliten oder Stromnetzen. Unsere Gehirnstruktur ist elektromagnetischer Natur und wir ein integraler Teil dieser Veränderungen.

Da Geist schöpferisch ist, können wir die Fähigkeit zu denken nutzen, um uns auf Veränderungen einzustellen, und genau das ist unsere Chance! Denken ist bewusst, systematisch und konstruktiv - sagt zumindest Charles Haanel in seinem Buch "Das Master Key System", einem großartigen Werk zur bewussten Lebensgestaltung. Somit kann jeder entscheiden, wie er diese Zeitenwende nicht nur überstehen, sondern auch für sich steuern will, denn eines ist klar: Wir kommen immer schneller vom Gedanken zur Verwirklichung! Nur müssen die verfügbaren Werkzeuge auch angewendet werden, da Wissen sich von selbst nicht anwendet. Unsere lebensrichtigen Entscheidungen tragen so zu einem sanften Übergang ins neue Zeitalter bei - eine grandiose Vision, wenn auch mit anfänglichen Hindernissen.

Helmar Rudolph ist Übersetzer, Verleger und Betreuer der Werke Charles Haanels.

Weitere Infos zum Autor unter www.MrMasterKey.com


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