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Ausgabe September 2010
Teste doch einfach! Der kinesiologische Muskeltest
Autor: Christiane Wolfes


In meiner über 20-jährigen kinesiologischen Beratungspraxis fasziniert mich nichts so wie der Muskeltest. Im Laufe der Jahre ist die Faszination sogar noch gestiegen und nicht einer Routine gewichen. Ganz im Gegenteil: Je tiefer ich in die bewusste Anwend

Es ist doch "unglaublich" - da drücke ich auf einen Muskel und der Muskel ist fähig, einen Widerstand zu leisten, d.h., diesem Druck mühelos Stand zu halten. Und dann berühre ich z.B. eine Körperstelle und zack - kein Halten mehr. Eine sofortige Rückmeldung meines eigenen Körpersystems: "Das ist jetzt für mich unterstützend - nein, das nicht - da gibt es etwas Besseres. Dieses Thema löst (immer noch) ein Durcheinander in mir aus."

Diese sofortige Rückmeldung besteht nicht nur bei physischen Einflüssen. Auch Gedanken und ihre Auswirkungen werden sofort abgebildet - wenn wir uns denn die Zeit nehmen, ihre Wirkung in unsere bewusste Wahrnehmung zu bringen. Und die Gefühle? Unsere Emotionen sind Energie in Bewegung und deshalb geschehen sie immer im Jetzt. Manchmal konservieren wir sie - setzten sie auf die Warteschleife - und dann kommen sie an die Oberfläche und Tränen oder Freude fließen. Das direkte Zusammenspiel von Körper, Gefühlen und Gedanken wird auch heute noch weitgehend unterdrückt. Es ist einfach ungemütlich, sofort die Auswirkung meiner Handlung wahrzunehmen. Wir verwenden dabei grundlegende Wirkmechanismen wie "da kannst du nichts machen" bis "du bestimmst dein Leben auf allen Ebenen".

Dazu der Schweizer Kinesiologe Bernhard Studer: "Bedenken wir, dass jedes Sinnesorgan nur einen kleinen Prozentsatz dessen, was an Schwingung vorhanden ist, zum Bewusstsein bringt, dann wissen wir, dass das Unterbewusste immens größer ist als das Bewusstsein. Schätzungen gehen auf ein Verhältnis von 1 : 1.000.000. Das gibt einen Eindruck, um wie viel größer das unterbewusste Denken gegenüber dem bewussten Denken ist.

Der Muskeltest gibt Zugang. Er gibt Zugang, wenn ich den sorgfältig mache, zur unterbewussten Sprache. Also zu dem großen Teil in mir, zu dem ich sonst keinen Zugang habe. Das Wichtigste ist, dass die Leute ein Instrument bekommen, sich selber weiterentwickeln."


Der kinesiologische Muskeltest

Ein Muskeltest ist die Rückmeldung des Körpers auf eine Information.

Diese Information wird/wurde über die Körpersinne aufgenommen.

Die Vernetzung der Information mit dem Vorhandenen bestimmt, wie die Information bearbeitet, gespeichert und beantwortet wird.

Das Vorhandene ist ein Mischung aus Bewusstem und Unterbewusstem.

Im Körper wird das Bewusste und das Unterbewusste sichtbar.


Das Besondere der kinesiologischen Methoden ist, dass sie Informationen, Erkenntnisse und Ressourcen sofort in Verfahren und Balance umsetzen. Dadurch wird dem bloßen Wissen eine unmittelbar praktische Relevanz mit überprüfbaren Ergebnissen verliehen.

Ob dieses Handwerkszeug für mich nützlich ist oder nicht, kann ich nur durch konkretes Ausprobieren erfahren - und nicht in der Theorie. Es braucht nur ein wenig Mut, sich dem Unbekannten zu öffnen.


Die Autorin Christiane Wolfes arbeitet in eigener Praxis mit dem Muskeltest seit 27 Jahren, seit sie 1983 das erste Seminar mit Paul Dennison in Berlin besuchte.


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