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Ausgabe April 2010
Heilpflanzentipp: Löwenzahn – weckt müde Geister
von Natascha von Ganski


Kinder nennen den Löwenzahn liebevoll Butterblume. Dieser freundliche Frühlingsbote zeigt an, dass die Sonne endlich länger am Himmel verweilt, die Erde erwärmt und somit die ersten Pflanzen aus der Erde lockt.

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Löwenzahn ist selten einzelnd anzutreffen. Gerne tritt er massenhaft - in Gesellschaft seines Gleichen - auf überdüngten Wiesen auf. Diese Fülle hat er der Signatur des Jupiters, der ebenso expansionsfreudig ist, zu verdanken. Jupiterpflanzen sind in der Regel nahrhaft und ungiftig. So ist alles am Löwenzahn genießbar. Auch der weißliche Saft. Wobei dieser mittels Schärfe auf “Sparsamkeit” im Verzehr hinweist. Die Wurzeln werden im Frühjahr oder Herbst ausgegraben, getrocknet und liefern gemahlen (evtl. mit Wegwartenwurzel) einen Löwenzahnkaffee. Im Frühjahr können die frischen, jungen Blatttriebe den Salat verfeinern. Kleingeschnittene Löwenzahnblätter passen ebenso gut in Rührei, Quiche oder in Frischkäse als Brotaufstrich verarbeitet. Die Blütenknospen können bis in den Juni hinein geernetet werden und in Essig eingelegt als “falsche Kapern” Verwendung finden. Bei den Kindern beliebt ist Löwenzahnsirup, der ganz einfach aus den Blüten hergestellt wird: 1-2 Handvoll Löwenzahnblüten, 500 ml Wasser, 500 g Zucker, Saft einer halben Zitrone. Die Blüten ca. 10 Minuten im Wasser leicht köcheln und dann durch ein feines Sieb gießen. Nochmals sanft köcheln, Zucker und Zitronensaft hineingeben und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. In Gläser abfüllen – fertig.

Entschlackungstee

Tee, der müde Geister weckt

Schafgarbenkraut, Erdrauchkraut, Wegwartenwurzel, Löwenzahnblätter, Löwenzahnwurzel, Brennesselblätter, Zinnkraut. Zu gleichen Teilen mischen und einen gehäuften Esslöffel in einem Liter nicht mehr kochendem Wasser 8-12 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb abseihen und über den Vormittag trinken.


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