aktuelle Seite: ARCHIV   
Jahr:
2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 |

Ausgabe März 2010
Die Seele sucht nach Sinn
Wie einem durch Krankheit auch Hilfe angedeihen kann
von Sakino Sternberg


Zunächst möchte ich klarstellen, dass meine Ausführungen keinen Anspruch erheben auf Alleingültigkeit, sondern dass sie das Ergebnis meiner eigenen Erfahrungen sind, sowie Beobachtungen, die ich machen durfte bei anderen, bei Klienten, Freunden und Famili

Ich war in meinem Leben sehr häufig krank. Angefangen hat es mit Rückenproblemen, die ich darauf zurückführe, dass schon früh versucht wurde, mir das Rückgrad zu brechen, mit Schlägen und anderen Demütigungen.

Später wurde ich immer dann krank, wenn in meinem Leben Umbruchsituationen eintraten, die ich nicht selber erkannte. Meine Seele gab mir Signale durch den Körper.
Ich lebte als junge Frau jahrelang in einer sehr anstrengenden Dreiecksbeziehung und bekam heftige Magenprobleme, bis ich mich eines Tages, als der Schmerz nicht mehr zu ertragen war, aus der Beziehung löste.
Nach dem Tod meiner Mutter erkrankte ich an Tuberkulose, ich konnte nicht trauern. Die Lunge wird in der chinesischen Medizin mit Trauer verbunden, ebenso der Magen-Darmtrakt. Ich erinnere mich, dass ich während meines Genesungsaufenthaltes im Sanatorium anfing, mich zu fragen, was ich in meinem Leben ändern müsse.

Ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Ich lebte ein sehr anstrengendes Leben. Mein Beruf machte mir Freude, aber die Arbeitsbedingungen machten mich krank.
Ich hatte allerdings auch Angst, Risiken einzugehen. Ich wollte mich selbstständig machen, aber die Sicherheit eines festen Einkommens war verführerisch. Schließlich zwang mich die Krankheit, mich zu besinnen. Ich habe mich selbstständig gemacht. Ich zahlte den Preis der Unsicherheit, aber ich fühlte mich frei.
Auch später hat meine Seele mir immer wieder Signale gegeben durch Krankheiten des Körpers.

Ich hatte Bandscheibenvorfälle, immer wieder Magenprobleme, auch andere Krankheiten. In der jeweiligen Situation fühlte ich mich immer überwältigt und handlungsunfähig. Manchmal war ich so krank, dass ich dachte, ich müsste sterben. Ich fühlte mich hilflos und ausgeliefert, als Opfer.
Ich konnte nicht verstehen, was mir geschah. Ich fühlte mich auch oft in dieser Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit gefangen.
Meistens wurde mir erst im Nachhinein bewusst, dass ich jedes Mal an einem Scheideweg gestanden hatte.

Es ging immer darum, dass ich mein Leben nicht so lebte, wie es meine Seele wollte.
Eine Situation erinnere ich besonders: Den zweiten Bandscheibenvorfall bekam ich in einer Situation, in der es darum gegangen wäre, die volle Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen, das mir angeboten worden war. Ich hatte aber Angst um meine Beziehung und tat so, als ob dieses Projekt uns beiden angeboten worden wäre, nur um ihn nicht zu verlieren. Wie man sich leicht vorstellen kann, war unsere Zusammenarbeit nicht sehr gut, viele Konflikte und Streits begleiteten das Projekt.

Ich habe erst in den letzten Jahren mehr und mehr die Signale meiner Seele wahrzunehmen gelernt. Das ist nicht immer leicht, und die Konsequenzen erfordern oft Mut.
Manchmal werden wir krank aus (unbewusster) Liebe und Treue zu jemandem, der uns nah steht. Das können Vater oder Mutter sein, sogar jemand aus der Familie, den wir gar nicht kennen, oder jemand, dem durch ein Mitglied unserer Familie Leid oder Unrecht zugefügt wurde. Dann geht es darum zu lernen, unsere Liebe und Verbundenheit in einer anderen, gesünderen Weise zum Ausdruck zu bringen als indem wir dasselbe Schicksal erleiden.
Auch bei meinen Klienten erlebe ich diese Art von Zusammenhängen.
.

Ich war in meinem Leben sehr häufig krank. Angefangen hat es mit Rückenproblemen, die ich darauf zurückführe, dass schon früh versucht wurde, mir das Rückgrad zu brechen, mit Schlägen und anderen Demütigungen.

Später wurde ich immer dann krank, wenn in meinem Leben Umbruchsituationen eintraten, die ich nicht selber erkannte. Meine Seele gab mir Signale durch den Körper.
Ich lebte als junge Frau jahrelang in einer sehr anstrengenden Dreiecksbeziehung und bekam heftige Magenprobleme, bis ich mich eines Tages, als der Schmerz nicht mehr zu ertragen war, aus der Beziehung löste.
Nach dem Tod meiner Mutter erkrankte ich an Tuberkulose, ich konnte nicht trauern. Die Lunge wird in der chinesischen Medizin mit Trauer verbunden, ebenso der Magen-Darmtrakt. Ich erinnere mich, dass ich während meines Genesungsaufenthaltes im Sanatorium anfing, mich zu fragen, was ich in meinem Leben ändern müsse.

Ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Ich lebte ein sehr anstrengendes Leben. Mein Beruf machte mir Freude, aber die Arbeitsbedingungen machten mich krank.
Ich hatte allerdings auch Angst, Risiken einzugehen. Ich wollte mich selbstständig machen, aber die Sicherheit eines festen Einkommens war verführerisch. Schließlich zwang mich die Krankheit, mich zu besinnen. Ich habe mich selbstständig gemacht. Ich zahlte den Preis der Unsicherheit, aber ich fühlte mich frei.
Auch später hat meine Seele mir immer wieder Signale gegeben durch Krankheiten des Körpers.

Ich hatte Bandscheibenvorfälle, immer wieder Magenprobleme, auch andere Krankheiten. In der jeweiligen Situation fühlte ich mich immer überwältigt und handlungsunfähig. Manchmal war ich so krank, dass ich dachte, ich müsste sterben. Ich fühlte mich hilflos und ausgeliefert, als Opfer.
Ich konnte nicht verstehen, was mir geschah. Ich fühlte mich auch oft in dieser Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit gefangen.
Meistens wurde mir erst im Nachhinein bewusst, dass ich jedes Mal an einem Scheideweg gestanden hatte.

Es ging immer darum, dass ich mein Leben nicht so lebte, wie es meine Seele wollte.
Eine Situation erinnere ich besonders: Den zweiten Bandscheibenvorfall bekam ich in einer Situation, in der es darum gegangen wäre, die volle Verantwortung für ein Projekt zu übernehmen, das mir angeboten worden war. Ich hatte aber Angst um meine Beziehung und tat so, als ob dieses Projekt uns beiden angeboten worden wäre, nur um ihn nicht zu verlieren. Wie man sich leicht vorstellen kann, war unsere Zusammenarbeit nicht sehr gut, viele Konflikte und Streits begleiteten das Projekt.

Ich habe erst in den letzten Jahren mehr und mehr die Signale meiner Seele wahrzunehmen gelernt. Das ist nicht immer leicht, und die Konsequenzen erfordern oft Mut.
Manchmal werden wir krank aus (unbewusster) Liebe und Treue zu jemandem, der uns nah steht. Das können Vater oder Mutter sein, sogar jemand aus der Familie, den wir gar nicht kennen, oder jemand, dem durch ein Mitglied unserer Familie Leid oder Unrecht zugefügt wurde. Dann geht es darum zu lernen, unsere Liebe und Verbundenheit in einer anderen, gesünderen Weise zum Ausdruck zu bringen als indem wir dasselbe Schicksal erleiden.
Auch bei meinen Klienten erlebe ich diese Art von Zusammenhängen.

mehr Infos: www.sakino.de


Weitere Informationen werden im Archiv nicht angezeigt.