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Ausgabe Dezember 2008
Göttliche Lichtfunken

Ein Themenbeitrag über Bewusstseins-Erweiterung oder was man in den Mysterienschriften den „Weg in die Meisterschaft“ nannte - von Barbara Bessen

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Seit geraumer Zeit kann man auf der ganzen Erde spüren, wie sehr wir in der Transformation sind. Nicht nur der Finanzcrash ist ein Indiz dafür. Schauen wir doch nur um uns herum. Alles möchte genau beleuchtet werden, die Wahrheit will sich Bahn brechen, und wir stehen mittendrin. Auch unsere eigene Wahrheit möchte nach vorne kommen und gelebt werden. Es ist nicht mehr die Zeit, alle unangenehmen Dinge in die Schublade zu stecken. Es funktioniert nicht mehr. Es scheint so, als würde die Schublade immer wieder aufspringen…

Die Sorgen und Probleme, die viele Menschen jetzt begleiten, sind offensichtlich. Viele fragen sich deshalb: „Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe? Wer bin ich?“ Die geistige Welt nennt diese Menschen „Die Erwachten“. Das, was seit geraumer Zeit hier auf der Erde passiert, ist wirklich eine starke Transformation. Man könnte auch sagen, Erde und Menschheit befinden sich auf dem Weg der Bewusstseinerweiterung, was man in alten Zeiten und in den Mysterienschriften als „Der Weg in die Meisterschaft“ bezeichnete. Der Unterschied zur damaligen Zeit ist, dass der Mensch heute nicht in abgelegenen Tempeln mit einem hohen Meister diesen Weg sucht, sondern ihn im täglichen Leben meistern muss.

Was ist zu tun?
Sollte der Verstand besser nicht mehr allein die führende Rolle im Leben eines Menschen spielen? Ein intellektuell geprägter Mensch würde vielleicht von der Intuition sprechen, die jetzt mehr die Führung übernehmen möchte. Der erwachte Mensch spricht vielleicht von seinem Höheren Anteil, meint aber dasselbe. In allen Zeiten haben die Weisen und Propheten davon gesprochen, dass es einen Teil in uns gibt, den wir Gott nennen. Und sie sprachen auch darüber, dass dieser Teil nicht im Außen zu suchen sei. Wir tragen ihn in uns!

Das Höhere Selbst, so können wir es nennen, oder unsere höheren, geistigen Anteile sind nun durch die Veränderungen der Erde und des starken Energieteppichs so nahe wie nie zuvor. Auserwählte und Eingeweihte früherer Zeiten durchschritten meist sehr lange Initiationswege, um dem eigenen göttlichen Kern näher zu kommen. Wir haben es heute da sehr viel leichter. Unsere reine Absicht, ein bisschen Mut und natürlich Geduld machen es möglich, in die Verbindung zum Höheren Selbst zu kommen. Der Kontakt zum Höheren Selbst ist der Göttliche Weg, sein Leben zu gestalten. Die Verbindung bringt viele neue Werkzeuge für den weiteren irdischen Weg, so dass wir uns besser bewegen können. „Ich habe eine Inspiration bekommen“, sagen die einen. Andere nennen es Bauchgefühl.

Ich möchte hier gern eine kleine Meditation anbieten, die Kryon mir als „Die Lichtfunken-Meditation“ durchgegeben hat. Es ist der Kontakt zum eigenen Lichtfunken, zum Höheren Selbst. Bevor wir dies gleich einmal probieren, hier noch ein paar grundsätzliche Informationen zum geistigen Kontakt.
Wir gehen davon aus, dass wir auch Licht sind. Der Körper ist nur ein sehr kleiner Teil unseres ganzen Seins. Wir gehen von einem Vierkörpersystem aus. Das ist zumindest in den Bereichen energetischer Arbeit, in heilerischen Praktiken, vielfach aus der östlichen Kultur übermittelt. Viele Heiler arbeiten damit. Sie gehen von einem physischen Körper, einem Emotionalkörper, einem Mentalkörper und dem spirituellen Körper aus. Die hohen geistigen Wesen, die auch mit mir arbeiten, sprechen von einem Zwölfkörpersystem, angepasst an die zwölf Dimensionen, aus dem unser Universum besteht. So können wir uns vorstellen, wie groß, wie multidimensional wir in Wahrhaftigkeit sind! Das ist wichtig, zu verstehen, denn die geistigen Aktivitäten sind eigentlich viel realer als das irdische Agieren. Und alles, was wir im Geiste tun, hat seine Wirkung auf das Physische. Mein „Boss“ Kryon zwinkert mir immer zu und sagt, wenn ich keine Lust habe, Sport zu machen: „Turne im Geiste, tue es ausdauernd im Geiste. Es hat genau dieselbe Wirkung. Du musst es nur kontinuierlich machen. Alles, was im Geiste getan wird, ebenso eure Gedanken, verändern den Menschen und sein Leben.“

Wenn wir nun gleich in diese kleine Meditation gehen, sollst du etwas visualisieren. Das bedeutet, du sollst es dir vorstellen, aber nicht nur mit dem Verstand, du sollst es auch fühlen.

Du visualisierst eigentlich den ganzen Tag. Du stellst dir immer wieder etwas vor, wie der Tag sein könnte, eine Begegnung, der Termin mit deinem Chef oder ein Rendevous. Eine Visualisation, die mit starken Gefühlen unterlegt ist, kann die Vorstufe des Manifestierens einer Sache sein, die du dir so sehr in dein Leben wünscht. In höheren Ebenen genügt ein Gedanke, um eine Sache die Form zu geben. Und wenn wir hier von visualisieren sprechen, meinen wir etwas zu sehen und zu fühlen, was nicht auf den Augenlidern geschieht, sondern dahinter.

Diese Art, den eigenen Lichtfunken zu treffen, und dies natürlich auch fleißig fortzuführen, kann das Leben bahnbrechend verändern. Es ist eine wundervolle Möglichkeit, das eigene Leben effektiv zu gestalten. Es ist die Göttliche Art, in dieser brisanten Zeit den eigenen Pfad, die Mitte zu halten. Wann immer man müde ist, traurig, sich ausweglos fühlt, Energie tanken möchte oder ein tiefes Zwiegespräch sucht, der Göttliche Lichtfunke ist immer da. Man muss es, wie alle Dinge, nur kräftig üben. Das ist der Weg, die spirituelle Sehnsucht zu stillen. Wahre Heimat ist im eigenen Inneren, im Göttlichen Kern und nicht im außen zu finden.


Die Lichtfunken-Meditation

Schließe deine Augen und nimm ein paar tiefe Atemzüge, entspanne dich. Dann stelle dir vor deinem inneren Auge eine herrliche Wiese vor. Du stehst auf einer sommerlichen Wiese. Die kann in den Bergen, an einem See, im Park oder hinter deinem Haus sein. Wichtig ist, das du dir Zeit nimmst, alles ganz intensiv zu fühlen. Du bist barfuß auf der Wiese und fühlst mit deinen nackten Zehen das Gras. Gehe ganz tief ins Gefühl. Erfahre deine Umgebung. Sind dort Bäume, Blumen, eine Bank? Erkunde es. Dann nimmst du dich selbst dort wahr. Streiche mit deinen geistigen Händen deinen Körper herunter und fühle, was du trägst. Wie sind deine Haare? Vielleicht siehst du dort ganz anders aus, als im physischen Bereich. Vielleicht nimmst du auch den Geruch wahr? Sei dort ganz präsent. Dann schaue zum Himmel und beobachte, was dort geschieht. Dort siehst du viele kleine Lichtfunken, die geballt zusammen, wie Vögel, die in einer Formation fliegen, sich in deine Richtung bewegen. Diese Funken sind hell, licht und glänzen golden am Himmel. Du beobachtest nun, wie sich diese Funken der Erde und deinem Standplatz nähern und sich langsam zu einer Gestalt formieren. Beobachte genau, wie diese vielen Lichtfunken zu einem Ganzen werden. Sie setzen auf der Erde auf und du erkennst eine lichte, helle Gestalt, entstanden aus diesen vielen Goldfunken. Die Gestalt ist dein Höheres Selbst, der Teil von dir, der GOTT oder wie immer du diese Hohe Macht nennen möchtest, repräsentiert. Diese herrliche lichtvolle Gestalt kommt jetzt auf dich zu. Die Begegnung ist nicht einfach nur ein Treffen. Es ist jetzt und hier die Chance, mit deinem höheren lichtvollen Anteil ein bisschen mehr zu verschmelzen. Wie die Begegnung nun weitergeht, ist sehr individuell. Vielleicht magst du in diesem Licht baden, vielleicht liebst du es ganz praktisch und sagst: „He, du liebes hohes Selbst, endlich bist du da. Kannst du mir helfen, eine neue Arbeit zu finden?“ Beende die Verbindung, wann und wie du es magst.

Barbara Bessen ist spirituelle Lehrerin und die deutschsprachige Stimme der Engelwesenheit KRYON. Barbara hat mit KRYON schon fünf Bücher veröffentlicht. Sie gibt Seminare in ganz Europa. Informationen unter www.kryon-deutschland.com



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