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Ausgabe Juli 2008
TriYoga Flows - Das „TaiChi“ des Yoga

TriYoga – eine sehr dynamische Abwandlung des klassischen Yoga – steht unter dem Motto: „Den Fluss finden für die Übergänge im eigenen Leben“. In Deutschland wird die Methode von der Yogalehrerin Urvasi Leone gelehrt.

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Der Atem kommt in Wellen, das Meer bewegt sich in Wellen, die Wirbelsäule hat Wellenform. Alles schwingt mit unterschiedlicher Wellenlänge und unterschiedlicher Frequenz. Deshalb werden durch den Körper hindurch fließende Wellenbewegungen als äußerst wohltuend empfunden. Der Körper geht leicht in Resonanz mit den organischen weichen Wellen.
Wer Übende beim Ausführen der TriYoga-Übungen, den sogenannten „Flows“, beobachtet, bemerkt als erstes die ungewöhnlichen organischen Wellenbewegungen der Wirbelsäule. Es ist äußerst genussvoll, mit den wohltuenden wellenförmigen Bewegungen die eigene Beweglichkeit wieder zu finden und gleichzeitig Kraft zu entwickeln. Wer sich einlässt auf die subtil geführten Wellenbewegungen mit unterschiedlichen Yogastellungen kann den eigenen Körper ganz neu kennenlernen und kann blinde Flecken entdecken. Dort, wo die Welle Bereiche überspringt, liegt noch ein Potential für mehr Lebendigkeit, Beweglichkeit und Kraft.
Die langsam ausgeführten Flows können dieses Potential zum Leben erwecken und bisher gebundene Energien freisetzen und zur Verfügung stellen. Dies ist ein Grund für den enormen Energiezuwachs der nach dem Üben der TriYoga -Flows von vielen wahrgenommen wird. Mancher der mit diesem Stil beginnt, wird direkt vom „Flowfieber“ ergriffen.
Die Praxis des TriYoga kann leicht erlernt werden, denn man baut einzelne Elemente auf und erarbeitet schrittweise kurze Sequenzen. Dabei wird die Übungspraxis individuell auf den Übenden abgestimmt. Die TriYoga-Flows bestechen durch Leichtigkeit und Anmut, wie die Bewegungen des Tai Chi. Bereits in einem frühen Übungsstadium kann ein inneres Fließen, der „Pranafluss“, empfunden werden, ähnlich der „Chi-Wahrnehmung“ beim ChiGong. Die anmutigen Bewegungen fließen mit dem Atem und lassen den Übenden eintauchen in einen rhythmischen immerwährenden Fluss. Es ist eine sanfte, gleichzeitig kraftvolle Methode der Regeneration und Persönlichkeitsentfaltung, die einfach zu erlernen ist, da sie schrittweise aufgebaut ist.
Die Begründerin Kali Ray aus Kalifornien erklärt, dass im TriYoga die Übergänge von einer Yogahaltung zur nächsten fließend gestaltet sind, „denn wir tauchen ein in den Fluss, indem wir fließen“. Es gilt auch für die Übergänge im eigenen Leben den Fluss zu finden.
Ein weiteres Merkmal des TriYoga sind die zahlreichen Handgesten (Mudras). Diese drei miteinander verbundenen Aspekte, Bewegung, Atem und Handgeste, waren namensgebend für diesen Stil. Die Praxis dieses umfassenden Systems kann sanft und therapeutisch oder herausfordernd und kraftvoll sein, je nach Übungsstand und Bedürfnis. Dies kommt in unterschiedlichen Levels zum Ausdruck.
Am Ende einer TriYoga-Stunde werden nach einer Tiefenentspannung (Yoga Nidra) die geweckten Energien durch Konzentration und Meditation ausbalanciert

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Urvasi Leone
Schon als Teenager lernte Urvasi Leone die ersten Yogaübungen von ihrem Vater. Über 5 Jahre absolvierte sie bei dem indischen Arzt und Yogi Swami Dr. Gitananda Yoga ein intensives Studium in Indien, wo sie auch eine Tanzausbildung abschloss. Seit ihrer Rückkehr nach Europa gehört sie hier zu den führenden Lehrern und Ausbildern. Bei Kali Ray absolvierte sie die TriYoga Ausbildung und ist zertifiziert in Level 3, dem höchsten bisher vergebenen Level. Als eine der wenigen Lehrerinnen in Europa vermittelt sie TriYoga in einer anerkannten Yogalehrerausbildung (BDY). Es ist ihr Anliegen neue Impulse mit fundierter Fachpraxis und medizinischer Kompetenz zu verbinden.


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