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Ausgabe Juli 2008
Die Yoga-Tradition der Nasenspülung


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Jala Neti ist die Nasenspülung, die schon seit alters her in Indien als Teil der Yogapraxis praktiziert wird. Es ist eine einfache und wirkungsvolle Methode der Reinigung. Wir regen mit einem kurzen Auszug aus dem Buch von Narayan Chöyin Dorje: Das Yoga-Neti Handbuch mit freundlicher Genehmigung des Windpferd Verlages an, selbst Hand anzulegen:
Atem ist Lebenskraft und Lebensenergie. Der Atem steuert alle Lebensprozesse, vor allem die der Motorik. Außerdem steuert er die sinnliche und geistige Wahrnehmung. D.h., wenn wir nicht frei und gleichmäßig atmen können, nehmen wir auch nicht wahr, was in uns und um uns herum eigentlich vorgeht. Damit wir wieder frei atmen können, werden im Folgenden einige einfache Techniken aus dem Yoga und Ayurveda vorgestellt:
Bei einer Nasenspülung geht man folgendermaßen vor: Man füllt dazu ein spezielles Nasenspülkännchen mit warmem, leicht salzhaltigem Wasser und führt den Schnabel des Kännchens in ein Nasenloch ein. Der Kopf ist dabei leicht zur Seite geneigt zu halten, so dass das Wasser ungehindert aus dem anderen Nasenloch austreten kann. Während das Wasser durch die Nasenöffnungen fließt, atmet man durch den Mund. Sobald das Kännchen halb geleert ist, kehrt man die Fließrichtung um. Schließlich trocknet man sich die Nase durch ein eher sanftes als zu kräftiges Herausprusten oder Ausschnauben, wenn das Kännchen ganz leer und auch die zweite Nasenöffnung gespült ist.



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