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Ausgabe Juni 2008
Geschichte der Esoterik - Teil 2 - Was lehrt uns die Esoterik


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In Zusammenarbeit mit dem „Studienkreis für Empirische Evolutionsforschung“ führen wir hiermit die Serie zur Geschichte der Esoterik fort. Nachdem es im letzten Heft im Teil 1 darum ging, wie die Esoterik zu uns kam, sollen heute die grundlegenden Lehren der Esoterik dargestellt werden.

Esoterik ist Naturwissenschaft
Esoterik ist die umfassende Lehre der Naturgesetze, der gesamten Schöpfung. Sie lehrt uns, zuerst die Voraussetzungen, die wir selbst in uns schaffen müssen, um die vier grundlegenden Naturgesetze des Lebens mit den darauf folgenden „untergeordneten Gesetzmäßigkeiten“ der Schöpfung zu verstehen.
Wie wir alle wissen, wird das Leben auf Erden vom Rhythmus der Natur beeinflusst, wodurch die Evolution überhaupt erst stattfindet. Der rhythmische Kreislauf der Erde um die Sonne und der Abstand zwischen beiden Himmelskörpern schafft auf der Erde durch die Wärme eine lebensfähige Atmosphäre. Die eigene Erdumdrehung produziert zudem ein Magnetfeld, das den dafür notwendigen Magnetismus erzeugt. Die Mondkraft drückt sich auf Erden durch Ebbe und Flut aus. Sie „magnetisiert“, d.h. mineralisiert und belebt das für alle Lebensformen auf Erden lebensnotwendige Grundelement, das Wasser. Licht und Wärme der Sonne bringen die Pflanzen zum wachsen und bilden so die Nahrungskette für unsere körperliche Versorgung.
Kurzum – das Leben wird durch rhythmische Zyklen des Sonnensystems und seiner Planeten geschaffen, deren Auswirkungen, Energie und Sinn wir Menschen – seit dem wir zu denken versuchen – verstehen wollen.

Die esoterische Kernlehre
Die „wahre Esoterik“ sieht daher - bezogen auf unser Sonnensystem - in unserer Sonne die zentrale Lebensenergie (Gottkraft des Lebens), den Ursprung unserer Weltenschöpfung, das Zentrum allen Lebens. Ein Lichtfunke dieser Sonnenenergie lebt nach den alten Lehren in jedem Planetenkern, in jeder Naturform, auch in jedem Menschen. Er sitzt in dessen physischer Mitte, in der Spitze seines Herzens. So wie die Sonne sich in einem 7minütigen Rhythmus zusammenzieht und ausdehnt, wodurch sie ihre Lebensenergien in den Raum sendet, geschieht dies auch im Menschen. Aus unserer Mitte, der „Sonne unseres menschlichen Universums“ - aus unserem Herzen - versorgt jeder Herzschlag über den Blutkreislauf unsere physischen Organe mit Leben und erhält uns durch seine Lichtenergie physisch in Funktion. Mit der Entwicklung unserer menschlichen Wahrnehmungsfähigkeiten, mittels unserer Sinne über die Konzentration, die wir auf die Forschung richten, erhalten wir immer mehr Wissen über die Natur. Das „Wissen schaffen“, d.h. die Wissenschaft, hilft uns auf unserem Evolutionsweg, unser eigenes Leben und die uns umgebende Natur immer umfassender zu verstehen. Die sich dabei wiederholenden Rhythmen der Natur nennen wir Gesetzmäßigkeiten. Die Summe aller Naturgesetze - auch die uns noch nicht bekannten - bestimmen die gesamte Evolution, somit auch die Entwicklung des Einzelnen. In der noch vorhandenen Unkenntnis der für uns bisher noch nicht wahrnehmbaren Naturgesetze bezeichnen wir die innewohnende Kraft in der Natur die positiv aufbauende Energie, als das ‚Gutthe‘, das phonetisch zu dem Begriff der allerhöchsten Energie wurde, zu Gott.

Der esoterische Weg
Die die Natur durchdringende Gottkraft hilft uns, im Laufe der Evolution immer mehr von den Naturgesetzen zu verstehen. Sie offenbaren uns hauptsächlich unsere eigene Natur, wie wir aufgebaut sind, wie wir wirken und wie wir mehr Harmonie in unser Leben einfließen lassen können. Auf diesem Wege lernen wir die ethischen Prinzipien der Natur kennen, die uns helfen, unsere persönlichen Neigungen zu verstehen und durch stetige Disziplin, unseren Charakter, nach den ethischen Regeln, zu veredeln. Je mehr wir unseren Charakter durch positives Denken, Fühlen und Handeln im täglichen Leben veredeln und damit in Einklang mit den ethischen Prinzipien kommen, umso mehr nehmen wir die in uns wirkenden Naturgesetze wahr.
Über die Entwicklung im physischen Leben reifen wir Menschen durch konsequente Umsetzung des als richtig Erkannten zu einem harmonischen Ganzen innerhalb unserer vier verschiedenen äußeren Bewusstseinszustände (Welten) heran. Wir erhöhen dadurch unsere Schwingung - unsere Energiestrahlung, die uns im Endziel nach dem Gesetz: „Gleiches zieht Gleiches an“ wieder in die Einheit des Ursprungs zurückzieht.
Das Positive - Gutthe - die Kraft Gottes, wirkt auf diesem Wege durch alles Leben, durch jeden Menschen, unabhängig von dessen Glauben. Denn diese Kraft als Naturgesetz kennt keine individuellen Unterschiede im menschlichen Verhalten, sondern ausschließlich ihre innewohnende Bestimmung, deren Ziel es ist, in allem Harmonie und Vollkommenheit auszudrücken.

Wie sich die Gotteskraft ausdehnt
Betrachten wir die verschiedenen alten Quellen der esoterischen Literatur, so sind die dort vorhandenen „Geheimnisse“ weitsichtige, geschickt formulierte, dennoch einfache Umschreibungen und Erklärungen der gesamten Naturgesetze des Lebens. Sie beinhalten die physische und feinstoffliche Welt, aus der auch die Entstehungslehre des Universums hervorgeht.
Dieses Wissen wurde im Altertum nur von den wenigsten Menschen und meist auch nur ansatzweise verstanden. Den Menschen, die noch nicht in der Lage waren, aus diesen Lehren Nutzen zu ziehen, wurde dieses Wissen vorenthalten, denn sie wären davon wohl eher verwirrt worden. Daher wurde das tiefere Wissen der Naturgesetze der Evolution öffentlich von den Eingeweihten zurück-gehalten und nur den Wenigen mitgeteilt, die innerlich in der Lage waren, diese „geheimen“ Lehren in ihrem Leben umzusetzen.
Das Wissen wurde innerhalb geschlossener Gruppen weitergegeben, die von der Öffentlichkeit als „Geheimgesellschaften“ bezeichnet wurden. Interessanterweise waren in den letzten Jahrhunderten in diesen geschlossenen Gruppen in der Mehrzahl wissenschaftlich arbeitende Menschen verbunden, viele Professoren und Doktoren verschiedener Fakultäten, die in ihrer jeweiligen Zeit die geistige Elite ihrer Epoche darstellten und das erfasste Wissen teilweise in ihren Studienbereichen integrierten.
Erst in den rund letzten 100 Jahren haben sich die Geheimgesellschaften immer mehr auch Menschen gegenüber geöffnet, die ohne wissenschaftliche Ausbildung - geführt durch die innere Liebe zu Gott - in diese Gruppen aufgenommen wurden. Durch diese Entwicklung ist das „Heilige Wissen“ in breitere Gesellschaftskreise gelangt. Dies war und ist Absicht, denn eines Tages sollen die bisher erfassten Naturgesetze - auch die, der heute noch unbekannten feinstofflichen Welt - zum Allgemeingut der Öffentlichkeit werden, wofür Menschen in allen sozialen Schichten als Wissensvermittler notwendig sind.
Die Zeit der Verbreitung der wahren geistigen Lehren ist mit dem Wassermannzeitalter, dem Zyklus der Wissensausgießung, verbunden.

Die geistige Welt bewegt die Evolution
Verglichen mit den letzen ca. 400 Jahren hat sich unser Wissen über die Naturgesetze gewaltig entwickelt. Im 19. Jahrhundert gelang uns sogar ein großer Evolutionssprung in eine Welt, die wir vorher nur unvollkommen kannten. Wir fanden den Durchbruch in das System der für uns unsichtbaren, feinstofflichen Welt der Atome.
Uns wurde es möglich, Schwingung, Dichte und Strahlung von Atomen zu erfassen und wir begannen, die bis dahin unsichtbare „atomare Welt“ zu erkennen, zu ordnen und tiefer zu erforschen, die uns vor einigen Jahren zum evolutionären Quantensprung in die Nanowelt – die Welt der kleinsten Teilchen - führte.
Gegenwärtig befassen wir uns intensiv mit der „überatomischen Welt“ des Lichtes, wir bauen Laser, die durch verschiedene Schwingungen, d.h. Farblichtimpulse heilen, lernen aus Licht Energie zu gewinnen und fangen gerade an, das Grundelement des Lebens und auch damit der Erde, den Wasserstoff als Energie zu erforschen und künftig nutzbar zu machen.
Alle diese Leistungen entstanden und entstehen durch die von uns produzierte Magnetkraft der Konzentration. Die Kohäsion - d.h., das auf den Punkt bringen - verursacht Impulse der Erkenntnis, die aus der Inspiration – der göttlichen Kraft – heraus, entsprechend der Konzentrationskraft des Einzelnen, den Schleier hebt und weitere Erkenntnisse eröffnet.

Künftige Herausforderungen des esoterischen Wissens
Selbst in unserer so aufgeklärten Zeit gibt es noch viel Wissen über die Naturgesetze in den esoterischen Lehren, die wir als Menschheit auch heute noch nicht begreifen können, weil uns einerseits die Erkenntnisfähigkeit, die geistige Bereitschaft der Annahme göttlicher Kräfte, andererseits die technischen Voraussetzungen dafür fehlen.Dies betrifft z. B. die Beherrschung von Materie und deren direkt gesteuerte Umwandlung in Energie und umgekehrt, die vierte Dimension und das Leben in dieser Ebene, die Wirkkräfte im Licht und ihre Handhabung, die kosmische Schwingungslehre mit ihrem Energiefluss in den „schwarzen Löchern“.
In den alten Quellen der Esoterik finden wir hierzu viele Hinweise, durch die wir eines Tages auch die Naturgesetze der Welten der Schwingungslehre des Universums immer umfassender verstehen werden. Die dort vorhandenen Kenntnisse werden wir dann - entsprechend unserer Entwicklung - nach den geistigen Lehren zuerst erahnen, dann erkennen und eines Tages erfassen können, wenn unser Bewusstsein – d.h. unsere individuelle seelische wie evolutionäre Entwicklung – die dafür notwendige Reife erreicht hat. Dies geschieht in ständiger Entwicklung durch unsere „Wahrnehmungsfilter“, den fünf Sinnen.
Wie groß ist die esoterische Welt?
Durch Messung von Schwin-gungsfrequenzen des Wasserstoffatoms, wissen wir nachweislich, dass der Durchschnittsmensch über seine fünf Sinne nur 1/9 von dem wahrnimmt, d.h. bewusst erfassen kann, was wir das Universum nennen. Die restlichen 8/9 jedoch bleiben der Sensibilität unserer Sinnesentwicklung bisher noch verschlossen.
Gemessen an der gesamten Schöpfung ist also all das, was wir mit unseren Sinnen zurzeit als physisch belegbar wahrnehmen, nur 1/9 von dem, was die Schöpfung Gottes ausmacht! Wie groß muss also die Welt Gottes sein, wenn alles, was wir zurzeit wahrnehmen können, das ganze uns sichtbare Universum, Sternenzelt etc., ja die ganze Erde mit allem darauf nur 1/9 ausmachen?
Esoterik ist also die umfassende Lehre der Naturgesetze, die Wissenschaft der gesamten Schöpfung. Sie lehrt uns, zuerst die Voraussetzungen, die wir selbst in uns schaffen müssen, um die vier grundlegenden Naturgesetze des Lebens mit den darauf folgenden „untergeordneten Gesetzmäßigkeiten“ der Schöpfung zu verstehen. Von ihnen soll es insgesamt wohl 80 an der Zahl geben. Ihre Beherrschung und Anwendung schafft Ergebnisse und Leistungen, die wir oft für „Wunder“ halten. In Wirklichkeit jedoch beruhen diese Resultate nur auf konsequenter Umsetzung der Naturgesetze. Nach alten Quellen soll Jesus 40 dieser Gesetze beherrscht haben, durch die er die uns überlieferten Resultate erschaffte, deren Gesetzmäßigkeiten wir bis heute noch nicht verstehen und deshalb oft als „Wunder“ bezeichnen.
Die Esoterik ist - wie wir hier erkannt haben - eine heilige Wissenschaft - ist die Quelle aller wissenschaftlichen Disziplinen. Sie führt uns mit ihren Lehren zum Ursprung - zu Religio allen Seins - aus dem einst das Weltenall entstanden ist. Sie bringt uns durch das Erleben, das Verstehen des Schöpfungswissens und der damit verbundenen Umsetzung dieser Lehren im Leben wieder mit unserem Ursprung in Verbindung, zur Einheit in Gott, der Urenergie, dem Urimpuls, der alles Leben und jede Evolution in Bewegung gesetzt hat.

Autor: Studienkreises für Empirische Evolutionsforschung


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