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Ausgabe Juni 2008
Wissenschaft meets Spiritualität - Die Erkenntnisse der Zellbiologie bestätigen die Weisheit der spirituellen Lehrer


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Der Amerikaner Bruce Lipton ist Zellbiologe. Die Ergebnisse seiner jahrelangen Forschungen stellen sowohl die Evolutionstheorie Darwins in Frage als auch das zentrale Dogma der Biologie, dass die Gene unser Leben bestimmen. Die in seinem Buch „Intelligente Zellen“ dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, wie Überzeugungen unser Verhalten und die Aktivität unserer Gene und damit unser Leben beeinflussen. Lipton liefert den wissenschaftlich fundierten Beweis, dass wir die Gestalter unseres Schicksals sind. Wir haben einige Aspekte zusammengefasst, darunter Liptons „Beweismodell“ von Reinkarnation aus zellbiologischer Sicht, was wir anlässlich der Meisterschaftskonferenz in Hamburg abdrucken.

Der Zellbiologe Bruce Lipton lehrte jahrelang an amerikanischen Universitäten, dass Leben durch Gene bestimmt wird. Dann machte er die Entdeckung, dass Genen nichts weiter als die molekulare Blaupause, der Entwurf für den Aufbau der Zellen zugrunde liegt. Der Bauleiter aber ist die Umgebung. In jeder einzelnen Zelle werden die Mechanismen des Lebens von der Wahrnehmung ihrer Umgebung in Gang gesetzt. Das Verhalten der Zelle entsteht dadurch, dass ihr Gehirn, die Membran, auf Umweltsignale reagiert. Die Wissenschaft hat vergessen, dass es sich bei der Annahme, die Gene steuern die Lebensvorgänge, lediglich um eine Hypothese und nicht um eine Tatsache handelte. Das Genom eines Fadenwurms besteht aus 24.000 Genen. Der menschliche Körper mit seinen über 50 Billionen Zellen enthält nur 1.500 Gene mehr als der mikroskopisch kleine, wirbellose, tausendzellige Wurm. Die Kontrolle über unser Leben wird im Augenblick unserer Empfängnis nicht einem genetischen Würfelspiel überlassen, sondern in unsere eigenen Hände gelegt. In den letzten 10 Jahren hat die Epigenetik festgestellt, dass die DNS in unseren Genen zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht vollständig festgelegt ist. Gene bestimmen also nicht unser Schicksal, sondern wir haben die Macht, die Daten zu bestimmen, die wir in unseren Biocomputer eingeben, so wie wir wählen können, welche Worte wir tippen.

Das Reinkarnationsthema aus zellbiologischer Sicht
Stellen Sie sich den menschlichen Körper wie ein Fernsehgerät vor. Sie sind in dieser Analogie das Bild auf dem Bildschirm. Aber das Bild ist nicht in dem Fernsehgerät entstanden. Ihre Identität wird per Funk an die Antenne des Gerätes gesendet. Eines Tages stellen sie den Fernseher an und die Bildröhre geht kaputt. Ihre erste Reaktion ist: „Oh Sch... jetzt ist der Fernseher kaputt!“ Aber ist das Bild auch kaputt? Wenn Sie sich einen anderen Fernseher besorgen und ihn auf den Sender einstellen, den Sie zuvor empfangen haben, merken Sie, dass das Bild immer noch gesendet wird, obwohl Ihr vorheriges Fernsehgerät „gestorben“ ist. Der „Tod“ des Fernsehers als Empfänger kann dem aus der Umwelt gesendeten Bild nichts anhaben. In unserer Analogie entspricht der Fernseher der Zelle. Die empfangende Antenne entspricht unserer Gruppe von Identitätsrezeptoren und die Sendung entspricht einem Umweltsignal. Durch unsere Fixierung auf die materielle Welt Newtons glauben wir zunächst, dass die Proteinrezeptoren der Zelle das „Selbst“ sind. Das wäre so, als glaubten Sie, dass Ihre Fernsehbilder aus der Antenne kommen. Die Rezeptoren der Zelle sind nicht die Quelle Ihrer Identität, sondern das „Gerät“, in welches das „Selbst“ aus der Umwelt heruntergeladen wird. Als ich diese Beziehung ganz begriffen hatte, erkannte ich, dass meine Identität, mein „Selbst“, in der Umwelt existiert, ganz gleich, ob mein Körper hier ist oder nicht. Das ist genauso wie bei der Analogie mit dem Fernseher: Wenn mein Körper stirbt und in der Zukunft ein neues Individuum mit genau der gleichen Gruppe von Identitäts-Rezeptoren geboren wird, „lädt“ mich dieses Individuum in sein System und „ich“ werde wieder in der Welt präsent sein. Auch wenn mein physischer Körper stirbt, ist die „Sendung“ immer noch aktiv.
Meine Identität ist eine komplexe Signatur innerhalb der riesigen Menge an Informationen, die alle gemeinsam die Umwelt ausmachen. Meine Überzeugung, dass die „Sendung“ eines Individuums auch nach seinem Tod noch immer präsent ist, wird durch die Berichte von Transplantationspatienten unterstützt, die davon berichten, dass sie mit ihren neuen Organen auch neue Verhaltensweisen und Körperempfindungen erhalten haben. Zellen- und Organtransplantationen bieten nicht nur ein Modell für unsere Unsterblichkeit, sondern auch für die Reinkarnation. Denken Sie nur an die Möglichkeit, dass ein zukünftiger Embryo über genau die gleichen Identitäts-Rezeptoren verfügt wie ich jetzt. Dieser Embryo wird „mich“ empfangen. Meine Identität ist dann wieder da, allerdings in einem anderen Körper. Wenn man sich klarmacht, dass dieser neue Körper weiß, schwarz, braun, gelb, weiblich oder männlich sein kann, wird aller Rassismus und Sexismus nicht nur lächerlich, sondern auch unmoralisch.
Wenn die Umwelt das Alles, was ist (=Gott) umfasst und unsere Identitäts-Rezeptoren immer nur einen kleinen Ausschnitt aus diesem riesigen Spektrum „downloaden“, dann wird klar, dass wir ein kleiner Teil des Großen Ganzen sind – ein kleiner Teil Gottes.
Die Erkenntnisse aus der Zellbiologie bestätigen die Weisheit der spirituellen Lehrer aller Zeiten. Jeder von uns verkörpert das Geistige in einer materiellen Form.



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