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Ausgabe Februar 2008
Dem Leben zu Erfolgen verhelfen

NLP – Neuro-Linguistisches-Programmieren – arbeitet auch mit Sprache, um Veränderungen im Leben zu bewirken. Der NLP-Ausbilder Christoph Mahr gibt einen kurzen Einblick.

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Der ganz praktische Beginn des NLP liegt in den USA der 70er Jahre. Eine zentrale Frage, die sich die Entwickler Bandler und Grinder damals stellten, war: „Was genau unterscheidet den erfolgreichen Kommunikator vom weniger erfolgreichen Kommunikator?“ Zur Erforschung in Sachen erfolgreicher Kommunikation standen ihnen drei große Persönlichkeiten der Psychotherapieszene Modell: Fritz Perls, der Begründer der Gestalttherapie, Virginia Satir mit systemischer Familientherapie und Milton Erickson, der Begründer der modernen Hypnotherapie. Das Ergebnis nannten sie NLP - Neuro-Linguistische Programmieren. Der Name sollte im weitesten Sinne zum Ausdruck bringen, dass unsere Muster oder Programme als Ergebnis neurologischer Prozesse in erheblichem Maße von der Sprache (Linguistik) abhängen. NLP untersucht also mit Hilfe unserer Sprache, welche Überzeugungen uns davon abhalten, im Leben erfolgreicher zu sein.

Die Einsatzgebiete und Möglichkeiten des NLP sind all die Bereiche des Lebens, in denen Kommunikation von Bedeutung ist. Die Hauptarbeitsfelder sind Lebensberatung, Coaching und Psychotherapie. In allen drei Bereichen ist das Ziel eine Veränderung. In den meisten Fällen haben die Problemschilderungen einen sehr starken Fokus auf all das, was man nicht (mehr) möchte. Als NLP’ler und noch mal mehr als Vertreter der Hypnotherapie weiß ich, dass wir vieles bekommen, was wir wollen, genauso wie wir das, was wir nicht wollen, geradezu magisch anziehen. Das liegt daran, dass unser Unbewusstes keine Möglichkeit hat, für die Worte „nicht“ und „keine“ eine Repräsentanz aufzubauen. Es glaubt, dass wir das, was wir nicht wünschen, eigentlich doch haben wollen. Somit ist die richtige Fragestellung: „Was wollen Sie an Stelle dessen?“ Wenn die darauf folgende Antwort in Richtung Problemlösung geht und folgend auch eine echte Entscheidung getroffen wird, dann hat sich die Maschinerie der Veränderung in Gang gesetzt. Eine echte Entscheidung wird durch die Worte „Ich will“ am deutlichsten zum Ausdruck gebracht. Doch ist jetzt auch wirkliches Handeln erforderlich, um das Ersehnte aus dem Raum der Fantasie in den Raum der relativen Wirklichkeit zu heben. Der NLP’ler wird jetzt zum Prozessbegleiter, der seinem Klienten hilft, das Ersehnte noch greifbarer werden zu lassen.
Eine der Grundannahmen des NLP lautet: „Menschen verfügen über alle Ressourcen, um ihre Probleme zu lösen und die Ziele zu erreichen, die ihnen zu erfüllen bestimmt sind.“ Mit anderen Worten: Jeder Mensch, der mich mit welchem Problem auch immer aufsucht, hat auch die Lösung mitgebracht. NLP als lösungsorientierter Ansatz hilft nicht nur bei der Suche. Es unterstützt auch, die Wege zu beschreiten, die unsere Potentiale zur Entfaltung zu bringen – das Feuer zu schüren, das uns beflügelt, dem Ausdruck zu geben, wer wir wirklich sind.

Christoph Mahr - Gründer und Leiter des Instituts Christoph Mahr und von NLP & Hypnose in Berlin, bereitet Schüler auf die Prüfungen zur Heilpraktikererlaubnis für Psychotherapie vor.


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