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Ausgabe August 2007
Angewandte Kinesiologie

Der Kinesiologe Ofir Touval fasst die Grundlagen der Angewandten Kinesiologie zusammen.

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Der Name “Kinesiologie” geht zurück auf das griechische Wort für Bewegung. In der Medizin steht Kinesiologie für Bewegungslehre und Untersuchung der Muskeln. „Angewandte Kinesiologie“, kurz AK, ist eine recht junge Methode zum Sondieren und Ausgleichen bzw. Korrigieren des energetischen Zustandes des menschlichen Organismus.

Der Muskeltest
Die AK macht sich ein sehr präzises und einfaches körpereigenes Rückmeldesystem zunutze. Dessen Entdeckung geht zurück auf Erfahrungen und Untersuchungen des amerikanischen Chiropraktikers Dr. George Goodheart. Er beobachtete, dass sich physische und psychische Vorgänge im Menschen auch im Funktionszustand seiner Muskeln spiegeln. Daraufhin entwickelte er 1964 ein Testverfahren, das diese Muskelfunktion ohne Zuhilfenahme von Apparaten erfasst: den Muskeltest. Die AK ist eine allgemeine Bezeichnung für zahlreiche Methoden, die Auskunft über unseren Körper und seinen Gesundheitszustand geben können. Alle Methoden bedienen sich des Muskeltests. Der Muskeltonus ist als Indikator für gesundheitliche und seelische Zustände hervorragend geeignet.

Die Weisheit des Körpers nutzen
Die AK geht von der Annahme aus, dass der menschliche Organismus selbst am besten weiß, was gut für ihn ist, was ihm fehlt oder ihn stört. Über das Feedbacksystem des Muskeltests kann man den Körper auf einfache Art direkt befragen. Solche Fragen können etwa sein: „Soll ein bestimmter Akupunktur- oder Reflexpunkt behandelt werden? Ist eine bestimmte Blütenessenz, ein homöopathisches Mittel, ein Nahrungsmittel für den Betroffenen besonders hilfreich?“
Körperhaltungsprobleme und ihre Konsequenzen können ausfindig gemacht werden. Eine falsche oder unausgeglichene Körperhaltung kann zu Schmerzen und Schlafstörungen führen. Die körperlichen Symptome wiederum können psychische Störungen verursachen. Der größte Vorteil der AK liegt darin, dass sie dem Körper erlaubt, unmittelbar mitzuteilen, was zur Behebung eines bestimmten Problems getan werden kann.
So wird sichergestellt, dass nur die jeweils angemessenen, vom Körper geforderten und akzeptierten Maßnahmen ergriffen werden; der Körper gibt vor, was wann wo und in welcher Reihenfolge getan werden soll.

Ziele
Mit Hilfe des Muskeltestens lassen sich „maßgeschneiderte“ Therapiewege entwickeln und kürzere Behandlungszeiten erreichen. Die Anwender kine-siologischer Techniken respektieren die Autorität, Integrität und Entscheidungsfreiheit des anderen. Das Ziel unserer Balancen ist es, die körpereigene Feedbackschleife zu nutzen, um das Lernen zu erleichtern und dem Organismus zu ermöglichen, einen höheren Grad der Selbstregulation zu erreichen. Der Getestete behält seine Autonomie und die Verantwortung für sich selbst.
Ofir Touval ist Diplompsychologe mit Schwerpunkt klinische Psychologie, Heilpraktiker und Kinesiologe, spezialisiert auf kinesiologische Test- und Therapiemethoden, Leipziger Str. 43, Mitte, Tel.: 030-66509393, info@touval.de
Buchtipps:
Ofir Touval: Homöokinesiologie – eine neue Synthese zwischen angewandter Kinesiologie und klassischer Homöopathie, VWF Verlag, Berlin, 2000
Carla Hanneford: Bewegung – das Tor zum Lernen, VAK, Kirchzarten
Maggie la Tourelle: Was ist Angewandte Kinesiologie?, VAK, Kirchzarten



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