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Ausgabe Juni 2007
Die Kraft des Geistes

Symbole als Träger von Energien - Hilfe für eine bewusste Wahl

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Schnell und effektiv soll eine Methode sein – das ist der Anspruch des Heilers Torsten Krupinski. “Eleuthera Synchrotize System” bietet nach seiner Erfahrung beides und Haidrun Schäfer war für Körper Geist Seele auf Entdeckungstour.



Haidrun Schäfer: Was bedeutet der Name “Eleuthera Synchrotize System”?

Eleuthera ist eine Insel auf den Bahamas. Im Januar 2006 traf sich dort eine Gruppe von 25 Menschen aus der ganzen Welt, um einen gechannelten dreitägigen Workshop zu machen, bei dem der Aufgestiegene Meister Saint Germain über das Medium Geoffrey Hoppe dieses System vorstellte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Eleuthera im Griechischen Freiheit bedeutet. Synchrotize ist eine Wortschöpfung aus Hypnose und synchronistischem Sein. Synchronistisches Sein heißt, dass man so im Jetzt lebt, dass einem die Dinge begegnen, die man gerade braucht – in Synchronizität leben. In Deutschland gibt es inzwischen 80 Therapeuten, die ESS anbieten, in Berlin sind es drei und weltweit sind es 700. Über das Internet gibt es einen regen Austausch, über den sich das System immer weiter entwickelt.

Wir sind die Schöpfer unserer Realität. Nicht immer empfinden wir diese Realität als optimal. Das Eleuthera Synchrotize System ist eine Methode, die ermöglichen soll, bewusst eine Wahl zu treffen: “Wählen statt wünschen” – wo ist der entscheidende Unterschied?

Torsten Krupinski: Wählen unterscheidet sich insofern vom Wünschen, als dass es eine bewusste Entscheidung für etwas ist. Wünsche entstehen oft aus einem Mangel heraus. Energetisch unterstützt man damit diesen Mangel. Wählen ist ein bewusster Vorgang, bei dem man seine eigene Wahrheit neu bestimmt.

Die eigene Wahrheit? Woher wissen wir, was unsere eigene Wahrheit ist?

Die ist nicht immer leicht zu erkennen, denn wir können davon ausgehen, dass wir in der Regel in unseren Leben Bewusstseinsüberlagerungen und Hypnose erfahren haben. Nehmen wir an, du befindest dich in einem Raum, in dem 12 Menschen versammelt sind, die alle glauben, die Welt sei schlecht. Nach einer gewissen Zeit färbt diese Überzeugung auch auf dich ab und du nimmst sie – zumindest teilweise – an. In unserer Kindheit nehmen wir das an, was sich in unserer unmittelbaren Nähe abspielt. Auch bestimmte Glaubenssätze aus dem Massenbewusstein werden oft unreflektiert übernommen. Das meine ich mit Bewusstseinsüberlagerungen. Mit Hypnose benennt man die immer wiederkehrenden Informationen, die auf einen einwirken, wie z.B. “das schaffst du nicht” – ein beliebter Satz, der Kindern gerne gesagt wird. Das sind Sätze, die nicht der eigenen Wahrheit entsprechen. Also habe ich nach einem Weg gesucht, dass es auf eine einfache Art und Weise möglich ist herauszufiltern, was mein Eigenes ist. Daraus ist ESS entstanden.

Wie finde ich denn mein Eigenes, wenn es so überlagert ist?

Es ist ein kreativer Prozess. Der Weg führt über die eigenen Gefühle. Über die kann man an die eigene Wahrheit gelangen. Durch die aktive Mitarbeit kann man energetisch sehr viel verändern. Durch die bewusste Wahl kann man die Energie zum Fließen bringen.

Wie funktioniert dieser Prozess?

Eine Grundvoraussetzung ist der Atem, denn vor allem der tiefe Atem ermöglicht es, Energien fließen zu lassen und sich selbst zu fühlen. Dann beginnt man eine Innenreise, indem man sich seine Lebenslandschaft anschaut – mit all seinen Sinnen. Es geht nicht darum, einen Film abzuspielen oder etwas zu visualisieren. Es geht nur darum, den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen – in welcher Form ist völlig egal. In einem Vorgespräch wird herausgearbeitet, was derjenige für sich und sein Leben wählen möchte. Und dann beginnt auch schon die Reise, bei der alles erlaubt ist. Ich führe durch einen Prozess der Selbstwahrnehmung und wie sich das anfühlt, selbst zu wählen. Mit der Methode von Synchrotize kann man sich mit den kristallinen Bereichen verbinden, in denen die Antworten schon vorhanden sind. Man kann einen Kanal mit Hilfe der Heiligen Geometrie zu diesen Bereichen öffnen. Diese Symbole sind Träger von Energien. Und damit können sie auch Träger für das werden, was wir wählen. Wie ein kleines Raumschiff, mit dem man seine Wahl auf die Reise schickt. Nach dem Prinzip der Resonanz werden mir dann die Dinge begegnen, die meiner Wahl entsprechen. Wann das geschieht, das ist nicht vorhersehbar. Wenn man sich in diese kristallinen Bereiche hineinbegibt, hat man anschließend keinen Einfluss mehr darauf. Es kommt zurück, aber man weiß nie, wann. Da es sich um einen energetischen Prozess handelt, kann es sein, dass er z.B. durch elektromagnetische Strahlung gestört wird. Deswegen verbinde ich den ESS-Prozess auch gerne mit Strahlenumwandlung.

Hast du konkrete Beispiele für eine positive Wirkung von ESS?

Ja, als meine Tochter in die Schule kam, hasste sie es, Hausaufgaben zu machen. Es war ein ständiger Kampf mit Tränen und herumfliegenden Heften. Dann habe ich den Prozess gemacht und gewählt, wie es sich anfühlt, mit ihr die Hausaufgaben zu machen. Wie es auch leicht gehen kann – und seitdem ist es so: Es ist sehr effektiv, geht schnell und wir haben sogar Spaß daran. Ein zweites Beispiel ist eine Sozialpädagogin, die gewählt hat, mehr mit Kindern zu arbeiten. Zwei Wochen später hatte sie ein Ganztagsangebot in einer Schule bekommen. Das kann kein Zufall sein, aber man kann es natürlich nicht beweisen.



Eine Wahl-Manifestationsreise

In einem Vorgespräch klären wir, welche Wahl ich für mein zukünftiges Leben treffen will. Welche Motivation steht hinter dem Wunsch, dass mein Manuskript einen Verlag findet? Eindeutig das Bedürfnis, die vielen Informationen, die ich dank meiner Arbeit erhalte und erfahre, an möglichst viele Menschen weiterzugeben. Meine Wahl heißt also: Ich möchte viele Menschen erreichen. Ich begebe mich auf eine innere Reise, die mit einer sanften Ein- und Ausatmung beginnt. Dann soll ich mir meine momentane Lebenslandschaft anschauen. Dazu gibt es den Trick, sie sich als Bild mit einem Rahmen drumherum vorzustellen. Ich folge meinem ersten Impuls und sehe eine hügelige, grüne und sommerliche Wiesenlandschaft. Torsten fordert mich auf, durch den Rahmen zu steigen und zu versuchen, mich in diese Landschaft hineinzubegeben. Es funktioniert ganz leicht. Ich spaziere durch die Wiesen, treffe auf einen See und darf auch ruhig meine Sinne aktivieren: Wie fühlt sich die Beschaffenheit des Bodens an, auf dem ich gehe? Samtig, weich – wie Moos. Wie empfindet meine Hand diesen Boden? Warm und trocken. Gibt es Geräusche? Ja, das Summen der Insekten und die Vögel im Hintergrund. Und wie riecht diese Landschaft? Nach Sommer. Ich bin dabei in Kontakt mit dem Reiseleiter, teile meine Bilder mit und er nährt mich mit Impulsen. Inzwischen habe ich mich auch ohne Anleitung selbständig gemacht und rudere auf dem See – ich liebe das Gefühl, vom Wasser getragen zu werden, dieses sanfte Schaukeln... Nach diesem kleinen Ausflug kann ich mir ein Plätzchen suchen, wo ich mich sicher und geborgen fühle. Ich finde eine kleine Mulde im Gras, gut geschützt, duftend. Und in diesem optimalen Ort soll ich mir jetzt ein magisches Symbol aussuchen: ein Quadrat, einen Kreis, ein gleichschenkliges Dreieck oder eine Linie. Dabei ist es ohne Wertung, welche Figur ich wähle, es gibt kein richtig oder falsch. Meine Wahl fällt eindeutig auf den Kreis und ich nehme ihn in die Hand: Er ist rot mit gelben Punkten und sieht wie ein Hula-Hoop-Reifen aus. Und da in unseren inneren Welten nichts an Raum und Zeit gebunden ist, lasse ich den Kreis wachsen und lege ihn als Schutzring um mich herum. Der Kreis ist die Fee aus dem Märchen, er ist der Schlüssel zur Schatzkammer, er ist das Tor zum Unterbewusstsein und auch zum Universum. In diesen Kreis fühle und spreche ich meine Wahl: “Ich möchte über Artikel und Bücher viele Menschen erreichen.” Wie fühlt sich das an, wenn das der Fall ist? Ein Gefühl von Befriedigung erfüllt meinen Körper und meine Sinne. Frieden. Tief atme ich diese beiden Gefühle in mein ganzes Sein. Ja, das ist mein größter Wunsch – Frieden. Nachdem ich diese Gefühle ausführlich in mir verankert habe, lasse ich den Kreis um mich aufsteigen, flatternd und flügelschlagend wie ein Schmetterling und verliere ihn irgendwann aus den Augen. Während Torsten zum Abschluss seine Hände auf meine Schultern legt, spaziere ich noch einen Moment in meiner Lebenslandschaft, voller Zuversicht, dass diese Wahl, die ich gerade getroffen habe, mein weiteres Leben bereichern wird.



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