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Ausgabe Juni 2007
Yoga und Sound

Yoga hat sich auf vielfältige Weise entwickelt. Regina Berger vom Institut „Yoga Song of the Body“ erläutert, welche Bedeutung „Sound“ in der Yogapraxis haben kann.

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Regelmäßiges Praktizieren von Yoga-Positionen – auch Asanas genannt - kann versteckte, blockierte Energien befreien. Oft sind es nicht integrierte Energien, die sich als Disharmonie auf der physischen oder emotionalen Ebene manifestieren. Zu Bewusstsein gebracht können sie aus der Stagnation befreit und als Lebensenergie genutzt werden.

In den vielfältigen Körperpositionen arbeitet Yoga mit 7 Energiezentren, auch als Chakras bezeichnet, die sich in verschiedenen Teilen des Körpers befinden: 1) im Anus, 2) in den Sexualorganen, 3) in den Verdauungsorganen, 4) im Herz, 5) im Hals, 6) im Gehirn , 7) an der Schädeldecke.

Die alten Yogis haben entdeckt, dass bestimmte Sounds mit jedem einzelnen dieser Zentren korrespondieren. Fokusiert und mit Konzentration gesungen hat das nicht nur den Effekt, sich von physischen Blockaden in diesen Bereichen zu befreien. Es schafft auch die Möglichkeit der Maximierung und Integration der Bewusstseinserfahrung, die mit diesem Zentrum in Verbindung steht. Zum Beispiel Liebe im Herzen, Intuition oder Hellsichtigkeit im Kopf, Kreativität in den Sexualorganen. Auch das einfache Hören von Mantren in den verschiedenen Positionen kann einen sehr positiven, entspannenden Effekt auf den gesamten Organismus haben.
Dem Klang der heiligen Silben, die aus dem Sanskrit stammen, zu lauschen, hilft den Geist zu zentrieren und uns unseres göttlichen Ursprungs zu erinnern.

So können wir uns mit größerer Hingabe und Leichtigkeit für die Yoga-Positionen und tiefere Bewusstseinsebenen öffnen.
Der Prozess, den physischen Körper zu öffnen, ist ein langsamer, tiefgreifender Prozess, da der physische Körper für den Yoga-Praktizierenden eine direkte Verbindung zum spirituellen oder inneren Körper darstellt.

Musiktipp: Al Gromer Khan/Amelia Cuni: Monsoon Point, New Earth Records 1995



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