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Ausgabe Mai 2007
Pranaheilung - Die Wissenschaft und Kunst des berührungslosen Energieheilens

Interview mit Sri Sai Cholleti, dem Hauptkoordinator der Pranaheilung nach Master Choa Kok Sui in Deutschland - geführt von Ute Lindhorst.

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Ute Lindhorst: Geistiges Heilen hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr etabliert und ist nicht nur eine Facette in der Esoterikszene. Auch in Presse und Fernsehen werden häufiger als früher spirituelle und feinstoffliche Therapieformen vorgestellt. Hat sich auch Pranaheilung als wirksame Methode inzwischen mehr durchgesetzt? Wie sehen Sie die Entwicklung?

Sri Sai Cholleti: Seit über 10 Jahren arbeiten wir jetzt daran, die Pranaheilung von Master Choa Kok Sui bekannt zu machen. Anfangs war es sehr schwer, wir wurden von vielen belächelt und in eine Ecke der Esoterikszene abgestellt. Mittlerweile sind das Interesse und die Offenheit für energetische Heilweisen sehr viel größer geworden, auch unter Schulmedizinern.

Wir sind sehr dankbar dafür und sind der Überzeugung, dass dieser Trend unausweichlich ist. Wenn man sich von gewissen Vorstellungen gelöst hat und akzeptiert, dass es Realitäten gibt, die über das, was man anfassen kann, weit hinausgehen, ist es sehr einfach, die Pranaheilung zu verstehen, zu erlernen und damit Erfolg zu haben. Sie ist in sich so schlüssig, so klar erklärt und nachvollziehbar und dabei so einfach und doch so wirkungsvoll, dass der Erfolg eigentlich unausweichlich ist. Diese Qualitäten haben ihren Ursprung natürlich in der Genialität, Gründlichkeit und Weitsicht ihres Begründers, Master Choa Kok Sui, das möchte ich an dieser Stelle auch betonen.

Der Erfolg der Pranaheilung lässt sich auch an den Zahlen ablesen: Inzwischen haben an die 9000 Menschen in Deutschland die Pranaheilung erlernt, und über 70 autorisierte Lehrer geben die Methode weiter.


Wie sehen Sie Pranaheilung im Zusammenhang mit unserem deutschen Gesundheitssystem? Gibt es wenigstens ansatzweise so etwas wie eine Zusammenarbeit mit der Schulmedizin?

Erfreulicherweise sind die ersten Ansätze erkennbar. Beispielsweise war ich im letzten Jahr als erster, nicht schulmedizinisch ausgebildeter Referent auf einem großen, renommierten medizinischen Kongress eingeladen. Inzwischen wenden auch schon eine ganze Reihe von Schulmedizinern die Pranaheilung mit Erfolg in ihrer Praxis an und integrieren sie mit anderen Behandlungsmethoden. Das gleiche gilt übrigens auch für Heilpraktiker.


Welche gesundheitlichen Probleme können mit Pranaheilung behandelt werden?

Eigentlich alle. Sehen Sie, die Menschen kommen immer mit dieser schulmedizinischen Vorstellung zu uns, die darauf beruht, dass diese oder jene Pille diese oder jene Krankheit heilt. Bei der Pranaheilung sehen wir aber immer den ganzen Menschen, wie ich eben schon sagte, mit seinen verschiedenen Körpern, seinem ganzen “Energiesystem”. Der Erfolg hängt immer auch vom Klienten und verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise die schon erwähnten äußeren Faktoren wie falsche Ernährung, schlechte Angewohnheiten etc. In der Regel kann man in mindestens 70 % der Fälle mit einem Heilungserfolg rechnen. Die Palette reicht von (Sport)-Verletzungen, Schnittwunden, Verbrennungen über alltägliche Erkrankungen wie Erkältung, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, Rücken-, Nacken-, Schulterbeschwerden bis hin zu schweren Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Asthma, Rheuma, und auch psychischen Leiden wie Depressionen, Angstzuständen und Suchterkrankungen.


Wie würden Sie das Verhältnis von Prana-Behandler und Patient beschreiben? Was muss der Patient selber tun, um gesund zu werden und welche Verantwortung übernimmt der Behandler?

Hier kommt das zum Tragen, was ich eben schon andeutete. Der Klient hat eine sehr wichtige Aufgabe: Er muss sich innerlich öffnen, er muss, wie wir sagen, eine innere Leitfähigkeit oder Empfänglichkeit haben, die an seine innere Einstellung gekoppelt ist. Steht jemand der Pranaheilung ablehnend oder zweifelnd gegenüber, ist seine innere Leitfähigkeit für die übertragene Energie sehr gering und deshalb wird der Heilungserfolg auch nur bedingt eintreten. Bei schweren Erkrankungen mit tiefliegenden emotionalen und mentalen Ursachen kann es auch sehr oft notwendig sein, dass der Klient ganz bewusst emotionale Verletzungen, Groll, Bitterkeit und Ärger loslässt – Vergebung spielt hier eine sehr wichtige Rolle. Oftmals müssen auch negative Gedankenmuster abgeändert und durch positive ersetzt werden. Diese Prozesse wiederum können mit Prana-Psychotherapie erheblich unterstützt werden.
Der Prana-Anwender hat die Aufgabe, durch freundliche Aufklärung dem Klienten eine empfängliche innere Haltung zu ermöglichen oder zu erleichtern. Er sieht sich lediglich als Kanal für die Lebensenergie, die er oder sie auf den Klienten überträgt. Dazu muss er innerlich losgelöst, ohne übermäßige Willenskraft, mit Empathie und Mitgefühl zu Werke gehen und muss sich selbst in einem Zustand innerer Ausgeglichenheit befinden, ansonsten besteht die Gefahr, das Heilungsergebnis negativ zu beeinflussen.


Wenn man sich im Internet zum Thema Pranaheilung umschaut, findet man eine ganze Reihe von Therapeuten, die diese Heilmethode anbieten. Was darf man an Qualifikation erwarten, wenn man einen Behandler sucht?

Wir haben mit Prana Germany e.V. so etwas wie einen Anwender-Verband. Mitglieder können an einem Zertifizierungsprogramm zum “Associate Pranic Healer” - “Eingetragener Pranaheiler” - teilnehmen. Dies ist eine einjährige Zusatzausbildung mit Prüfung, zusätzlich zu den öffentlich angebotenen Pranakursen, nach internationalem Standard. Nur derart qualifizierte Mitglieder werden in unser “Verzeichnis der Prana-Anwender in Deutschland” aufgenommen, welches Sie auch auf unserer Web-Seite www.prana-heilung.de einsehen können. Die Prana-Anwender verpflichten sich auch zur Einhaltung eines ethischen Richtlinienkatalogs. Wir weisen allgemein darauf hin, nur die Hilfe unserer zertifizierten Prana-Anwender in Anspruch zu nehmen, ansonsten können wir keine Qualitätsgarantie geben. Inzwischen haben wir etwa 200 Prana-Anwender auf unserer Liste. Bei ca. 9000 Kurs-Absolventen kann man schon ersehen, wie hoch der Qualitätsstandard hier angelegt wurde.



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