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Ausgabe Mai 2007
Energetische Medizin

Heilung und Selbstheilung mit Orgon-Energie

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Der Arzt und Forscher Wilhelm Reich hat in gewisser Weise den Grundstein für die heutige Vielfalt in dem Bereich energetisches Heilen gelegt. Dr. med. Heike Buhl und Jürgen Fischer schreiben über die Orgon-Energie als Dreh- und Angelpunkt für Heilung.



Entdecker der Lebensenergie Orgon

Wilhelm Reich starb vor 50 Jahren. Sein Testament hatte verfügt, dass die Originale seines Werkes 50 Jahre verschlossen gehalten werden. Ende 2007 wird daher sein umfangreiches Archiv, das in 200 Kisten in der Harvard Medical School liegt, erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es sind Protokolle, Briefe und Manuskripte. Niemand weiß, ob es wissenschaftliche Überraschungen geben wird. Zu Lebzeiten war Reich für manche Überraschung zu haben gewesen: Er wies die Libido als physikalische Energie nach, machte sie sichtbar, messbar und medizinisch nutzbar. Er beschäftigte sich als erster mit so unterschiedlichen Themen wie sanfte Geburt und Waldsterben und den Ursachen von Krebs und er verscherzte es sich mit seiner unangepassten Art zu forschen und zu leben mit manchem Wissenschaftler seiner Zeit, u.a. mit Freud und Einstein. Er war ein Egozentriker und Genie und was er an wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen hat, ist teilweise bis heute nicht verstanden worden. Ein Gericht hatte 1954 entschieden, „dass eine Lebensenergie »Orgon« nicht existiert“. Damit war eine naturwissenschaftliche Entdeckung und deren weitere Erforschung faktisch verboten worden. Der Prozess gegen Reich gilt heute als einer der großen Justizskandale der USA. Was in den fünfziger Jahren einen international anerkannten Arzt in Konflikt mit dem wissenschaftlichen Establishment brachte, würde heute niemanden mehr schockieren: Zu Lebzeiten Reichs waren energetische Konzepte noch unbekannt. Heute sind sie weit verbreitet. Viele Verfahren gehen von der Existenz eines feinstofflichen Energiekörpers aus, auf den heilender Einfluss genommen werden kann.



Orgonakkumulator

Das bekannteste Instrument Wilhelm Reichs ist der Orgonakkumulator - eine Kammer, die aus Schichten von Eisen und nichtleitendem Material wie Wolle und Holzfaser zusammengesetzt ist. Organismen können sich darin mit Energie aufladen mit eindeutigen, vielfach nachgewiesenen Wirkungen. Ähnliches kann mit Orgondecken erreicht werden, die ähnlich gebaut sind. Der Mangel an Lebensenergie bildet die Grundlage vieler Erkrankungen. Die Behandlung und Heilung von schweren Verletzungen - z.B. in der Versorgung nach Operationen sowie von Verbrennungen - ist in höchstem Maße von der Regenerationsfähigkeit des Organismus abhängig. In der konsequenten Erhöhung der selbstregulierten Eigenheilungsfähigkeit des Organismus kann es zu eindrucksvollen, schnellen und komplikationsfreien Heilungsverläufen kommen.


Körpertherapie und energetische Konzepte

Ein weiterer Bereich, in dem sich energetische Konzepte durchgesetzt haben, sind körpertherapeutische Verfahren, die fast alle auf den Methoden Reichs basieren. Traumatische Erfahrungen - vor allem in der Kindheit, aber natürlich auch bei Erwachsenen - führen zu emotionellen, geistigen und körperlichen Blockaden, die chronisch werden können, wenn sie nicht aktiv aufgelöst werden. Sie führen zu Ungleichgewicht im energetischen Haushalt und zur Unterversorgung von Teilen des Organismus. Das ist als Ursache schwerwiegender, oft chronischer Erkrankungen zu sehen. Den Pegel des energetischen Umsatzes im Organismus zu heben - z.B. durch Sport - um die Vitalität zu stärken, ist heute allgemeines Wissen. Auch mit einfachen energetischen Übungen lässt sich dieser Vitalitätszuwachs erreichen.


Energetisches Heilen

Energetisches Heilen umfasst heute einen sehr weiten Bereich - von der traditionellen chinesischen Medizin über Homöopathie und Radionik bis hin zu Kinesiologie und Geistheilung. In allen energetischen Systemen ist der Heiler darauf angewiesen, die Energie - seine eigene sowie die des Patienten - wahrzunehmen, um ausgleichend arbeiten zu können. Es gibt unmissverständliche sinnliche Energie-Erfahrungen, d.h. wir können die Energie als Kreiselwellen oder als Aura sehen, sie als hohe Schwingung hören und sie als plasmatisches Strömen im Körper fühlen. Das ist der erste Schritt, unsere eigene energetische Existenz auch mit unserem rationalen Verstand begreifen zu lernen: Was wir sinnlich wahrnehmen, können wir einfacher verstehen, ohne zu mystifizieren. In einem weiteren Schritt kann die energetische Wahrnehmung als Objekt für eine effektive Meditation genutzt werden. Das Ego - der unablässige innere Monolog - wird zum Schweigen gebracht. So kann die Erfahrung von Leerheit jederzeit bewusst erreicht werden - eine der wichtigsten Voraussetzungen, um energetisch zu diagnostizieren, ob man mit Pendel oder Einhandrute, dem kinesiologischen Muskeltest oder anderen subjektiven Messmethoden arbeitet. Für jede Art von Arbeit im Energiefeld ist es vorteilhaft, den Geist „leer zu machen“. Die energetische Wahrnehmung und darauf aufbauende Meditationen zu erlernen, ist in relativ kurzer Zeit möglich.
Ein weiterer Aspekt energetischer Heilung, mit dem der Begriff „Orgon“ in Verbindung gebracht wird, ist die energetische Informationsübertragung. Sie ist das Kernstück vieler alternativer Heilmethoden: z.B. bei Homöopathie, Radionik, Bach-Blüten, EAP und Bioresonanz.



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