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Ausgabe April 2007
Quelle des Mitgefühls

Thich Nhat Hanhs Buddhistisches Übungszentrum in Hermsdorf

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Im Oktober 2002 wurde in Berlin die “Quelle des Mitgefühls” als ein buddhistisches Übungszentrum von Thich Nhat Hanh gegründet. Ursprünglich sollte es als klösterliches Stadtzentrum dienen, in dem Nonnen oder Mönche aus “Plum Village”, dem Kloster von Thich Nhat Hanh in Frankreich wohnen, praktizieren und lehren. Nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass diese Vorstellungen doch nicht zu realisieren waren und so kommt jetzt ein bis zweimal im Jahr eine kleine Gruppe von Nonnen oder Mönchen aus dem Kloster für ca. eine Woche nach Berlin. Seit November 2004 wird das Zentrum ganz von Laien geleitet, die in der “Plum Village-Tradition” praktizieren. Es gibt regelmäßige wöchentliche Termine, Achtsamkeitssonntage und mindestens einmal im Monat einen Wochenendkurs, meist mit Übernachtung. Das idyllische Haus in Berlin-Hermsdorf dient als Pol der Ruhe und Besinnlichkeit, um Achtsamkeit zu entwickeln und zu bewahren. Vom 20. Februar bis 9. Mai 2007 befindet sich Thich Nhat Hanh auf einer Reise in Vietnam, wo er in Ho Chi Minh City, Hue und Hanoi große Heilungszeremonien durchführen wird, um die Wunden des Vietnamkrieges zu heilen.

Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, gehört als sozial engagierter buddhistischer Mönch und Zen-Meister zu den bedeutendsten spirituellen Lehrern der Gegenwart. Er ist Autor zahlreicher Bücher und engagiert sich in der Friedensarbeit und Flüchtlingsbetreuung.



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