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Ausgabe Februar 2007
Mentale Atmosphären

Der spirituelle Lehrer Keith Sherwood über die Kraft der Gedanken und eine Übung, wie man seine sensitiven Fähigkeiten trainieren kann.

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Eine Schwingung bzw. Atmosphäre kann durch Worte und durch visuelle Gedanken geschaffen werden. Auf diese Weise wird Energie freigesetzt, die auf die anwesenden Menschen, sofern sie empfänglich sind, eine Auswirkung haben kann. Wenn die Gedanken auf einen bestimmten Menschen gerichtet sind, funktioniert das auch über weite Strecken. Es ist, als würde man einen Stein ins Wasser werfen – der Stein trifft auf, geht unter, und von der Stelle des Geschehens aus entstehen Wellen, die sich immer weiter ausdehnen und die gesamte Umgebung der Wasseroberfläche mit beeinflussen. Bei Menschen ist es genauso. Je nachdem von welcher Art und Kraft die Gedanken des Verursachers sind und wie empfänglich der Betroffene ist, so werden die Auswirkungen ausfallen. Das erklärt, warum man oft extrem positiv oder negativ auf jemanden reagiert, auch wenn man demjenigen nicht sonderlich nahe steht oder keine gemeinsamen Interessen teilt. In geschlossenen Räumen – z.B. zu Hause oder am Arbeitsplatz – kann ein Mensch durch solche Schwingungen allein dadurch beeinflusst werden, dass er den Raum betritt. Eine solche Atmosphäre kann sehr lange anhalten, selbst wenn ihr Verursacher den Raum schon wieder verlassen hat. In kleinen Räumen lassen sich diese Atmosphären am deutlichsten erfahren – z.B. in kleinen Kapellen, wenn die andächtigen Gedanken zahlloser Menschen die Schwingung im Raum geradezu aufgeladen haben.

Diese mentalen Atmosphären wirken sich auf jeden Menschen aus. Man sollte deshalb darauf achten, dass man sich nicht freiwillig in eine Umgebung begibt, die einen negativen Einfluss auf das eigene Energiesystem oder Wohlbefinden ausüben könnte.



Atmosphären erleben

Die folgende Übung ist darauf angelegt, die eigene Unterscheidungsfähigkeit von Atmosphären zu verbessern. Es ist eine Gruppenübung, und es sollten drei bis sechs Leute daran teilnehmen. Jeder bekommt eine Nummer, um festzulegen, wann er den Sensitiven spielt und den Raum verlassen muss. Während Nr.1 draußen wartet, sollten die anderen ca. fünf Minuten lebhaft über etwas diskutieren. Jeder sollte seine Sicht über das Thema unverblümt ausdrücken. Es ist wichtig, das Thema beizubehalten und konsequent zu sein, damit sich die Raumatmosphäre mit den klar definierten Vorstellungen des diskutierten Themas aufladen kann. Danach darf der erste Sensitive wieder in den Raum geholt werden. Sobald er drin ist, sollte er anfangen, das, was er in der Atmosphäre des Raumes wahrnimmt, zu beschreiben. Es kann sein, dass er von den Gedanken, die immer noch im Raum schwingen, geradezu geflutet wird. Das kann in Form von Worten aber auch Bildern geschehen. Ein besonders empfänglicher Mensch kann vielleicht sogar das Thema und die herausstechendsten Ansichten der Gruppe beschreiben. Es können sogar körperliche Empfindungen auftreten. Angst z.B. kann sich als Enge in bestimmten Körperbereichen bemerkbar machen, auch körperliche Erregung ist möglich, Müdigkeit oder Lethargie. Als Ungeübter wird man die feinen Schwingungen wahrscheinlich nicht gleich wahrnehmen können, die dominanten Ansichten in der Gruppe sollten jedoch für jeden erfahrbar sein. Wenn der erste Sensitive alle seine Eindrücke mitgeteilt und sich die Gruppe ausgetauscht hat, ist der zweite an der Reihe, den Raum zu verlassen.



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