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Ausgabe Februar 2007
Die Frequenz des Vakuums - Clemens Kuby über Selbsterfahrung und Selbstheilung

Clemens Kuby in einem Interview, das Sandra Heim für die Zeitschrift “Bewusster Leben” führte. Wir drucken einen Auszug.

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Sandra Heim: Halbgötter in Weiß, High-Tech im OP, bunte Pillen für jeden Zweck. Wir neigen dazu, die Verantwortung für die eigene Gesundheit an fremde Stellen abzugeben. Sie sagen, das Gegenteil ist wichtig. Wie funktioniert Selbstheilung?

Clemens Kuby: Zunächst etwas Grundsätzliches: Durch 2000 Jahre Leidensgeschichte, die stark mit dem Christentum verbunden ist, hat sich ein bestimmtes Leidensbewusstsein entwickelt. Wenn Sie nur daran denken, wie in jedem Klassenzimmer eine Folterszene mit Vorbildfunktion abgebildet wird, dann können Sie ermessen, welche Bedeutung das Leid für unseren Kulturkreis immer noch hat. Also bemühen sich alle, Leiden und Schmerz zu vermeiden. Jetzt stellen Sie sich mal vor, was passieren würde, wenn es mir tatsächlich gelänge, das Leid abzuschaffen. Zum Beispiel, indem ich jeden Morgen prophylaktisch zwei Schmerztabletten nehme, durch den Tag gehe und sage: “Ich leide nicht mehr.” Und dann kommen Sie mich besuchen. Sie haben Appetit. Ich schneide eine Scheibe Brot ab, rede dabei mit Ihnen und “Ach!”, schneide mir nebenbei in den Finger. Aber das macht ja nichts. Ich kenne keinen Schmerz mehr. Der Finger ist zwar ein bisschen kürzen geworden, aber was soll’s. Und ich mache weiter und schneide mich gleich noch mal. Macht auch nichts. Ich habe es ja geschafft, keinen Schmerz zu spüren. In Wahrheit kann ich aber doch dankbar sein, dass ich, wenn ich mir mit dem Brotmesser in den Finger schneide, schon Schmerzen spüre. Denn dieser Schmerz will mir etwas beibringen. Sonst hätte ich ihn doch nicht. Er will mir sagen: “Clemens, ändere dein Verhalten. Brotmesser etwas nach rechts!” (...)


Was unterscheidet (...) denjenigen, der es schafft, sich selbst zu heilen, von demjenigen, der es nicht schafft?

Wer es schaffen möchte, verteufelt seinen Schmerz nicht. Will nicht vor ihm weglaufen, ihn betäuben, herausschneiden lassen oder mit einer chemischen Keule niederschlagen. Der nimmt den Schmerz als Alarmsignal, um in sich zu gehen und seine Seele zu fragen: “Was ist eigentlich los?” Deswegen sind ja auch meine Seminare im Augenblick so erfolgreich.


Sie sagen, dass Sie Ihren Teilnehmern zeigen, wie sie wieder mit ihrer Seele in Kontakt kommen können? Verraten Sie uns den Trick?

Das ist einfach. Die Teilnehmer schreiben ihrer Seele beispielsweise einen fünfseitigen Brief und erkennen dadurch intuitiv, was ihre Seele von ihnen möchte. Sie glauben gar nicht, wie glücklich das die Menschen macht. Da fließen Freudentränen. Es ist fantastisch. Da brauche ich gar nicht zu wissen, was sie für eine Krankheit haben, das geht mich im Grunde auch nichts an. Ich sage ihnen nur: “Ihr braucht keinen Guru, ihr braucht keinen Papst, ihr braucht keinen Heiler. Es gibt niemanden in diesem Universum, der euch besser kennt als eure Seele. Und die fragt ihr, warum ihr eure Krankheit habt. Und ihr müsst es nur zulassen und vertrauen.” Sie kennen das mit vernachlässigten Haustieren, zu denen immer gesagt wird: “Platz!” und “In die Ecke!” Das sind verschreckte Hascherl. Da muss man vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, um die wieder hervorzulocken. So muss man es mit seiner Seele auch machen. Und dann bemerken die Leute, dass sie zwanzig, dreißig Jahre nicht mit ihrer Seele kommuniziert haben – und ich bekomme später Dankesbriefe: “Mein Krebs ist weg.” Und dann sage ich: “Das ist ja toll, ich wusste gar nicht, dass Sie Krebs hatten!”


Gibt es für Sie überhaupt unheilbare Krankheiten?

Die einzige Grenze, die es gibt, ist immer nur unser Bewusstsein, aber die ist massiv. Und wenn ich glaube, dass ich nur so lange lebe, wie mein Körper, und wenn ich kein Bewusstsein für die Kontinuität des Geistes habe, dann ist es schwer, unheilbare Krankheiten zu heilen. Deshalb ist das einzige, was ich in meinen Seminaren mache, die Bewusstseinsgrenze zu erweitern. Man muss nicht esoterisch werden, um das zu begreifen. Was sagt denn die Physik, woraus wir bestehen? Aus Organen. Die bestehen aus Zellen. Und woraus bestehen die Zellen? Aus Molekülen. Und woraus besteht ein Molekül? Aus Atomen. So hat man es uns doch gelehrt, oder? Und woraus besteht ein Atom?


Ich habe es heute in Ihrem Buch gelesen, aus 99,9 Prozent Leere.

Genau! Und das sage nicht ich, sondern ein Herr Newton und ein Herr Einstein. Und bloß, weil wir meinen, Vakuum wäre ein zu vernachlässigender Teil, beschäftigen wir uns nur mit den Elementarteilchen, nur mit 0,1 Prozent unseres Seins. Also nur mit der Materie. Wo doch 99,9 Prozent unseres Seins Geist sind. Das muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen! Man hat immer diesen Trugschluss gehabt, im Vakuum spiele sich nichts ab. Doch man weiß schon seit 1982, dass man im Vakuum eine Frequenz messen kann. Selbst wenn man das Atom absolut isoliert. Das nennt sich “Eigenschwingung der Materie auf energetisch niedrigstem Niveau”. Und wenn ich überlege, wie ich den Geist messen kann, dann merke ich, dass Denken keine materielle, sondern eine geistige Tätigkeit ist. Wie messe ich Gedanken? In Form von Frequenzen. Und wenn jedes Atom solch eine Frequenz besitzt, ist jedes Atom voller Geist. (...)


Das komplette Interview finden Sie unter www.bewusster-leben.de.



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