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Ausgabe Mai 2003
Tian Gong

Gesundheit und Lebensqualität durch Chinesisches Bronzeglocken Qi Gong

art5
Im Laufe der Jahrtausende alten Geschichte Chinas haben immer wieder erleuchtete Meister Übungssysteme entwickelt, die für regelmäßig Übende erstaunliche Selbstheilungswirkungen bzw. eine Steigerung der Lebensenergien ermöglichten. Über Tian Gong als eines dieser Systeme, das sich als besonders schnell wirkendes, dabei aber leicht erlernbares System erwiesen hat, informieren die Autoren* (*Namen auf Wunsch gelöscht)

Aus Sicht von Qi Gong und TCM rührt jede Erkrankung daher, dass der freie Fluss der feinstofflichen Energie (Qi) im Körper ins Stocken geraten ist. Mit der Zeit nimmt dies immer festere Formen an. Regelmäßige Übungspraxis kann diese Blockierungen lösen.
Tian Gong wurde in den 80er Jahren von dem chinesischen Qi Gong-Großmeister Chen Le Tian aus dem 1400 Jahre alten “Bronzeglocken-Qi Gong” entwickelt. Heute ist es in vielen Ländern verbreitet und wird von der Internationalen Qi Gong-Gesellschaft als eine der bedeutendsten Qi Gong-Schulen empfohlen. 1998 gründete Meisterin Yang Tian Ying, eine Schülerin von Großmeister Chen Le Tian, in Berlin das erste deutsche Tian Gong-Institut.
Dort wird im Rahmen des Basis-Seminars für Einsteiger die “Bronzeglocken-Übung” vermittelt. Dabei handelt es sich um eine meditative Übung, die bis auf Bodhi Dharma zurückgeht. Sie wird im Stehen praktiziert, hat jedoch auch Varianten, die man im Sitzen und im Liegen ausüben kann, so dass sie von Menschen jeder Konstitution und jeden Alters praktiziert werden kann. Durch diese Übungen werden Selbstheilungsprozesse angestoßen: Die Übungen wirken sanft und ganzheitlich und bringen so Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht. Qi Gong-Übungen stellen auch eine wirkungsvolle Vorbeugung dar, da entstehende Krankheitsherde reguliert werden können, noch bevor sich sichtbare Symptome zeigen.


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