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Ausgabe Oktober 2006
Das Deeksha-Phänomen

Deeksha ist eine sehr alte Form der Energie-Übertragung aus Indien. Die Heilpraktikerin Christiana Jung erklärt, wie das funktioniert.

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Was ist Deeksha?

Deeksha (gesprochen “diekscha”) ist ein Wort aus der indischen Gelehrtensprache Sanskrit und kann mit “Samen” übersetzt werden. Es ist eine sehr alte Form der Übertragung göttlicher Energie, die im Gehirn einen Samen pflanzt, der sich schrittweise entfaltet und so die Voraussetzung schafft, dass Erleuchtung erlebt werden kann. Deeksha verbindet den Menschen wieder mit der schöpferischen Urkraft allen Lebens. Durch das persönliche Fühlen dieser Verbindung löst sich das Gefühl von Einsamkeit und Getrenntheit auf. Das Geschenk von Urvertrauen und Zuversicht trägt durch alle Höhen und Tiefen des Lebens.

Deeksha wird meist durch Handauflegen übertragen. Der Deeksha-Geber, der als Kanal für die Energie dient, legt seine Hände dabei für ein bis zwei Minuten auf den Kopf des Empfängers auf.

Wissenschaftliche Forschungen ergaben, dass der Parietallappen des Gehirns eine chronische Überfunktion aufweist. Dies bewirkt einen Dauerstress für den gesamten Organismus, der eigentlich nur in lebensbedrohlichen Situationen sinnvoll wäre. Schon nach einer einzigen Deeksha ist oft eine deutliche Entspannung in diesem Gehirnareal messbar. Weitere Messungen ergaben, dass durch Deeksha-Energieübertragungen der linke Frontallappen des Gehirns, welcher für Glücksgefühle zuständig ist, angeregt wird. Ähnliche Messergebnisse erzielten Neurowissenschaftler bei Mönchen, die über dreißig Jahre täglich meditierten.



Was ist Erleuchtung?

Erleuchtung ist sowohl ein Bewusstseinszustand als auch ein Prozess, der in verschiedenen Stadien erreicht wird. Zuerst erblüht das Herz: Echtes Mitgefühl und wahre Liebe werden gefühlt. Dann löst sich das Gefühl des Getrennt-Seins auf, und man erfährt eine Verbundenheit mit allem was ist, erlebt die Perfektion der Schöpfung und empfindet unglaubliche Liebe und Dankbarkeit, ein Teil davon zu sein. Schließlich wird die Realität so erlebt, wie sie wirklich ist – ohne die Interpretationen des Verstandes. Dann wird das Leben nicht mehr durch die Gedanken kontrolliert. Der erleuchtete Mensch hat kein Gedankenkonstrukt “wenn das, dann bin ich glücklich”. Er fühlt sich getragen als eine Welle im Meer des Lebens, er fließt mit den Hochs und Tiefs, immer verbunden mit dem Meer. Er ist angekommen und fühlt sich zu Hause. Dieser Weg ist meist eine sanfte Entwicklung.

Die Erleuchtung ist ein Geschenk des Universums. Es gibt keine Möglichkeit, mit Anstrengung und Willen dorthin zu gelangen. Denn so wie ein Ertrinkender sich nicht an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen kann, kann der Verstand sich nicht selbst transformieren. Er hat eingebaute Blockaden, die ihn daran hindern, sich selbst zu entmachten. Die Deeksha arbeitet an der Kontrollinstanz des Verstandes vorbei und ist eine Möglichkeit, diese göttliche Gnade des Universums zu empfangen.



Deeksha und die Welt

Früher war Erleuchtung nur einigen wenigen vorbehalten. Das Leben und Wirken dieser Heiligen und die Energiearbeit vieler bereiteten die Grundlage dafür, dass nun alle Menschen dieses Geschenk empfangen können. Diese neue, kraftvolle Form der Deeksha Energie geht von dem indischen Weisen Bhagavan aus. Schon als kleines Kind war er sich seiner Aufgabe, der Menschheit die Erleuchtungsenergie zu schenken, bewusst. Er und seine Ehefrau Amma, die ebenfalls schon als Kind mystische Fähigkeiten besaß, sind Begründer der Oneness University in Indien, einer Universität, die den Menschen die Freude wirklichen, erfüllten Lebens vermittelt und mithilfe der Deeksha-Energie erfahren lässt.

Bhagavan ist sich absolut sicher, dass sich die Welt mit Hilfe der Deeksha-Energie in ein goldenes Zeitalter mit mehr Liebe und Frieden bewegt. Bhagavan erklärt es so: Wenn das Ganze der Körper ist und ein Teil davon, sagen wir der kleine Finger, eine Wunde hat, so empfindet dennoch der ganze Körper den Schmerz und das ganze Körper-Geist-Seele-System setzt alles daran, den Schmerz zu stillen. Wer sich mit allem verbunden fühlt, wird alles daran setzen, jedem einzelnen, der ganzen Menschheit und somit auch sich selbst zu helfen.




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