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Ausgabe Oktober 2004
„Hormon-Balancing“ und die Wechseljahre der Frau

Simone Schumacher schreibt über die Möglichkeit des Energietrainings bei Wechseljahresbeschwerden.

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Wechseljahre sind keine Krankheit. Dennoch können vor allem die Folgen der starken Schwankungen in den Hormonspiegeln zu Beschwerden führen, die Krankheitswert haben. Die Art und Stärke der Beschwerden ist großen Schwankungen unterworfen. Sie hängen sowohl von körperlichen als auch von psychischen und sozialen Bedingungen der Frau ab. Die hormonellen Veränderungen entsprechen häufig den Veränderungen der Frau in ihrem Selbstbild, der Stellung in der Familie, unter Umständen der Veränderung der Beziehung zu den eigenen Kindern, die nun auch erwachsen werden, der Veränderung der Beziehung zum Partner und eventuell auch Veränderungen im beruflichen Wirken. Alles in allem ein Prozess des Reifens und eine sich meist über mehrere Jahre erstreckende Wandlungs-Phase in der eigenen Biografie. Dies zeigt sich innen und im Außen.

Körperliche Ursachen
Die Ursache für diese Veränderungen liegen im Hypothalamus. Dieses hormonelle Steuerzentrum im Gehirn beeinflusst vielfältige körperliche und emotionale Vorgänge. Zu diesem Zweck ist der Hypothalamus mit dem vegetativen Nervensystem und mit dem limbischen System, das unsere Emotionen steuert, verbunden. Die beiden Nachrichtensysteme des menschlichen Körpers, das Hormonsystem und das Nervensystem, ergänzen sich und sind auch miteinander verbunden. Der Hypothalamus ist ein Verbindungsstück zwischen dem Körper und den übrigen Regionen des Gehirns. Diese physische “Brücke” ist der “Eingang” für eine Energetische Hormonausgleichsbehandlung im Rahmen von Hormon-Balancing. Schwankende und vor allem niedrige Östrogenspiegel deutet das vegetative Nervensystem als „Entzug“ und schaltet sozusagen auf „Sparflamme“, d.h. es reguliert die Körpertemperatur und den Kalorienverbrauch herunter. Das Temperaturzentrum im Gehirn missversteht diese Botschaft und arbeitet mit Wärme- und Adrenalinproduktion dagegen: So kommen Frauen plötzlich ins Schwitzen und Herzklopfen tritt auf. Um diesen Regelmechanismus zu unterbrechen, geben die Mediziner ihren Patientinnen Hormontabletten oder -spritzen, die dabei helfen sollen, genau diesen Regelmechanismus zu unterbinden und Wechseljahresbeschwerden entgegenzuwirken.

Energietraining En-train
Inspiriert durch vielfältige Kontakte zu traditionellen Heilern aus unterschiedlichen Kulturkreisen wurde von Dieter Jarzombek eine Form des Energietrainings, das En-train, entwickelt. Dieses Energietraining wurde von mir weiterentwickelt und dabei entdeckte ich bei der Behandlung einer Klientin mit Wechseljahresbeschwerden, dass es ebenso möglich ist, die Regelsysteme des Körpers energetisch „auszugleichen“, so dass es auch auf diesem Weg zu einer Reduktion bzw. zu einer vollständigen Abwesenheit der üblichen Wechseljahresbeschwerden kommen konnte. Die Arbeit der Heilerin wirkt hier direkt im feinstofflichen System des Hormonkreislaufes und der Nervenbahnen. Sie schafft einen sogenannten energetischen Ausgleich, beruhigt die Nervenreizungen und unterstützt so den Selbstregulationsvorgang des Körpers. Zysten, Myome, Wechseljahresbeschwerden und Erkrankungen, die auf Hormonstörungen zurückzuführen sind, können mit Hormon-Balancing behandelt werden.
Was bleibt, ist die Entscheidung zwischen einer Hormon-Balancing-Behandlung oder der Einnahme von künstlichen Hormonpräparaten mit den leidlichen Nebenwirkungen. Notwendig ist eine Kooperation zum Wohle des Patienten zwischen den behandelnden Ärzten und den Heilern, die En-train anwenden können. Sollte an diesem Schnittpunkt eine Zusammenarbeit mit Ärzten und Heilern entstehen, wäre ein großer Schritt in der gegenseitigen Anerkennung gemacht: Traditionelle Heilweisen in Zusammenarbeit mit neuzeitiger Medizin.


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