aktuelle Seite: ARCHIV   
Jahr:
2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 |

Ausgabe Dezember 2009
Ein Kurs in Liebe
Barbara Bessen channelt Kryon. Über ihren persönlichen Weg zu dieser Arbeit
von Haidrun Schäfer


Barbara Bessen beantwortet in dem folgenden Interview fragen wie:
Wie sind Sie zu Kryon gekommen?
Woher wissen Sie, ob es Erzengel Michael oder Saint Germain ist?
Könnten Sie auch Botschaften über Themen channeln, von denen Sie keine Ahnung haben?

art291223
Haidrun Schäfer: Wie sind Sie zu Kryon gekommen?

Barbara Bessen: Ich habe als Kind schon Stimmen gehört und mit anderen Wesen kommuniziert – was aber sicher alle Kinder tun, wenn sie auf die Erde kommen. In der Regel wird diese Kommunikationsfähigkeit von den Eltern ab-erzogen, denn wenn das Kind erzählt, dass es einen unsichtbaren Freund hat, nimmt die Mutter das nicht ernst. Bei mir war es ähnlich. Irgendwann habe ich es vergessen, wurde aber über meine Intuition weiter „informiert“ – ohne eine direkte Stimme zu hören. Im Nachhinein weiß ich, dass Erzengel Gabriel und der aufgestiegene Meister Saint Germain immer an meiner Seite waren – und das nicht nur in diesem Leben, sondern auch in anderen. Ich habe anscheinend durchaus Erfahrungen aus den Mysterienschulen von Saint Germain. Was ich heute mache, ist die Frucht aus dieser geistigen Schulung. Als ich älter wurde, arbeitete ich als Journalistin und umgab mich mit sehr intellektuellen Menschen. Trotzdem interessierte ich mich für Engel und nutzte Bücher und Karten, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Als erstes nahm ich einen Schutzengel wahr, der mich begleitete. Es war ein Prozess: Die Engel haben mich in Liebe geführt – immer soweit, wie ich es vertrug. Irgendwann mit Anfang 40 meldete sich Engel Gabriel in einer Meditation. Er gab mir ganz konkrete Hinweise, was ich machen kann, um mich besser zu entwickeln und mein Leben leichter zu gestalten. Es war eine schwierige Zeit mit einer Trennung und schulischen Herausforderungen von Seiten meines Sohnes. Ich stellte eine Frage im Geiste und es gab immer eine direkte Antwort, wie ich dieses Problem meistern könnte. Dann trat Saint Germain in einer Meditation in mein Leben und offenbarte mir, dass er schon lange an meiner Seite sei und nicht erst in diesem Leben – wir kennen uns schon aus der Zeit, in der er als Diplomat am französischen Hof vor 250 Jahren war. Er hat mir auch Bilder dazu gezeigt, wie ich z.B. in einem aufgeplusterten, pompösen Kleid neben ihm stand.


Woher wissen Sie, ob es Erzengel Michael oder Saint Germain ist?

Zum einen sind es innere Bilder und dann gibt es ja auch offizielle Bilder aus dem Mittelalter. Über St. Germain gibt es sogar Biographien, die bebildert sind und diese Bilder habe ich in meinem geistigen Auge wieder erkannt – er in Pluderhosen und mit einem Zopf. Ich habe ihn dann schon gefragt, ob er es denn sei und er hat sich galant vorgestellt und es bestätigt. Im Jahre 2001 trat dann Kryon in mein Leben. Auf einem Fest klopfte mir eine Dame auf die Schulter und sagte: „Ich habe hier ein Buch für Sie. Es wird Ihnen gut tun.“ Dann verschwand sie im Gewühl. In der Hand hielt ich das erste Buch von Kryon, das der Amerikaner Lee Caroll veröffentlicht hatte. Dadurch, dass ich schon Bücher über Channeling gelesen hatte, war mir das Phänomen bekannt, aber Kryon kannte ich nicht. Und während ich dieses Buch las, wuchs in mir das Bedürfnis, mit ihm Kontakt aufzunehmen und auf einmal stand er in meinem Geiste vor mir und sagte: „Ich bin Kryon und würde mich sehr freuen, wenn du dir mehr Zeit für mich nehmen würdest.“ Am Anfang erzählte er nicht, was er eigentlich mit mir vorhatte, sondern arbeitete mit mir, indem er mir Bilder aus verschiedenen alten Leben zeigte – eine Art Reinkarnationstherapie. So konnte ich erkennen, was ich noch für Altlasten mit mir rumtrage, aber andererseits offenbarte er mir auch meine besonderen Fähigkeiten. In mehreren früheren Inkarnationen arbeitete ich schon als Medium und hatte Kontakte zur geistigen Welt und zu anderen Planeten. Nach einem Jahr fragte Kryon mich dann, ob ich Lust hätte, mit ihm zu arbeiten, indem ich Bücher schreibe und Vorträge und Seminare anbiete. Auf meinen Einwand, das es doch alles schon gäbe, antwortete er, dass ich erstens eine Frau sei und dass Europa sich doch sehr von Amerika unterscheidet. Außerdem hätte ich mich auf der anderen Seite des Schleiers mit ihm für diese Arbeit verabredet – ob ich jetzt bereit sei, sie anzunehmen. Und obwohl ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie ich ein Publikum erreichen sollte, halfen viele kleine und große „Zufälle“, dass ich auf einmal Vorträge und Seminare an den unterschiedlichsten Stellen in Deutschland anbot, die gut besucht wurden. Auch das erste Buch habe ich sehr schnell geschrieben – ich war ja Journalistin und damit gewohnt zu schreiben – und auch schnell zu schreiben.


Kryon hat ja mehrere Kanäle, durch die er spricht. Inwieweit spielt der Mensch als Individuum eine Rolle?

Ich glaube, dass meine Fertigkeiten in diesem Leben – zum einen, dass ich als Journalistin Formulierungsgeschick mitbringe und zum anderen, dass ich in der Lage bin, vor einem größeren Publikum zu sprechen – förderlich sind, um die Botschaften weiter zu geben. Es ist ja meine Wortwahl. Ich bekomme lediglich Gedanken und wähle dann meine Formulierungen und die sind geprägt durch meine Erziehung. Lee Caroll hat als Amerikaner, als Ingenieur und als Mann einen ganz anderen Hintergrund als ich, so dass er über ganz andere Themen sprechen kann. Als Frau bediene ich auch die weibliche, nährende und liebende Energie, die meine Worte für seine Botschaften einfach mittragen.


Könnten Sie auch Botschaften über Themen channeln, von denen Sie keine Ahnung haben?

Ja, das geht durchaus. Neulich hatte ich eine Einzelsitzung mit einem Physiker, der ein physikalisches Problem lösen wollte. Da bekam ich dann innere Bilder, die ich durchaus in dem Moment verständlich ausdrücken konnte, aber heute kann ich Ihnen nicht mehr sagen, was ich dem Physiker alles erzählte. Wenn der Kanal klar und rein ist, geht alles.


War Kryon mal inkarniert?

Nein – er ist eine reine Engelwesenheit. Er kommt von weit her, aus einem anderen Universum, und er ist eine Dienstseele, wie er es ausdrückt. Außerdem sagt er, dass er kein Individuum, sondern eine Gruppe ist. Kryon ist der passende Schwingungsname für diese Gruppe. Der Hauptfaktor dieser Gruppe ist der „Magnetische Meister“. Im August 1987 gab es die „Harmonische Konvergenz“, das ist eine Zusammenkunft von solaren, galaktischen und universellen Zyklen, die alle zusammen abliefen. Eine Möglichkeit für die Erde, sich einem neuen Weg des Sonnensystems anzuschließen. Dafür hat der Magnetische Meister das Magnetgitter der Erde von 1989 bis 2002 neu ausgerichtet, damit mehr galaktisches Licht zur Erde strömen kann – eine Voraussetzung für das Erwachen der Menschheit. Wer mehr darüber wissen möchte, findet im Internet genug Infos.


Hat Kryon sich zu den Veränderungen, die 2012 stattfinden sollen, geäußert?

Ja, er sagt, dass die Voraussagen der alten Kulturen wie die Mayas, die Dogan in Afrika oder die Inkas begründet sind. Die Erde hat einen Zyklus von ca. 26.000 Jahren, der seit Millionen von Jahren existiert. Heute geht es darum, dass die Menschheit unbewusst ist und langsam in die Bewusstheit wächst. Man spricht auch vom Wassermannzeitalter: Das ist das bewusste Zeitalter der Menschen, wo sie erkennen, wer sie wirklich sind. Durch die harmonische Konvergenz 1987 sind verschiedene Zyklen abgelaufen, wo klar wurde, dass sich das Sonnensystem verändert. Vorher war aber nicht sicher, ob die Erde es schaffen würde, diese Veränderung des Sonnensystems – diesen Aufstieg – mitzumachen. Das konnten die Mayas nicht voraussehen. Sie wussten lediglich, dass es einen Zykluswechsel geben wird. Zu dieser Konvergenz wurden die Schwingungen der Erde gemessen und man hat festgestellt, dass sie sich erhöht haben und so war die Erde bereit für den Aufstieg mit dem gesamten Sonnensystem. Sonst hätte sie sich „drittdimensional“ verabschiedet. Die Erde ist ja mehrdimensional, insofern kann sie nicht sterben – genauso wie eine Seele nicht stirbt. Aber der irdische, drittdimensionale Körper der Erde wäre zerstört worden. Was das konkrete Datum von 2012 betrifft, meint Kryon, dass die Erde keine apokalyptischen Zustände erfahren wird, sondern dass – im Gegenteil – nichts Spektakuläres geschieht. Durch den Aufstieg der Erde mit dem Sonnensystem hat ein Prozess begonnen, der seine Zeit dauert. Dabei könnte es durchaus passieren, wenn eine große Anzahl von Menschen zu einem bewussten Seinszustand erwachen, dass mehr Frieden in Kriegsgebieten einkehrt, auch zum 21.12.2012. Die Menschen haben es in der Hand, wie sich ihre Zukunft gestaltet. Je mehr Menschen ihrer Angst Raum geben, umso niedriger die Schwingung. Je mehr Menschen ihre eigene Schwingung erhöhen, indem sie Liebe und Vertrauen nähren, desto höher schwingt die Erde. Der Mensch bestimmt mit seinem Denken und mit seinem Bewusstsein, was auf der Erde passiert.


Es gibt Stimmen, dass Kryon gar nicht mehr „online“ ist.

Das kann ich nicht bestätigen. Auch 2002 gab es ähnliche Gerüchte, als die Ausrichtung des Magnetgitters beendet war. Da hat sich ein Teil der Gruppe, der diese Arbeit übernommen hatte, verabschiedet. Aber der Kern von Kryon ist hier geblieben und betreut weiterhin die Menschheit. Die wichtigen Jahre stehen uns ja noch bevor – jetzt brauchen wir Informationen. Warten Sie, Kryon meldet sich gerade: „Ich bin in tiefer Liebe gekommen, begrüße euch aufs Herzlichste und habe mich in diese Runde eingeklinkt. Das ist etwas, was der Mensch nicht verstehen kann, weil er denkt, wieso weiß Kryon, wann wie wo was stattfindet. Ich weiß es einfach, weil ich mit dem Feld verbunden bin. Ich bin multidimensional, ich kann sofort sehen, wo ich gebraucht werde und dann kann die Gruppe Kryon reagieren. Das ist ein zeitloses Konzept, was einfach da ist und was man nicht erschaffen muss. Da der Mensch multidimensional ist und ich es auch bin, bin ich immer in Verbindung. Dafür braucht es keine zeitliche Begegnung und ich bin selbstverständlich weiterhin hier auf der Erde und um die Erde herum – wie immer ihr das sehen wollt. Wir werden so lange da sein, wie die Menschheit uns braucht. In Liebe zu euch bin ich, Kryon.“


Kann sich jeder mit Kryon verbinden?

Natürlich! Das ist mein Hauptanliegen in meinen Seminaren. Ich mache immer wieder kleine geistige Reisen und stellen den Menschen z.B. auch Erzengel Michael oder ihr eigenes höheres Selbst im Geiste vor, damit sie in den Kontakt kommen. Und wenn man übt, in diese Schwingung zu kommen, dann kann man bei Problemen auch Fragen stellen und Antworten erhalten.


Als ich einmal bei einem Ihrer Vorträge war, fiel es mir in dem Moment leicht – vielleicht, weil sich ja auch ein Feld aufbaut, wenn so viele Menschen „reisen“. Aber zu Hause ist wieder „Funkstille“.


Ja, man muss es üben. Unterstützen lässt sich die Arbeit mit einer CD von Kryon. In dem Moment, wo man die CD anstellt, ist die Energie wieder da. Das ist Multidimensionalität.


Ich danke Ihnen und Kryon für das schöne Gespräch.

Hörtipp: Barbara Bessen: Kryon – ein Kurs in Liebe – geführte Meditationen zur energetischen Reinigung und Herzöffnung, Hans-Nietsch-Verlag


Weitere Informationen werden im Archiv nicht angezeigt.