aktuelle Seite: ARCHIV   
Jahr:
2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 |

Ausgabe Dezember 2009
Meditation - in der Ruhe sein
Eine Übungsanleitung
von Lutz Wilde


Diese einfache Zwei-Minuten-Übung erlaubt Ihnen, aus dem Denken der Gedanken herauszukommen. Sie sind in Ihrer Eigenverantwortlichkeit nicht dafür verantwortlich, welche Gedanken zu Ihnen kommen. Sie sind aber dafür verantwortlich, welche Gedanken Sie auf

art291215
Stellen Sie zuvor sicher, dass Sie in der Zeit Ihrer Meditation ungestört sind. Vielleicht wollen Sie Ihr Handy, Telefon oder Ihre Hausklingel ausstellen. Bereiten Sie Ihren Meditationsplatz vor – so wie er sich für Sie gut anfühlt. Vielleicht möchten Sie Kerzen anzünden und/oder ein Räucherstäbchen glimmen lassen. Bevorzugen Sie die Klarheit der Einfachheit? Dann legen Sie die Gegenstände in Ihrer Umgebung beiseite.


Nehmen Sie eine bequeme und aufrechte Körperhaltung ein. Achten Sie darauf, dass insbesondere der Rücken gerade ist, so dass die Energien in Ihrem Inneren ungehindert fließen können. Lehnen Sie sich lieber an und haben dabei eine aufrechte Haltung, als dass Sie frei oder krumm sitzen.


Dann schließen Sie Ihre Augen. Ich gehe an dieser Stelle zum „du“ über, weil die Seele kein „Sie“ kennt. Wiederholen Sie die Anweisungen in der „Ich“ Form.


Spüre dich, lass‘ dir Zeit. (Ich spüre mich. Ich lasse mir Zeit.). Nimm wahr und fühle in dich. Fühle, wie du atmest. Nimm es einfach wahr. Dabei gibt es nichts zu verändern, nichts zu tun.


Einfach nur atmen und wahrnehmen.


Wenn Gedanken, Gefühle oder Körperempfindungen in dein Bewusstsein kommen, so nimm sie wahr und kehre dann mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Atem zurück. So können die Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen wie Wolken am Himmel kommen und gehen, und du bist da, nimmst wahr und beobachtest deinen Atem.


Erinnere dich: es gibt nichts zu tun. Einfach nur atmen und wahrnehmen. Erlaube dir, ruhig zu werden. Lass gehen, was dich daran hindert, ruhig zu sein und wahrzunehmen. Erinnere dich: es gibt nichts zu tun. Einfach nur atmen und wahrnehmen.


Und dann fühle wieder deinen Körper, spüre ihn. Atme tief ein und öffne mit dem Ausatmen deine Augen.

Dr. Lutz Wilde hat diese Art des Meditierens in der Mysterienschule ARDET gelernt, in der er seit 2003 seinen Priester- und Meisterweg beschreitet. Inzwischen unterrichtet er selber und leitet Menschen auf ihrem Priester-/Meisterweg.


Weitere Informationen werden im Archiv nicht angezeigt.