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Ausgabe September 2009
Die Kunst zu vertrauen

Dr. Eric Pearl ist eigentlich Chiropraktiker, aber das Leben hatte etwas anderes mit ihm vor. Vor einigen Jahren hat er auf der Basis seiner Erfahrungen „The Reconnection“ entwickelt. Was sich dahinter verbirgt, enthüllt Angela Frosien im Gespräch mit H.

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KGS: Reconnection heißt übersetzt Rückverbindung. Womit?

Angela Frosien: Mit unserer ursprünglichen Ganzheit, mit der Urmatrix oder der Blaupause. Eric Pearl sagt, dass viele Menschen die Verbindung zu ihrem eigentlichen Sein verloren haben. Und weil wir uns hauptsächlich auf unseren Verstand verlassen, sind uns andere Fähigkeiten verloren gegangen.
Es gibt eine schöne Passage in dem ersten Band von Harry Potter, wo der – über Zauberfähigkeiten verfügende – Vater von Ron Harry über die Welt der Muggels ausfragt und Harry ihm von der Erfindung des Telefons erzählt. Die Reaktion von Rons Vater war: „Was haben die Menschen sich nicht alles ausgedacht, um nicht mehr telepatisch kommunizieren zu müssen.“ Wir alle haben Fähigkeiten, die über die fünf Sinne hinaus ragen, aber wir nutzen sie nicht bzw. wissen nicht, wie wir sie aktivieren können. Die Meridianlinien unseres Körpers waren ursprünglich mit den Gitternetzlinien verbunden, die unseren Planeten umgeben. Mit „The Reconnection“ wird diese Verbindung wieder hergestellt.


Wie sieht das praktisch aus?

Indem man mit dieser Energie Kontakt aufnimmt. Diese Wechselwirkung kann nur stattfinden, wenn man den Kopf ausschaltet, bereit ist über Grenzen des eigenen Denkens hinauszugehen und ins Fühlen kommt. Das Motto bei der Ausbildung ist: Fühlen, Finden und Ausdehnen der Energie.


Was ist die Kunst?

The Reconnection verfügt über keine Techniken, sondern die Kunst besteht darin, sich in das Energiefeld eines anderen Menschen einzufühlen. Dazu ist eines unabdingbar notwendig: Mein Vertrauen! Ich verbinde mich mit der Energie, trete in eine Wechselwirkung und werde dadurch zum Kanal. Dann gebe ich Impulse und dadurch entstehen bei dem Klienten gewissermaßen neue Rezeptoren, die die Aufnahme der Energie ermöglichen.
Diese Rezeptoren bleiben ein Leben lang erhalten, nachdem man „The Reconnection“ einmal erhalten hat. In der Sitzung entsteht ein Kontakt der Energiefelder. Eric Pearl sagt, dass eine Art Restrukturierung der DNS stattfindet. Die DNS ist die übergeordnete Instanz, die sämtliche Zellvorgänge im Körper steuert und wenn auf dieser Ebene Umstrukturierungen stattfinden, hat das natürlich Auswirkungen auf der körperlichen Ebene. Das Ergebnis ist, dass ein Gleichgewicht wieder hergestellt wird.


Mit welchen „Anliegen“ kommen die Menschen zu Ihnen?

Es sind weniger körperliche als vielmehr alltägliche Probleme, in dem Sinne, dass den Menschen das Leben schwer fällt oder sie es als anstrengend empfinden oder das Gefühl haben, nicht richtig voran zu kommen. Wenn jemand körperliche Beschwerden hat, ist es sinnvoll, mit einer „Reconnective Healing Sitzung“ anzufangen, um die Energie wieder ins Fließen zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.


Wie viele Sitzungen sind denn notwendig?

In der Regel gebe ich ein bis drei „Reconnecive Healing-Sitzungen“, um auf der körperlichen Ebene eine Balance herzustellen. Für „The Reconnection“ braucht es immer zwei Sitzungen und damit bekommt derjenige quasi ein Upgrade seiner Software, ohne dass es später einer „Auffrischung“ bedarf.


Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen mit Reconnection?

Mein Leben hat sich seit der Erfahrung um 360° gedreht. Ich bin aus einem anstrengenden Unternehmerleben völlig ausgestiegen und habe alles verändert. Heute gebe ich diese Sitzungen und bin einfach glücklich.


Darf ich es mal ausprobieren?

Gerne. Dazu legen Sie sich auf die Massageliege und schließen einfach die Augen. Ich werde nicht Ihren Körper berühren, sondern meine Hände sich ihren Weg in Ihrem Energiefeld suchen lassen.

Eine persönliche Reconnective Healing Sitzung
Obwohl ich jetzt schon einige Erfahrungen mit energetischen Heilimpulsen gesammelt habe, bleibt nach wie vor eine skeptische Haltung.
Werde ich etwas spüren, gibt es überhaupt etwas Wahrnehmbares und wenn ja, wie fühlt sich das an? Ich lege mich auf die Massageliege und komme so gut wie möglich an diesem Ort an. Und dann geht es los – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Die Sitzung beginnt am Kopfbereich und von Anfang an spüre ich nicht etwa eine zarte Ahnung, sondern eine unglaubliche Kraft, die da in meinem Energiefeld „gärtnert“: Sie harkt, jätet, zupft Unkraut und wässert mit einem sanften Sprenger. Es fühlt sich an wie eine Ganzkörpermassage in einem sehr präsenten, aber nicht sichtbaren Raum, der meinen physischen Körper umgibt. Und auch im Nachhinein bleibt die Wahrnehmung dieses Raumes präsent.

Ich bin beeindruckt.

Buchtipp: Dr. Eric Pearl "Reconnection", ISBN 978-3-86728-028-0, Koha Verlag


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