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Ausgabe Juli 2009
Reiki

Ein alter Weg zur Aktivierung universaler Lebenskraft - von Barbara Simonsohn

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Ein Japaner namens Dr. Mikao Usui, der vor etwa 150 Jahren in Japan lebte und wirkte, entdeckte und praktizierte Reiki erstmals in der heutigen Form. Hawayo Takata brachte es dann in den siebziger Jahren erstmals in den Westen. Doch ursprünglich kommt Reiki nicht aus Japan, sondern sehr wahrscheinlich aus dem Bereich Nordindiens und Tibets. Es handelt sich dabei um ein sehr altes Energieheilungssystem, das auch ganz gezielt mit der Kraft von Symbolen arbeitet.
Als ich Reiki vor mehr als 20 Jahren in der Findhorn-Gemeinschaft von Gary Samer kennen lernte, stellte ich fest, dass ich wesentlich weniger Schlaf brauchte. Ich komme jetzt mit 5 bis 6 Stunden statt früher bis zu 10 Stunden aus, und bin ausgeruht und munter. Leerlaufphasen und „tote Punkte“ kenne ich nicht mehr. Einschlaf- und Durchschlafprobleme sind verschwunden, und ich werde fast nie mehr krank. Wo ich früher zwei bis drei Erkältungen in einem Winter hatte, habe ich jetzt nur alle zwei bis drei Jahre eine Grippe oder einen Schnupfen. Ich kann mit Stress viel besser umgehen und bin trotz meiner Dreifachbelastung – zwei Kinder, Haushalt, berufstätig – fast immer guter Dinge.
In einem Einstimmungs- oder Einweihungsprozess wird der Teilnehmer eines I.Grad-Reiki-Seminars von einem kompetenten Reiki-Lehrer in universale Energie eingestimmt und seine Chakren harmonisch entwickelt. Der Reiki-Lehrer sollte möglichst alle sieben Grade haben und direkt von einem Lehrer, der von Hawayo Takata ausgebildet wurde, eingestimmt, oder zumindest nah an diesem Ursprung sein. Hawaya Takata ist die von allen Reiki-Richtungen anerkannte Nachfolgerin von Dr. Usui. Allein durch Handauflegen kann der Seminar-Absolvent in Zukunft universale Energie, die immer unterstützend und harmonisierend wirkt, anwenden. Universale Energie ist die kraftvollste Energie im Universum und steht immer in Einklang mit den wirklichen Bedürfnissen des Empfängers.
Die Verbindung zu universaler Energie geht nie wieder verloren. Das erfährt man im I. Grad-Seminar. Außerdem lernt man in diesem Seminar auch, wie man sich selbst, andere, Tiere und Pflanzen behandelt. Vor allem ist Reiki eine Selbsthilfe-Methode. Es gibt vier Positionen am Kopf, vier auf der Vorderseite und vier auf dem Rücken, so dass man auch sagt: „Jeder, der bis vier zählen kann, kann erfolgreich ein Reikiseminar absolvieren.“
Reiki hilft bei kleinen Verletzungen im Haushalt oder auf der Reise, zum Beispiel, wenn man sich in den Finger schneidet oder sich an etwas Heißem verbrennt. Man hat seine „Hausapotheke“ sozusagen immer bei sich, ob bei Nasenbluten, kleinen Unfällen, Bauchschmerzen oder Verstauchungen. Heilungsprozesse werden gefördert, und es braucht bei Verbrennungen zum Beispiel gar nicht zu Brandblasen kommen, wenn gleich Reiki praktiziert wird.
Mit dem zweiten Grad kann man diese universale Energie auch fernschicken. Mein Großvater wurde 105 und war, wohl auch dank der Fernenergie, die ihm meine Schwester und ich regelmäßig schickten, bis zuletzt körperlich und geistig fit. Diese Energie kann man auch für Vorträge, Prüfungen und Operationen nutzen. Wir lernen im II. Grad eine Technik, universale Energie jenseits von Zeit und Raum auszurichten, und können energetisch sogar unsere Vergangenheit aufarbeiten und Energie in die Zukunft schicken. Damit können wir alte negative Erlebnisse heilen, Licht in die Dämmerung unserer Zukunft bringen, und immer mehr „ganz entspannt im Hier und Jetzt“ sein.
Die weiteren höheren Grade erweitern jeweils unsere Kapazität, mit Lichtenergie zu arbeiten, und wir lernen neue Techniken - wie Einstimmungen im IIIA-Grad - oder weitere der insgesamt sieben Symbole und ihre Anwendung. Dabei wird die Energie eines der Chakren - im III. Grad das Solar-Plexus-Zentrum, im IV. Grad das Herzchakra, im V. Grad das Halschakra besonders aktiviert.
Der V. Grad lässt uns diese Liebe immer mehr im Alltag leben, der VI.Grad öffnet uns für die innere Schau, und der VII. Grad stärkt unsere Verbindung zu göttlicher Energie und erinnert uns jede Minute an unsere hohe Verantwortung anderen und der Erde gegenüber.
Die Autorin Barbara Simonsohn hat den 7. Grad und unterrichtet alle sieben Grade des authentische Reiki nach Dr. Barbara Ray und Gary Samer seit mehr als 18 Jahren im In- und Ausland.



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