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Ausgabe Mai 2009
Sogyal Rinpoche

Sogyal Rinpoche ist ein international bekannter buddhistischer Lehrer. Er lehrt international und ist der Autor des spirituellen Klassikers „Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“. Ein Portrait von Jana Biedka

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Sogyal Rinpoche wurde in Kham im Osten Tibets geboren und schon in jungen Jahren als Inkarnation des großen Meisters, Visionärs und Heiligen Tertön Sogyal Lerab Lingpa (1856-1926) erkannt. Er erhielt die traditionelle Ausbildung eines tibetischen Lamas unter der Leitung von Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö, einem der herausragenden spirituellen Meister des 20sten Jahrhunderts, der Rinpoche wie seinen eigenen Sohn aufzog.


1971 ging Rinpoche nach England, wo er eine westliche Ausbildung erhielt und an der Cambridge-Universität vergleichende Religionswissenschaften studierte. Später setzte er sein Studium bei zahlreichen anderen großen Meistern aller Schulen des tibetischen Buddhismus fort, speziell bei Kyabje Dudjom Rinpoche und Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche. Anfangs als Übersetzer und Assistent dieser Meister und dann selbst lehrend, bereiste er viele Länder. Anhand seiner Beobachtungen der tatsächlichen Lebensverhältnisse bemüht er sich um eine für moderne Menschen relevante Übersetzung und Umsetzung der Lehren, wobei er deren universelle Botschaft hervorhebt, ohne dass sie dadurch an Authentizität, Klarheit und Kraft verlieren.
Daraus entwickelte sich Sogyal Rinpoches einzigartiger Lehrstil. Seine Fähigkeit, die Lehren mit dem modernen Leben in Einklang zu bringen, kommt in seinem bahnbrechenden „Tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben“ sehr lebendig zum Ausdruck, das bislang eine Auflage von über zwei Millionen Exemplaren erreichte und in 31 Sprachen und 56 Ländern erschienen ist.
Sogyal Rinpoche lehrt mittlerweile seit über 30 Jahren und besucht weiterhin regelmäßig Europa, Amerika, Australien und Asien, wo er auf seinen Retreats und Belehrungsreisen Tausende von Menschen erreicht.
Außerdem ist Sogyal Rinpoche ein häufiger Redner auf wichtigen Konferenzen zu allen Themen der Gesellschaft, wie zum Beispiel Medizin und Heilung, in Universitäten und Bildungsstätten, bei interreligiösen Dialogen, für Friedensbewegungen und Gewaltlosigkeit, in der Welt der Wirtschaft und des Managements sowie im Bereich der Sterbebegleitung und Hospizarbeit.
Sogyal Rinpoche ist der Begründer und spirituelle Leiter von Rigpa, einem internationalen Netzwerk aus buddhistischen Zentren und Gruppen. Rigpa hat zum Ziel, die tibetisch-buddhistische Tradition vollkommen authentisch zu präsentieren und sie gleichzeitig so weit wie möglich auf das Leben und die Bedürfnisse der Menschen in der modernen Welt abzustimmen. Rigpa ist offen für alle Schulen und Traditionen der buddhistischen Weisheit und bietet unter der Schirmherrschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama all jenen, die den buddhistischen Lehren folgen, einen vollständigen Studien- und Praxispfad an sowie eine Umgebung, in der sie die Lehren in ihrer Vollständigkeit erforschen und erfahren können.


Sogyal Rinpoche in Berlin

Sogyal Rinpoche hat seit drei Jahren keinen öffentlichen Vortrag in Deutschland mehr gehalten, da er sich stark der Leitung des in Südfrankreich stattfindenden Drei-Jahres-Retreats widmet - daher kaum öffentliche Vorträge hält. Doch am 20. Mai besteht die seltene und wertvolle Gelegenheit, Sogyal Rinpoche zu begegnen. Er hält in der Urania einen Vortrag und anschließend ein viertägiges Seminar im Rigpa-Zentrum. Beide Veranstaltungen widmen sich dem Thema: „Frieden und Stabilität finden durch die tiefgründige Methode, die Natur des Geistes offenbar werden zu lassen.“



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