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Ausgabe Mai 2009
Natürliche Ernährung

Ernährung ist grundlegend für das körperliche Wohlbefinden. Die Ernährungsberaterin Christine Surbala Borucki stellt uns ihre 6 goldenen Regeln vor.

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Die Natur ist ausgesprochen vielfältig, auch die des Menschen. In der chinesischen und der ayurvedischen Ernährungslehre wird die Verschiedenheit der einzelnen Menschen entsprechend berücksichtigt. Welche allgemeinen Ernährungsregeln können für alle gelten?


Sicher folgende: Obst lieber morgens und vor dem Essen, da es so bekömmlicher ist. Alle Lebensmittel sollten möglichst bio, möglichst frisch bzw. reif genossen werden. Alles schön der Reihe nach essen, nicht zu viel durcheinander. Nicht dauernd essen, sondern möglichst zu gemeinschaftlichen Mahlzeiten. Und immer wichtig: viel trinken, besonders Wasser.


Die 6 goldenen Regeln natürlich gesunder Ernährung:


Achten Sie auf Ihr Wohlgefühl!

Dieser Tipp schließt die folgenden ein: Magen und Darm benötigen eine gewisse Entspanntheit, um die Nahrung verdauen und Giftstoffe ausscheiden zu können.


Gönnen Sie sich Zeit und eine ruhige Athmosphere zum Speisen!

In den letzten Jahren wurde viel über Säuren und Basen geschrieben. Der Säureproduzent Nr.1 ist Stress. Also erst mal tief durchatmen, auch wenn objektiv wenig Zeit da ist.


Bitte nicht hungern!

Denn das fördert Heißhungerattacken und im Anschluss Verdauungsbeschwerden.
Essen Sie sich angenehm satt, so dass Sie sich noch leicht und wohl fühlen.


Essen Sie, was Ihnen schmeckt!

Quälen Sie sich nicht mit rigiden Ernährungsregeln. Entspannen Sie sich lieber und versuchen Sie herauszufinden, welche gesunden Nahrungsmittel Ihnen jetzt schmecken und Sie satt machen können.


Beachten Sie auch die Thermik der Speisen und Getränke!

Wenn Sie schnell fieren, essen Sie warm! In der chinesischen Ernährungslehre wird sehr auf die thermische (wärmende oder kühlende) Eigenschaft von Nahrungsmitteln geachtet, was sehr von Vorteil sein kann, vor allem in den kühleren Regionen, in denen wir beheimatet sind.


Vertrauen Sie Ihrem Körper!

Der Körper weiß meistens, was gut für ihn ist, aber dazu muss er die Gelegenheit haben zu sprechen.
Ausreichend körperliche Bewegung und Seelennahrung sind notwendig, damit die Ernährung nicht kompensatorisch wirksam, sondern echte Nahrung sein kann.


Christine Surbala Borucki ist Heilpraktikerin, Integrative Systemische Therapeutin für Systemische Aufstellungen und Traumatherapie. Sie gibt auch Beratung bei chaotischem Essverhalten und individuelles Ernährungscoaching.

Weitere Information: www.christine-borucki.de


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