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Ausgabe April 2009
Willkommen in der Zukunft

Willkommen in der vierten Dimension

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Wie schaffe ich es, meinen eigenen Genius zu erschließen? „Evokation“ ist eine Bild-Klang-Installation, die sowohl für Entspannungseffekte genutzt werden kann als auch für Veränderungen von Bewusstseinsprozessen. Evokation unterstützt die Fähigkeit des Menschen, bewusst die eigene Realität zu steuern. Haidrun Schäfer von KGS Berlin sprach mit dem Erfinder Peter Heindl.

KGS H.S.: Ich bin hier, um Ihre Installation "Evokation" kennen zu lernen. Fangen wir mit dem Aufbau und der Bedeutung des Namens an.

Peter Heindl: Evokation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "hervorbringen". Mein Ziel als Persönlichkeitstrainer war und ist es, Menschen in Kontakt mit ihren optimalen Fähigkeiten zu bringen. Evokation ist eine Installation, bei der der Betrachter über die Stimulation der Augen mit der Farbe von reinem Gold und der Ohren über spezielle Lautsprecher mit speziellen Klängen eine Bewusstseinserweiterung erfahren kann, indem er selber einen Kontakt mit der vierten Dimension aufnimmt.


Wieso sollte man Kontakt mit der vierten Dimension aufnehmen?

Von dort aus hat man eine Art Zugriff auf die drei unteren Dimensionen und kann Einfluss auf zentrale Steuerungssysteme unseres Bewusstseins nehmen. Normalerweise bewegen wir uns mit Hilfe unseres Verstandes durch das Leben. Aber der hat Grenzen und diese Grenzen gilt es zu überschreiten, wenn wir Zugang zu unserem eigenen Genius haben wollen. Als Persönlichkeitstrainer beobachtete ich, dass - obwohl die meisten Klienten sehr motiviert und durchaus an Veränderungsprozessen interessiert waren - es immer wieder einen Mechanismus gab, der sie von wirklichen Erfolgen abhielt. Es lag also nicht an der Motivation, sondern es musste einen anderen Grund geben und den galt es aufzuspüren. Die Suche danach hat 20 Jahre in Anspruch genommen und Evokation ist das Ergebnis - eine Installation, die über die Jahre gewachsen ist und wo sich ein Baustein an den nächsten fügte. Nicht umsonst handelt es sich um reines Gold und nicht umsonst vermitteln die Lautsprecher die Töne als eine stehende Welle und auch die Klänge sind nicht zufällig entstanden. Evokation ist die konsequente Beantwortung der Frage: Wie schaffe ich es, meinen eigenen Genius zu erschließen?


Der Benutzer geht also auf die Suche nach sich selbst?

Die Suche nach sich selbst ist eine Stufe zu niedrig gegriffen. Wer sich auf den Prozess der Evokation einlässt, fängt mit der Frage "Wer bin ich?" an und von da geht es erst richtig los. Der erste Schritt ist eine Bewusstwerdung und Nutzbarmachung der Eigenfrequenz. Die ist nicht mit dem Verstand benennbar, sondern die kann man nur erfühlen. Hier verlassen wir die Ebene des Denkens. Es geht also nicht mehr um Benennungen von Äußerlichkeiten wie Peter Heindl, Persönlichkeitscoach, Eigentümer von diesem oder jenem, sondern um die Seinsebene. Erst wenn ich erkenne, wer ich BIN, kann ich anziehen, was noch alles zu mir gehört.


Es geht also darum, eine Fühlkompetenz aufzubauen?

So ist es. Die Evokation übernimmt die Aufgabe, neben der Logik oder dem Verstand eine zweite Wahrnehmungskompetenz aufzubauen: das Fühlen. Mit Fühlen meine ich nicht eine schwammige Gefühlsduselei, sondern über das Fühlen kommen wir mit der Seinsebene in Kontakt. Es gibt die Erkenntnis der Quantenphysiker, die heißt: Wenn eine Quante - also ein Elementarteilchen der Materie - von A nach B möchte, d.h. eine Entscheidung treffen muss, dann untersucht die Quante alle möglichen Wege gleichzeitig in einer anderen Dimension von Zeit über das Fühlen. Ich habe versucht, diese Erkenntnis der Quantenphysik in den Alltag runterzubrechen: Was bedeutet das praktisch? Es geht darum, die Fähigkeit des Fühlens zu reaktivieren. Und diese Reaktivierung kann ich über eine eigens dafür komponierte Musik und die Vermittlung über besondere Lautsprecherboxen erreichen. Die Klänge werden als stehende Welle transportiert und treten somit in Resonanz mit dem Zellgedächtnis jeder Körperzelle. Sämtliche Zellen in unserem Körper sind mit einem Zellgedächtnis ausgestattet, das die Informationen speichert, mit denen wir sie bislang gefüttert haben. Über die Musik kann ich also Kontakt mit diesem Informationsspeicher aufnehmen und Veränderungen vornehmen.


Ist es egal, welche Töne durch die Lautsprecher geschickt werden?

Nach jahrelanger Forschung wurde mir klar, dass es nicht reicht, irgendeine Entspannungsmusik einzusetzen. Eines Tages, als ich mal wieder lange Zeit vor dem Goldbild saß, hatte ich plötzlich die Lösung. Es war wie ein Geistesblitz und ich sah das Bild der Musik nicht in Noten, sondern wie Klangfiguren oder Klangverläufe. Diese Verläufe habe ich aufgezeichnet und einem Solisten der Berliner Philharmoniker, Manfred Preiss, gezeigt und gefragt, ob er sich vorstellen könnte, was ich damit meine. Kurze Zeit später waren wir im Tonstudio und innerhalb von drei Nachmittagen haben wir drei CDs aufgenommen - es war richtig magisch.


Was ist das Besondere an der Musik?

Es ist eine de-konditionierende Musik, die das Zellgedächtnis anspricht und das auflöst, was mich hindert, in meine Genialität zu kommen. Es ist wie eine sanfte Reinigung durch Wasser: Wir füllen von oben reines Quellwasser in den Zellbereich, bis nach und nach sämtliche Verschmutzungen ausgespült wurden. Die Musik spürt in den Zellen die Barrieren auf, die einen daran hindern, die 100% Genialität zu leben.


Wie sind Sie auf die Farbe Gold gekommen?

Es war der Maler Yves Klein, der mich auf die Idee brache. Yves Klein hat sich mit der Monochromie der Farbe, also der Reinheit der Farbe beschäftigt. Er sagte: "Gold ist die Farbe, in dem das Selbst seiner Göttlichkeit gewahr wird." Das heißt, in dem Moment, wo ich die Farbe Gold betrachte, kann ich mich selbst erkennen. Genau danach hatte ich gesucht. Wichtig ist, dass es reines Gold ist. Yves Klein hat ein Bild mit dem reinen Goldton erschaffen und ich habe mir damals das Bild in einer Ausstellung oft angesehen. Wenn man ein rein goldenes Bild eine Zeitlang betrachtet, entsteht die Komplementärfarbe Blau. Yves Klein schreibt über Blau, dass es die Farbe des absoluten Anfanges ist. Wenn ich also die Farbe Gold betrachte, stellt das Gehirn automatisch die Farbe Blau her und damit die Frequenz des absoluten Anfanges. Quantenphysikalisch betrachtet, ist der absolute Anfang das Zeropointfield oder das Feld aller Möglichkeiten. Betrachten wir also Gold, stehen wir an der Poleposition und hier sind wir wieder in dem Feld des Fühlens. Als ich stundenlang so vor dem Goldbild von Yves Klein stand, wurde mir klar, dass etwas fehlte für das, was ich vorhatte: Um das Gold als magische Tür zur vierten Dimension zu nutzen, braucht es Zwischenräume. Das Gold ist wie ein Wächter vor dem Möglichkeitsfeld und über Zwischenräume könnte ich mich dorthin einloggen. Das war wieder so ein Geistesblitz. Außerdem wurde mir klar, dass das Gold keine glatte Fläche sein durfte. Ich begann also, Goldbilder herzustellen und mit jedem Bild offenbarte sich mir eine weitere Nuance von den Fähigkeiten von Gold. Dabei merke ich, wie wichtig es war, dass ich keine persönlichen Zielvorstellungen hatte, sondern dass ich der Materie Gold gehorchte. Diese Türmchen aus Blattgold, die Sie auf dem Bild sehen, sind rein handwerklich gar nicht machbar, wie mir viele Handwerker und Künstler attestiert haben. Auf jeden Fall ist damit eine Dreidimensionalität erreicht und durch die entstehenden Zwischenräume kann ich die vierte Dimension herstellen. Physikalisch betrachtet, braucht jede Dimension die darunter liegende, um sich selbst darzustellen. Ich brauche 2 D um 3 D herzustellen. Also brauche ich 3 D um 4 D herzustellen. Und in der vierten Dimension sind wir nicht mehr auf der Materie, sondern wir sehen fühlend in die Materie. In der vierten Dimension kommen wir in Kontakt mit dem Äon oder der Ewigkeit oder dem Licht oder dem Nichts - wie auch immer man diesen Raum bezeichnet. Gleichzeitig bleiben wir in unserem Körper präsent. Aber indem wir die Begrenzungen verlieren, können wir alles erschaffen, was wir wollen. Das Goldbild setzt also das Gehirn und den Geist in die Lage, dass man den vierten Raum herstellt. Übrigens ist bei allen Völker und Nationen das archetypische Wissen verankert, dass Gold die höchste Schwingung hat. Wenn man reines Gold betrachtet, öffnet sich bei allen Menschen der Geist. Man kann alte Schaltkreise löschen und genauso kann man neue konstruieren.


Was bewirkt Gold auf der körperlichen Ebene?

Auf der körperlichen Ebene hat Gold die Frequenz von höchster Heilheit und Harmonie. Dazu ein kleiner Exkurs. Als Menschen steuern wir unser Verhalten über Emotionen. Alle Emotionen entstehen im Gehirn. Wenn ich ein Verhalten ändern möchte, muss ich die Emotion, die das Verhalten motiviert, ändern. Und jeder Emotion geht ein Gedanke voraus. Unsere Gedanken geben elektromagnetische Impulse, die den Hypothalamus als Zentrale erreichen. Dieser wiederum entwirft ein Neuropeptid, also einen Botenstoff für die Emotion, die ich gerade möchte oder brauche. Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, warum Menschen ihr Verhalten nicht ändern können bzw. andere Emotionen kreieren, die sie besser für ihr jetziges Handeln unterstützen. Dabei ist mir aufgefallen, dass man von Peptiden durchaus abhängig werden kann. Wenn ich eine bestimmte Emotion über Jahre hinweg aktiviere, dann entsteht eine Abhängigkeit. Diese Abhängigkeit bewirkt, dass der Körper es vermeidet, statt des gewohnten Peptid ein neues Peptid - für eine neue Emotion, die ein neues Verhalten generieren würde - herzustellen, denn Abhängigkeit bedeutet Entzug bei Ausbleiben des Stoffes. Was das Körper-Geist-System auf keinen Fall zulässt, ist Chaos und wenn Entzug entstünde, gäbe es chaotische Zustände im Körper. Also wird eher das Peptid aktiviert, als ein neues kreiert, das eine andere Emotion und damit ein anderes Verhalten ermöglichen würde. Für mich war jetzt die Frage: Wie kann ich eine Verhaltensveränderung herbeiführen, ohne dass ein Entzug entsteht? Gold ist die Lösung, denn Gold hat die Frequenz von höchster Heilheit und Harmonie. Über die Augen gelangt ein elektromagnetischer Impuls an den Hypothalamus und der aktiviert sofort das Peptid von höchster Heilheit und Harmonie. Deshalb bewirkt das Betrachten von Gold ein Gefühl von Frieden und Vertrauen. Über das Gold schalte ich praktisch den Entzug aus. Unser Körper-Geist-System ist so organisiert, dass es immer nach Höherem strebt. Indem ich es mit Gold in Kontakt bringe, strebt es automatisch nach dieser hohen Frequenz.


Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist diese Kombination von Farbe und Klang notwendig, um Veränderungen bis auf die Zellebene vorzunehmen?

Richtig. Es war ein sehr langer Weg, bis ich verstanden hatte, dass beides parallel angeboten werden muss und nicht hintereinander. Mit dem Gold bedienen wir den mentalen Bereich und mit der Musik begeben wir uns in den Fühlbereich. Mit dieser Kombination können wir eigenständig Bewusstseinsprozesse in Gang setzten. Ich wollte etwas finden, wo man erstens nicht auf fremde Hilfe angewiesen ist, zweitens sollte es angenehm und drittens in den Alltag integrierbar sein - etwa so wie das tägliche Zähneputzen.


Kann ich mir eine Veränderung mental vornehmen? Kann ich z.B. sagen, ich möchte für das bevorstehende Bewerbungsgespräch ein forscheres Auftreten?

Im Prinzip ja. Wenn man generell etwas schüchtern ist oder wenn es daran liegt, dass man die "Anstrengung" gerne meidet, dann kann man alleine daran arbeiten. So, wie man sich vor einer wichtigen Verabredung äußerlich darauf vorbereitet - indem man sich etwas Vorteilhaftes anzieht, die Frauen sich schminken und die Männer die Schuhe putzen -, so kann man sich innerlich mit Evokation darauf vorbereiten. Ein anderer Fall ist, wenn das forsche Auftreten mit einem Kindheitstrauma behaftet ist. In diesem Fall sollte man die Entkoppelungshilfe in Anspruch nehmen.


Was meinen Sie mit Entkoppelungshilfe?

Es gibt sogenannte blinde Flecken. Damit sind chronische Zustände gemeint, die sich verselbständigt haben. Wenn wir im Laufe unseres Lebens bestimmte Gefühle oder Zustände immer wieder aktivieren, verfestigen die sich. Das kann auf der körperlichen Ebene ein Ziehen im Rücken oder Druck im Bauch sein. Auf der seelischen Ebene könnte Wehmut bei dem Klang von Kirchenglocken auftreten, weil wir ein bestimmtes Erlebnis damit verbinden. Die Möglichkeiten sind da sehr vielfältig. Das Problem ist, wenn Zustände chronisch werden, können wir sie nicht mehr bewusst wahrnehmen und steuern. Wir werden blind. Jede Emotion ist auf der körperlichen Ebene gespeichert und deshalb kann sie auch dort verändert werden. Mit Evokation ist es möglich, über das Bild und die Klänge und eine geführte Meditation das Problem im Körper zu lokalisieren und damit sichtbar zu machen. Anschließend ist es greifbar und damit veränderbar.


Was wäre ein konkretes Beispiel für die Lösung eines blinden Fleckes?

Ich habe mit einer Frau gearbeitet, die in ihrer Kindheit mehrmals von ihrem Großvater sexuell missbraucht wurde. Sie hatte bereits eine Therapie hinter sich, aber die Spannungen in ihrem Körper haben sich nicht gelöst. Als sie vor dem Goldbild saß und die Musik hörte, entstand vor ihrem Auge das Bild von einem Sarkophag. Um als Kind keine Verletzung zu erleiden, hatte sie sich damals völlig aus ihrem Körper gebeamt. Dazu musste sie den Körper versiegeln - daher das Bild des Sarkophags. Sie alleine war nicht in der Lage, sich aus dem Sarkophag zu befreien. Meine Unterstützung in diesem Fall bestand darin, dass sie sich eine Klappe vorstellen sollte, aus der sie rauskrabbeln konnte. Das hat funktioniert. Heute ist diese Dame wieder voller Lebensfreude und Energie.


Tasten wir uns mal in den Bereich Partnerschaft. Was kann Evokation bewirken, wenn ich in meiner Partnerschaft unzufrieden bin?

Ein grundsätzliches Missverständnis bei Liebesbeziehungen ist die Erwartung, dass der andere mir etwas geben soll. Wir gehen Partnerschaften ein, um eine innere Leere zu füllen. Aber um eine erfüllte Beziehung zu haben, muss man in erster Linie sich selbst lieben und achten und das tun die wenigsten. Insofern macht Evokation aus dem Frosch keinen Prinzen, aber aus Aschenputtel eine Prinzessin. In dem Moment, wo wir mit der Farbe Gold und den Klängen in Resonanz gehen und anfangen, uns kennen zu lernen, wächst automatisch die Liebe und Achtung zu sich selbst. Und wenn wir die ersten Stufen erklommen haben, kommt die Zentrifugalkraft des Wirbels in Bewegung: Je mehr Kenntnisse über sich selbst, desto größer wird der Respekt und die Eigenliebe. Und jetzt kommt das Gesetz "wie innen so außen" zum Einsatz und präsentiert mir im Alltag mehr und mehr Menschen, dir mir mit Achtung und Respekt begegnen. D.h. je mehr meine Sorgfalt mir gegenüber zunimmt, umso häufiger wird mir das Verhalten auch im außen begegnen. Ob sich der Partner ändert oder wir doch den Prinzen treffen, ist sekundär.


Kommen Menschen mit ihrer Vision in Kontakt?

Das war ja der ursprüngliche Grund für den Entwurf: die eigene Genialität. Worüber wir bisher gesprochen haben, waren die Voraussetzungen, um überhaupt die Genialität zu erreichen. Das waren Aufräumungsarbeiten, um sich betriebsbereit zu machen. Und dann geht die Arbeit los. In der Quantenphysik heißt es: "Ich als Beobachter steuere Materie" oder anders ausgedrückt "Ich bin der Erfinder meiner Realität". Mit Evokation steuere ich bewusst den Fokus.


Wie sieht der zeitliche Aufwand aus, wenn ich mich für diesen Weg entscheide?

Es kommt darauf an, was man will. Es gibt drei Stufen. Die erste Stufe ist der Wohlfühlaspekt, in dem man seine Zellen nach dem alltäglichen Stress auftankt - eine Rund-um-Erquickung. Die zweite Stufe beinhaltet ernsthafte Veränderungen und dann sollte man ein- oder zweiwöchig eine Session nehmen. Bei der dritten Stufe kann man Entkopplungsarbeiten wie bei der Dame mit dem Missbrauch in Angriff nehmen. Dafür haben wir eine Woche intensive Arbeit gebraucht und dann war es erledigt.


Wie kommt man mit seiner Vision in Kontakt?

Hierfür braucht man in der Regel etwas mehr Zeit, denn es geht darum, die Eigenfrequenz zu instrumentalisieren und das Zeropointfield bewusst zu beeinflussen: Wie bewirke ich die Kollision einer bestimmten Welle, um eine Emotion zu kreieren, die ich für die Bewältigung einer Aufgabe brauche, um erfolgreich zu sein?


Was ist Ihre Vision?

Ich möchte viele Menschen erreichen. Ein kleiner Schritt in die Richtung war eine Veranstaltung im Berliner Adlershof mit 500 Menschen. Auf der Bühne hatten wir drei Bilder und vier Lautsprecher installiert. Es war ein großer Erfolg. Meine Vision ist großflächig: Ich sehe Evokation als eine Art Wellnesszentren: Öffentliche Orte, zu denen die Menschen gehen, so wie sie eine Sauna besuchen. Zentren mit der Installation, mit Wandelgängen, Gastronomie und dem entsprechend angenehmen Rahmen. Die Musik besteht ja aus einer Triologie - es bräuchte also drei Räume, in denen 30-40 Menschen die Möglichkeit haben, vor der Goldwand zu sitzen und gleichzeitig die Musik zu hören.


Diese Vision können Sie aber nicht alleine stemmen. Wie wollen Sie das bewerkstelligen?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Natürlich ist es immer möglich, dass einzelne Menschen ihre Lebensqualität bereichern wollen und die Installation privat erwerben. Oder Hausgemeinschaften tun sich zusammen und statt einer Sauna leisten sie sich die Evokations-Installation. Aber mir geht es darum, dass Evokation einer breiten Masse von Menschen zugänglich wird. Für mich ist es auch nicht mehr eine Vision, sondern eine Notwendigkeit. Ich bin überzeugt, dass die Installation genau das leistet, was in Zukunft gefragt ist: Sie unterstützt die Persönlichkeit von Menschen, die Verantwortung für ihr Leben und Aufgaben übernehmen wollen. Und genau das braucht es im Moment dringender denn je. Wenn wir die Finanzkrise anschauen, stellen wir fest, dass alle vor einem Scherbenhaufen stehen und keiner weiß, wie es weitergehen soll. Klar ist nur: Nicht so wie vorher. Es braucht eine kräftige Kurskorrektur. Und es braucht fähige, kompetente Persönlichkeiten mit neuen Ideen. Ich bin sicher, die Ideen sind schon da, wir müssen sie nur hervorholen. Ich bin überzeugt, dass manche Menschen nur eine kurze Inspiration brauchen, um an ihr Potential zu kommen. Andere brauchen vielleicht länger. Wir leben in einer ungeheuer spannenden Zeit, in der Veränderungen notwendig sind. In den Medien taucht immer wieder der Ruf nach "mentalen Veränderungen" auf. Es geht nicht darum, das bisherige Verhalten zu verurteilen und Schuldzuweisungen zu machen. Es geht darum, in die Zukunft zu schauen und neue Wege zu beschreiten. Evokation ist ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck. Deswegen reicht es nicht, dass die Installation in den Wohnzimmern der Vorstandebenen von großen Konzernen steht. Ich möchte Evokation als Wellnesszentren allen Menschen möglich machen und dazu brauche ich Investoren, die von der Nachhaltigkeit dieses Konzeptes überzeugt sind und ihr Geld darin investieren wollen. Ich habe immer wieder Kunden, die aus anderen Bundesländern kommen und viel öfter die Evokation nutzen würden, wenn sie in ihrer Nähe wäre. Die Nachfrage und der Bedarf ist offensichtlich da. Zur Zeit wächst der Kontakt mit der Hahn-Group in der Schweiz, die ihrerseits ein Konzept entwickelt hat, das Menschen auf den Weg führt, der optimale Lebensqualität bietet. Sie gründen europa- und weltweit Institute, in denen Menschen Unterstützung finden, ihr Leben optimal zu verwalten und zwar in allen Bereichen, sei es Beruf, Privatleben mit sozialen Fragen, Finanzen oder Fitness. Die Zusammenarbeit mit dieser Hahn-Group ist optimal, denn was dieser Fragenkatalog offensichtlich macht, kann mit Evokation gelöst werden.


Ich bedanke mich, an dem Prozess der Verbreitung von Evokation beteiligt zu sein und wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ein persönliches Goldbad
Dagobert Duck hatte schon den richtigen Impuls, seinen Körper in Gold zu baden um aufzutanken. Aber sein Denken war zu sehr auf Gier gepolt, um größeren Nutzen aus dem Bad zu ziehen. Ich kuschel mich in den großen, purpurnen Sessel in eine weiche, purpurfarbene Decke und gebe das Gedankenruder ab. Die wärmende Decke vermittelt zum einen den Eindruck von absoluter Geschütztheit - hier kann mir nichts passieren - und zum anderen unterstützt sie den Körper, seine Begrenzungen aufzulösen. Der Effekt ist ähnlich eines Flowtingtanks: Der Expansion des Fühlens sind keine Grenzen gesetzt. Ziel ist, eine neue Dimension zu beschreiten. Vor mir das Tableau mit reinen Goldkreationen und um mich der Klang von relativ unmelodiösen Tönen - nix zum Mitsummen. Ich lasse den Blick verschwimmen und gebe meinen Zellen den Befehl, sich für eine lichtvolle Neuordnung zu öffnen. Gold steht in Resonanz mit der höchsten Ebene - mit dem Äon oder Gott oder dem Schöpfungsprinzip. Je mehr mein Blick verschwimmt, umso deutlicher öffnet sich hinter dem Gold eine weitere Dimension bis hin zur Unendlichkeit. Und auch das wandelt sich wieder in immer neue Muster und Bilder. "Das einzig Beständige ist der Wandel" - auch hier ganz offensichtlich. Eine Stunde Kino in Eigenproduktion ohne Regieanweisung. Während mein Körper in einem geschützten Rahmen ruht, verbindet sich meine Seele mit meiner Urkraft - ganz klar, ich bin online, verbunden mit der höchsten Kraft.


www.evokation-berlin.de


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